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Der schönste Irrtum der Geschichte - Fall der Mauer
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 243 Zeilen
- im ZDF war erstmal ein ganz normaler DDR Tag gewesen es deutet ja nichts drauf hin wie der zu Ende geht es wird eine der Sternstunden der
- deutschen Geschichte der Meilenstein zur Einheit einer geteilten Nation langverschüttete Gefühle werden [Applaus]
- [Musik] [Applaus] [Musik] frei wie die Menschen die Mauer stürmten
- wie die Mauer fiel das war dramatisch fantastisch ich hätte mir nie in meinem Leben vorstellen können jemals unter dem Brandenburger Tor
- durchzugehen das unglaubliche wird Wirklichkeit die Mauer ist auf nach 28 [Musik] Jahren geöffnet von herandrängenden
- Menschenmassen die Mauer ist nicht gefallen die Mauer ist äh von den Leuten die gekommen sind speziell bnhumer Straße ist sie quasi überrannt
- worden die Zeit war reif denn das ist ja nicht aus halterem Himmel gekommen wir haben doch gesehen wie sich die Situation zuspitzte und immer mehr
- zuspitzte die Lage in dieser Schicksalsnacht hochexlosiv immer noch gilt für die DDR Grenztruppen der Befehl die Mauer zu
- schützen an ihrer Seite die Sowjetarmee mehr als 300 000 Mann bei Einsatz der Schusswaffe hätte es auch der Toten kommen können und zu richtigen großen
- Eskalation gch hat gesehen dass die Menschen diesmal nicht zurückweichen man hätte in einem Atomkrieg ganz Europa verbrennen
- [Musik] LS [Musik] Donnerstag der 9 November
- 1989 in Berlin ein sonniger doch ungewöhnlich kalter Herbsttag die Mauer der betonwal zerschneidet die Stadt unbarmherzig unüberwindlich
- noch die Menschen flüchten 11000 allein an diesem Tag über die CSSR ist der Weg nach Westen frei die DDR Fürung versucht die
- Massenflucht zu stoppen das ZK der SED beschließt Reisefreiheit für alle um 18 Uhr tritt der Sprecher des ZK Günther Schabowski vor die Presse das DDR
- Fernsehen überträgt liveabowski hat einen Plan da er bei den Beratungen fehlte will er über das Reisegesetz erst kurz vor Schluss reden
- so bleibt keine Zeit für Fragen nach Details und deshal haben wir uns dazu entschlossen heute eine Regelung zu treffen die es jeden Bürger der DDR
- möglich macht über grenzübergangspunkte der DDR
- auszureisen das soll ab 10 November gelten Polizei und Grenzsoldaten müssen ja noch klare Befehle erhalten diese Sperrfrist steht aber
- nicht auf Schabowskis Zettel das tritt nach meiner Kenntnis ist das sofort unverzglich der schönste Irrtum der Geschichte ich habe sie so wenig
- verstanden wie ich glaube wie alle anderen sie an dem Abend tatsächlich verstanden haben klar war wieder mal war bedeutendes in der DDR Geschehen klar
- war die lange diskutierte ausreiseregelung für Menschen aus der DDR würde es geben was aber niemand geahnt hat und auch ich nicht geahnt
- habe dass das der Beginn des Falls der Mauer sein würde kurz nach 19 Uhr die ersten
- Eilmeldungen um 19:14 Uhr melden die heute Nachrichten SED Politbüro Mitglied Schabowski hat vor wenigen Minuten mitgeteilt dass von sofort an DDR Bürger
- direkt über alle Grenzübergänge zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland ausreisen dürfen im australischen Canberra wird
- schon der Fall der Mauer gemeldet ich hatte es um 19 Uhr mitgeteilt um 1930 also sag mal waret ist immer meine Bemerkung die ich z habe
- war in canber bekannt aber war nicht 3 km weiter an der Grenze bekannt wo die Grenzposten waren die erfahren die Weltsensation auch nur aus der aktuellen
- Kamera vor dem Fernsehen sind an diesem Abend alle DDR Bürger gleich über den heutigen beratungstagierte gün am Abend die internationale Presse das tritt nach
- meiner Kenntnis ist das sofort unverzüglich ich war mal erschrocken so das kann da wohl nicht wahr sein es gab aber auch keinen Befehl wir hatten weder
- ein ich kriegte mein regementskomär hat mich angerufen hast du das gehört ich sage ja ich habe die Uniform schon an ich fahre los guck mal was da los ist
- meine Freundin meinte ich soll die doch als sie zu Ende war ausschalten es die würden noch eh nichts Neues sagen und da sagte ich ich glaube irgendwas war e neu
- an dem was sie da gesagt haben und äh ich habe da so 20 Minuten drüber nachgedacht und dann habe ich zu ihr gesagt ich glaube ich muss mal im Freund
- bescheid sagen dass der heute nicht mehr nach dem Westen ab nicht mehr nach in schchai ausreisen braucht der kann heute direkt über die Grenze gehen und paar
- Minuten später dachte ich das trifft ürigens für jeden DDR Bürger zu unverzüglich geht Adam Radomski zur bornholmerstraße zwischen 8 und 9 Uhr
- Abends versammeln sich immer mehr Menschen vor dem Grenzübergang das ruft die Volkspolizei auf den Plan ein letzter Versuch die
