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Erdkunde Abiturprüfung 2026 - Landwirtschaft [2/2]-Tipps und Aufgabentypen [Abitur Geographie, 4/10]
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 98 Zeilen
- [Musik] Dieses ist das zweite Video, in dem es um Tipps rund um das Inhalf
- Landwirtschaft für das Erdcon Abitur geht. Welche Aspekte bei Aufgabe 1 wesentliche Rolle spielen, haben wir im ersten Video geklärt. Wir wissen, dass
- die zweite Aufgabe immer die Erläuterung einer Entwicklung und oder Bedeutung ist. Eine landwirtschaftliche Nutzung ist in den Klimazonen der Truppen, der
- Subtruppen und in den gemäßigten Breiten möglich. Welche Aspekte bei einem Raumbeispiel in den Tropen eine wichtige Rolle spielen, wenn die Entwicklung und
- Bedeutung erläutert werden soll, haben wir im letzten Video besprochen. Bei einem Raumbeispiel in den Subtruppen oder gemäßigten Breiten müssen ebenso
- Entwicklungen zur Erntemenge oder der Anbaufläche beschrieben werden. Allerdings wird diese Entwicklung oft geprägt durch eine Intensivierung und
- Spezialisierung, wie es auch in der inhaltlichen Schwerpunktsetzung heißt. Eine Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion in den
- Subtropen erfolgt bereits durch künstliche Bewässerung. Es kann gut sein, dass die Struktur der Bewässerungslandwirtschaft hier in den
- Materialien aufgezeigt wird, z.B. in Form, welche fossilen Wasserreserven genutzt werden. Sonst ist eine Intensivierung auch ableitbar, wenn
- trotz gleichbleibender Anbaufläche die Erntemenge auf dieser gleichbleibenden Fläche steigt, denn dann erhöht sich der Ertrag pro Flächeneinheit.
- Oft ist eine solche Entwicklung auf eine zunehmende Mechanisierung zurückzuführen, auf den Einsatz von Gentechnik und so weiter. Andersherum
- kann eine Entwicklung in den Tropen aber auch durch eine zunehmende Extensivierung gekennzeichnet werden, nämlich dann, wenn auf gleichbleibender
- Anbaufläche der Ernteertrag zunehmend sinkt. Ob der Anbau in Monokulturen und die damit verbundene Auslaugung des Bodens dafür verantwortlich ist oder
- andere Faktoren eine Rolle spielen, ist dann abhängig vom Material und vom Raubeispiel. Gerade in den Industrieländern der gemäßigten Breiten
- prägen agroindustrielle Großunternehmen die Landwirtschaft, wohingegen in den Tropen die Landwirtschaft oft kleinbäuerlich geprägt ist. Ein großer
- Anteil der Betriebe hat geringe Flächen und dem gegenüber stehen wenige Betriebe, die allerdings aufgrund riesiger Plantagen den Großteil der
- landwirtschaftlichen Fläche ausmachen. Anhand der Betriebsstrukturen von agroindustriellen Unternehmen lässt sich oft auch ihre Bedeutung erläutern.
- Die Bedeutung des Anbaus der jeweiligen Pflanze spiegelt sich einerseits in der Entwicklung und der Struktur wieder, wie das letzte Video gezeigt hat.
