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Nutzenfunktion und Indifferenzkurve - einfach erklärt für dein BWL-Studium!

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 43 Zeilen
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  1. Beginnen wir zunächst mit der allgemeinen Bedeutung von Nutzenfunktion und Indifferenzkurven. Die Nutzenfunktion wird in der
  2. Volkswirtschaft verwendet, um die Präferenzen der Wirtschaftsobjekte darzustellen. Im Grunde beschreibt sie also, ob und in welchem Ausmaß du ein
  3. Gut lieber konsumierst als das andere. Da könnte also z.B. stehen, dass du für jedes Bier, das du trinkst, gerne zwei Burger verdrücken würdest. Deine
  4. Präferenz wäre also zwei Burger für ein Bier. Wenn du die Nutzenfunktion umstellst, hast du meist auch schon die passende Indifferenzkurve, dazu aber
  5. gleich mehr. Die Indifferenzkurve stellt da, welche Gütermengenkombination dir den gleichen Nutzen bringen. Auf
  6. einer Interferenzkurve bleibt das Nutzenniveau also immer gleich. Wenn du dich auf einer Indifferenzkurve entlang bewegst, ändert sich zwar die
  7. Kombination deiner Güter, aber nicht dein Nutzenniveau. Je weiter die Indifferenzkurve vom Ursprung entfernt ist, desto höher ist dein Nutzen.
  8. Insgesamt gibt es drei Typen von Nutzenfunktion und ihren dazugehörigen Indifferenzkurven. Als erstes nehmen wir uns die Nutzenfunktion der perfekten
  9. Substitute vor. Die wichtigste Eigenschaft der perfekten Substitute ist, daß sie beliebig miteinander austauschbar sind. Als
  10. Beispiel kann man hier rote und grüne Äpfel nehmen. Beide bringen dir den gleichen Nutzen, egal ob der Apfel nun rot oder grün ist. Die Nutzenfunktion
  11. lautet hier: U in Abhängigkeit von x1 und x2 = ax1 + bx2. Perfekte Substitute sind also immer additiv miteinander verbunden. Wenn du
  12. das Gesetz dann nach X2 umstellst, hast du auch schon die passende Indifferenzkurve. Das U mit dem Strich darüber bedeutet
  13. einfach, dass hier der Nutzen festgesetzt bzw. konstant ist. Die Steigung - a durch Bre präsentiert das Austauschverhältnis der beiden Güter.
  14. Grafisch sieht das dann so aus. Du siehst bestimmt schon, dass sich das Nutzenniveau auf der Geraden nicht ändert. Egal, ob du jetzt mehr rote X1
  15. oder grüne X2 Äpfel hast. Weiter geht's mit den perfekten Komplimenten. Wie der Name eigentlich schon verrätt, vervollständigen sich hier beide Güter.
  16. Wenn du dir das anhand Drucker X1 und Druckerpatrone X2 vor Augen führst, verstehst du die Bedeutung vielleicht schon besser. Sowohl der Drucker als
  17. auch die Patrone bringen dir alleine nichts, da sie sich in ihrem Nutzen ergänzen. Die Nutzenfunktion für perfekte Komplimente ist eine sogenannte
  18. Minimumfunktion und lautet: U in Abhängigkeit von x1 und x2 ist gleich die Minimumfunktion der Menge ax1 und bx2.
  19. Sie heißt deswegen Minimumfunktion, da jedes Komplement ein Gegenstück braucht. Dir nutzt es also nichts, wenn du nur einen Drucker, aber dafür 20 Patronen
  20. hast. Das bedeutet, dein Nutzen besteht dann nur aus einem Drucker und einer Patrone. Die restlichen 19 Patronen bringen dir
  21. zumindest im Augenblick nichts. Da hier die Indifferenzkurven nicht explizit darstellbar sind, werden die Mengen der beiden Güter stets im
  22. Verhältnis x2 = A durch Bx1 miteinander kombiniert. Das kannst du dir jetzt also leider nicht rechnerisch herleiten, sondern
  23. musst es dir einfach merken. Aber das ist ja zum Glück keine so komplizierte Gleichung. Grafisch kann das dann so aussehen.
  24. Auf der gepunkteten Linie hast du also von jedem gut genau gleich viel. Sobald du von z.B. Patronen X2 mehr als von Druckern X1 hast, bewegst du dich zwar
  25. auf der Indifferenzkurve nach oben, du verlässt sie aber nicht. Dein Nutzenniveau bleibt also gleich. So, jetzt sind wir auch schon bei der
  26. letzten Nutzenfunktion angelangt. Das sind die imperfekten Substitute. Bei ihnen handelt es sich um Güter, die einen ähnlichen Nutzen bringen, sich
  27. aber in Preis, Qualität oder anderen Merkmalen unterscheiden. Gute Beispiele wären etwa normale und elektronische Bücher, sogenannte
  28. E-Books. Beide kannst du lesen, aber vielleicht bevorzugst du auf Papier zu lesen, weil der Akku in deinem Tablet ständig leer
  29. geht. Die gängigste Form für imperfekte Substitute ist die COP Douglas Funktion, die durch die Gleichung U in Abhängigkeit von x1 und X2 = X1 hoch
  30. Alpha X2 hoch Beta dargestellt wird. Eine wichtige Eigenschaft von COP Douglas Funktion ist, dass sich Alpha und Beta zu 1 addieren lassen. Ist alha,
  31. muss bei einer COP Douglas Funktion Beta = 0,7 sein. Wenn du das wiederum nach x2 umstellst, hast du auch hier schon wieder die zugehörige Indifferenzkurve.
  32. X2 = in Klammern U fest durch X1 Alpha hoch 1 dur Beta. Die Formel sieht jetzt vielleicht etwas kompliziert aus, aber du siehst, es ist
  33. nicht schwer, eine Nutzenfunktion in eine Indifferenzkurve umzuschreiben. Zur Verdeutlichung haben wir auch hier wieder eine Grafik für dich. Du siehst
  34. sicher, dass es sich hier um keine lineare Funktion, sondern um eine Exponentialfunktion handelt. Mehr von gut 1 bringt also einen zusätzlichen
  35. Nutzen, aber ersetzt Gut 2 nicht perfekt, so wie es bei den Äpfeln, also den perfekten Substituten war. Du kannst dir das so vorstellen. Du bekommst zu
  36. Weihnachten ein neues Ebook. Das freut dich zwar, aber ein Buch wäre dir lieber gewesen. Das war's auch schon wieder. Damit du
  37. dir das auch gut merken kannst, haben wir für dich noch mal die wichtigsten Fakten zusammengefasst. In der Haushaltstheorie gibt es drei
  38. verschiedene Nutzenfunktionen. Die erste ist die Nutzenfunktion der perfekten Substitute. Sie repräsentiert Güter, deren Nutzen sich nicht unterscheiden
  39. und die austauschbar sind. Die zweite Form ist die der perfekten Komplemente. Sie ergänzen sich, sind alleine aber nicht nutzbar. Die dritte und letzte
  40. Form ist die der imperfekten Substitute. Das sind Güter, die einen ähnlichen Nutzen haben, sich aber in bestimmten Merkmalen unterscheiden.
  41. Jetzt weißt du also, was Nutzenfunktionen sind und wie du sie schnell und einfach in Indifferenzkurven umformen kannst. Aber was hat das noch
  42. mal mit der Budgetrestriktion zu tun? Das verraten wir dir in unserem Video zur Nutzenmaximierung. Dir hat das Video gefallen? Noch mehr
  43. kostenlose Videos gibt's auf studs.de.

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