- Andererseits ist die Bedeutung anhand weiterer Materialien entnehmbar. Die beispielsweise Aufschluss darüber geben, wie hoch der
- Anteil des Exports der jeweiligen Pflanze am Gesamtexport des Landes ist. das Land eines der weltweit wichtigsten Produzenten des jeweiligen Exportgutes
- ist, an der beschäftigten Struktur und der Anteil der einzelnen Wirtschaftssektoren am Brutto Inlandsprodukt und so weiter. Auch wenn
- Konsequenzen einer jeweiligen Entwicklung durchaus einen bewertenden Charakter enthalten, sind diese dennoch oft in Aufgabe 2 aufzuführen. In den
- Truppen lässt sich oftmals die Abhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen problematisieren. generell also auch auf die Subtruppen
- und gemäßigten Breiten bezogen lässt sich die Abhängigkeit vom Export und damit auch von globalen Abnehmern charakterisieren. Man ist davon
- abhängig, dass jemand die produzierte Ware von einem kauft. Vielleicht werden auch die Exportziele aufgelistet. Es kann gut sein, dass im Laufe der Zeit
- die Ware in immer mehr Regionen exportiert wird. Eine solche Diversifizierung mindert die Abhängigkeit, um es positiv zu
- beurteilen, wohingegen die Offkonzentration auf wenige Abnehmerländer die Abhängigkeit von diesen extrem erhöht. Das Raumbeispiel
- könnte eine dominante Stellung auf dem Weltmarkt einnehmen für die Ware, insofern nur wenige andere Länder, diese exportieren. Gleichzeitig führt das
- Auftreten von immer mehr Produzenten Ländern für eine steigende Konkurrenz. Insbesondere, wenn z.B. wie die Lohnkosten in diesen Ländern geringer
- sind, die Ernteerträge höher und so weiter. Auch die Abhängigkeit von ausländischen Investoren, die z.B. Land pachten, Stichpunkt Landgrabbing könnte
- ein Thema sein. Kommen wir zuletzt noch zur Aufgabe 3, der Beurteilung der Zukunftsfähigkeit des jeweiligen
- landwirtschaftlichen Sektors bzw. eines Plans zur Förderung des landwirtschaftlichen Sektors. Ihr wisst ausgehend von den
- letzten Videos, wie wichtig es ist, vor der eigentlichen Bewertung die Ziele bzw. Maßnahmen des Projektes sowie dessen räumliche Schwerpunktsetzung
- detailliert vorzustellen. Das gibt wertvolle und vor allem einfache Punkte in der Abiturklausur. Wie diese Maßnahmen bzw.
- Ziele dann zu bewerten sind, ist natürlich von den Zielen selbstahängig, aber auch vom Material. Ähnlich wie auch im Video über Tourismus
- können folgende Impulsfragen hilfreich sein, weil sie oft bei Projekten jeglicher Art eine Rolle spielen. Wie kostspielig ist das Projekt? Handelt es
- sich um ausländische Investoren, die beim Projekt beteiligt sind und von denen man sich abhängig macht und an die gegebenenfalls die Wiesen abschließen?
- Sind die Maßnahmen realistisch? Auch hier gilt der Tipp, nicht zu voreilig zu bewerten. Eine Verbesserung beim Anbau durch einen verbesserten
- Zugang zu Pestiziden und hochwertigen Düngemitteln kann natürlich negativ betrachtet werden, weil der Pestizideinsatz ökologisch und
- gesundheitlich bedenklich ist. Aber die Intention dieser Maßnahme, die Produktivität in der Landwirtschaft dadurch zu erhöhen, ist positiv zu
- bewerten. Egal, ob ein Projekt bewertet werden soll oder zur Zukunftsfähigkeit des landwirtschaftlichen Sektors Stellung genommen werden soll, sind die
- Aspekte, die im Erwartungshorizont auftauchen, natürlich abhängig vom Raumbeispiel und vom Material der Klausur. Manche Aspekte können
- unabhängig vom Raumbeispiel eigentlich immer genannt werden. Viele weitere Aspekte sind differenziert zu betrachten, je nachdem ob das
- Raumbeispiel in den Truppen, Subtropen oder den gemäßigten Breiten lokalisiert ist. Inwiefern schafft der landwirtschaftliche Sektor
- Arbeitsplätze? In den Tropen ist die kleinbäuerliche Landwirtschaft mit einer hohen Beschäftigungswirksamkeit assoziiert, wenngleich Kinderarbeit ein
- oft beobachtetes Phänomen ist und kritisch zu bewerten ist. Insgesamt nimmt die Beschäftigungswirksamkeit mit zunehmenden Industrialisierungsgrad der
- Landwirtschaft ab. Oft taucht in der mechanisierten Landwirtschaft der Subtruppen und gemäßigten Breiten im Erwartungshorizont auf, dass infolge der
- industrialisierten Landwirtschaft der Arbeitskräftebedarf sinkt und dadurch Beschäftigung abgenommen hat. Aber auch die Plantagenwirtschaft in den Tropen
- senkt den Arbeitskräftebedarf. Dieser ist außerdem je nachdem nur saisonal ausgeprägt, weil Arbeiterinnen nur zur Ernte benötigt werden. Auch wenn
- der Lohn oft gering ist, trägt er vor allem in Entwicklungsländern und Spellenländern der Truppen zur Existenzsicherung bei. Vor allem der
- Anbau in Mischkulturen gewährleistet die lokale Ernährungssicherung durch den Anbau von Grundnahrungsmitteln, Foodcrops und ein
- existenzsichernes Einkommen durch den Anbau von Cashcrops. Aspekte, die in Aufgabe 2 bereits erläutert wurden, z. die insgesamt steigende
- Produktionsmenge können und sollen in Aufgabe 3 beurteilt werden. In manchen Erwartungshorizanten gibt es fünf, sechs Punkte nur dafür, dass man die jeweilige
- Entwicklung noch mal bewertet. Gerade bei einer nahezu ausschließlichen Exportorientierung werden die Wieseneinnahmen für den Staat
- geschaffen, wobei die geringe inländische Wertschaffungskette in Entwicklungsländern und Schwellenländern durch den Export des Rohproduktes
- negativ zu beurteilen ist, wohingegen die Wertschöpfungskette in Industrieländern oft hoch ist. Gerade die Intensivierung,
- Mechanisierung und Spezialisierung in eben diesen Ländern führt zu einer hohen Produktivität und auch Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem
- sekundären und den terzieren Sektor. generell sind alle effizienzsteigernden Maßnahmen, sei es der Einsatz von Pestizen und Herbiziden, Gentechnik,
- Maschinen und der Einsatz von digitalen Analyseelementen und künstliche Intelligenz wirtschaftlich positiv hervorzuheben, weil es die Produktion
- effizienter macht und den Output erhöht. Weitere wirtschaftliche Risiken, wie schon in Aufgabe 2 skizziert, wie die mögliche Konkurrenz durch andere
- Produktionsländer und so weiter, habe ich euch an dieser Stelle noch mal aufgeschrieben. Ich kann euch an dieser Stelle nur dringlich darum bitten, die
- rotunterstrichenden Aspekte auf jeden Fall zu nennen. Wann immer man ein landwirtschaftliches Produkt exportiert, ist man abhängig von globalen Abnehmern,
- man ist abhängig von schwankenden Weltmarktpreisen und so weiter. Genauso gut kann man aber auch davon ausgehen, dass infolge des globalen
- Wohlstandswachstums die Nachfrage z.B. von Produkten aus den Tropen perspektivisch weiterhin existiert bzw. noch höher ausfallen wird.
- Soziale und ökologische Auswirkungen sind differenziert zu betrachten. Manche Aspekte können unabhängig vom Raumbeispiel immer genannt werden.
- Manche Auswirkungen sind vor allem ein Phänomen, entweder der Truppen oder der Subtropen. Die Flächeninans Anspruchnahme durch die
- landwirtschaftliche Nutzung ist immer auch ein Eingriff in die Natur und ist mit vielfältigen Risiken verbunden. Der Anbau in Monokultur laugt den Boden
- einseitig aus. Der Pestizid, Herbizid und Düngereinsatz schadet ebenfalls den Boden, verschmutzt das Grundwasser und ist gesundheitlich äußerst bedenklich
- und nicht zuletzt natürlich auch ein Kostenfaktor. Eine Flächenausweitung erfolgt in den Tropen oft über die Rodung des tropischen Regenwaldes. Neben
- dem Biodiversitätsverlust wird das Weltklima durch die CO2 Freisetzung beeinflusst. Der Erosionsschutz geht verloren. Indigene Völker und auch
- andere Kleinbauern werden infolge der Rodung für z.B. großflächige Plantagen verdrängt. Ein wirklich wichtiger Aspekt, der oft im Erwartungshorizont
- auftaucht, ist der Raumnutzungflikt zwischen der Produktion für den Weltmarkt einerseits und einer zunehmenden
- Ernährungsunsicherheit andererseits. Angesichts des hohen Bevölkerungswachstums in vielen Ländern der Truppen ist der Bedarf an
- Grundnahrungsmitteln hoch. Wenn gleichzeitig aber landwirtschaftliche Flächen ausgeweitet werden, um ein Genussmittel wie z.B. Kaffee anzubauen,
- welches man anschließend exportiert, dann geht die Fläche verloren, die so dringend gebraucht wird, um Grundnahrungsmittel anzubauen. In den
- Subtropen ist es vor allem die Notwendigkeit der künstlichen Bewässerung, die mit unterschiedlichen Folgen assoziiert ist. Oft nutzt man
- fossile Wasserreserven wie Sehen, also Wasserreserven, die endlich unerschöpfbar sind. Sollten Tiefbrunnen gebaut werden, können natürliche
- Wasservorkommen übernutzt werden und der Grundwasserspiegel absinken. Ein Absinken des Grundwasserspiegels kann zum Versiegen von Dorfbrunnen führen,
- was wiederum verheerende soziale Folgen hat, weil die existentielle Lebensgrundlage der Bevölkerung gefährdet wird. Außerdem ist die
- künstliche Bewässerung auch immer kostspielig, vor allem die Tröpfchenbewässerung und sie kann gegebenenfalls auch sehr ineffizient
- sein durch hohe Verdunstungsverluste, wie z.B. bei der Karussellbewässerung. Künstliche Bewässerung kann zur Bodenversalzung
- führen. Diese Form der Bodendegradation hat wiederum weitreichende Folgen für das Ökosystem. Verschärft wird die Wasserproblematik
- vor allem durch die Zunahme von Dürren im Kontext des Klimawandels, gegebenenfalls in Grafiken dazu auch Bestandteil der Klausur. Viele dieser
- Aspekte tragen zur zunehmenden Wüstenbildung Desertifikation bei. Nicht selten baut man in einer sowieso bereits Arieden Region Pflanzen mit einem hohen
- Wasserbedarf an. All diese Faktoren spielen nur dort eine Rolle, wo intensiv künstlich bewässert wird, vor allem in den Subtropen und ein Teil der
- gemäßigten Breiten. Auch wenn ich mich in diesem Video an der einen oder anderen Stelle wiederhole, es ist mir wirklich wichtig zu sagen, dass sie hier
- auf geführten Aspekte vor allem solche umfassen, die einerseits Raum unabhängig und andererseits abhängig von der Klimazone relevant und damit wichtig
- sind. In manchen Landwirtschaftsklausuren decken die hier aufgeführten Aspekte den gesamten Erwartungshorizont von Aufgabe
- 3 ab. Es gibt aber wiederum auch andere Landwirtschaftsklausuren, wo sich über die Hälfte der Punkte des Erwartungshorizontes aus anderen
- Inhalten zusammensetzt. Inhalte, die sich je nach Raumbeispiel, Fragestellung und Material unterscheiden und hier gar nicht abgebildet werden
- können. Hier heißt es also wieder differenziert, das Material auszuwerten und sämtliche Aspekte, die eine Bewertung im Sinne der dritten
- Aufgabenstellung zulassen, aufzuführen. Insgesamt wird dem Klimawandel eine immer größere Bedeutung beigemessen, auch in den Klausuren.
- Inwiefern führt der Klimawandel zu Ertragseinbußen? Inwiefern verschiebt sich die Eignung für den Anbau eines Produktes durch
- steigende Temperaturen in andere Gebiete? nimmt die Eignung generell zu, weil steigende Temperaturen die Anbauphase verlängern oder sich ehemals
- zu kalte Region nun für den Anbau der Pflanze eignen. Inwiefern muss durch insgesamt abnehmende Niederschläge mehr künstlich bewässert werden und so
- weiter. Ebenso wie für das letzte Video zum Thema Tourismus habe ich euch an dieser Stelle einmal alle relevanten Fachbegriffe zum Themenbereich
- Landwirtschaft aufgeschrieben. Auch hier sei erwähnt, dass diese Übersicht nicht als Dogma zu verstehen ist.
- [Musik]
Zum Nachlesen
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