- Menge auf den nächsten Tag zu vertrösten die bürokratischen Hinweise heizen die Ungeduld der Leute aber nur noch mehr an und in die
- BRD es ist nicht möglich Ihnen hier und jetzt die Ausreise zu gewähren massenverarschung ist hier genau dann hätte ich auch zu Hause bleiben können
- und pennen können dann W jetzt ja nicht hier ist ehlich meine Meung sich alle die Papiere besorgen wollen und wir kommen noch mehr in der
- Scheiße anders im Süden am Flughafen Schönefeld der Chef des wenig beachteten Grenzübergangs Waltersdorfer chussee schätzt die neue Lage gleich richtig ein
- mein regementskommandör hatte keinen Befehl sein Vorgesetzter von kommandoitte kein Befehl Chef der Grenztruppen kein Befehl der Minister
- der der nationaler Verteidigung kein also wir hatten keinen befeh was wollten wir denn jetzt machen nun stehen Hunderte von Menschen wir
- wollen durch wir wollen durch es gab ja die großen Lösungen ja und da B weiter nicht anderes üich wie sagen los entweder oder zwischen hal:3 und um R
- sind die durch bei uns da war auf an der Waltersdorfer schosssee ist die Mauer zuerst auf es ist etwa :30 als groß mit seinem Schwager die Grenze passiert sie
- sind die ersten haben uns in zögand erstmal an die Grenzposten rangetastet und fragten denn mal höflich wir hätten gehört man könne hier jetzt in die
- Bundesrepublik ausreisen vollkommen problemlos und dann sagt uns der Kolleg von den Grenztruppen ja wäre wohl möglich ja dann wollen wir das hier mit
- tun die Grenze ist auf und die Grenzsoldaten entwaffnet denn Kommandeur Heinz Schäfer hat umgehend die scharfe Munition eingesammelt
- vorsichtshalber wenn ein Soldat dort gesagt hat ich mach das nicht mit hier lass ich geh durch und hätte die Maschinenpistole genommen hätte
- geschossen furchtbar furchtbar noch weiß keiner im übrigen Berlin dass hier die Mauer gefallen ist allerdings im Westberliner Rathaus
- Schöneberg bereitet man sich schon seit 10 Tagen auf einen Sturm von ddrbürgern fuhr seit einem Treffen mit Günther Schabowski es war ein langes sehr
- offenes Gespräch mit schawowski und am Ende dieses Gesprächs kam er relativ unvermittelt darauf dass er auf einmal sagte und wir werden Reisefreiheit geben
- und da habe ich ihn gefragt was er denn damit meinte ja sagt jeder kann reisen wenn er will und wieder zurückkommen aber jeder kann auch ausreisen wenn er
- will Momper hat als regierende der Bürgermeister am 6 November an den Bundeskanzler geschrieben und ihn auf unsere Einschätzung der Situation
- hingewiesen allerdings auf der Basis meiner nach unten geschätzten Zahlen weil wir glaubten dass wenn wir die wirkliche Einschätzung wiedergeben die
- im bonen uns für völlig übergeschnappt erklären würden so viel konnte man sie die vorstellen drei Tage vor der Maueröffnung schreibt
- Momper der Senat geht davon aus dass voraussichtlich im Dezember 1989 für die Einwohner Ostberlins und der DDR eine weitgehende Reisefreiheit hergestellt
- wird es ist daher davon auszugehen dass nahezu alle Einwohner der DDR bald reisen können auf den Countdown zur
- Maueröffnung reagiert bon nicht am 9 November fliegen Helmut Kohl und Außenminister Hans-Dietrich kenscher zu einem lange geplanten Staatsbesuch nach
- Warschau Polens neuer Ministerpräsident masofjeti ist frei gewählt kein Kommunist Gewerkschaftsführer le einst verfolgt
- nun im Gespräch mit den [Musik] Staatsgästen ich habe die Diplomatie außen vorgelassen und fragte gleich
- folgendes meine Herren sind Sie darauf vorbereitet dass in Kürze die Berliner Mauer fallen wird die Reaktion solche Probleme möten
- wir haben dabei ist schon seit Mai zu beobachten wie der Eiserne Vorhang Löcher bekommt
- als erste bauen die Ungarn die Grenzanlagen ab gorbow sie gewähren im Sommer die ersten fluchtw Urlauber auf dem Weg in die
- Freiheit über die [Musik] grüne ihr Glück im
- [Musik] Westen Mama und [Musik]
- Papa im September flüchten tausende DDR Bürger in die bundesdeutsche Botschaft in Prag für Wochen einer Sackgasse dann kommt Bundesaußenminister g sind zu ih
- gekommen um ihnen mitzuteilen dass heute iher
- [Applaus] Ausreise Genschers unvollendeter Satz ist die [Musik]
- Erlösung Sonderzüge bringen die glücklichen in den besten aber auf dem Umweg über die DDR
- [Applaus] [Musik] viele wollen auf die Züge aufspringen in Dresden kommt es am 4 oktober zum
- gewaltsamen Zusammenstoß mit der Staatsmacht dem ersten seit 1953 der Druck wächst Leipzig wird Zentrum des Widerstandes Friedensgebete
- und Montagsdemonstrationen setzen [Applaus] Zeichen tooktober die Nagelprobe die Staatsgewalt steht bereit und scheubt
- zurück das befürchtete blutbart bleibt aus das Ereignis in Leipzig hat auch gezeigt dass die Armee nicht unbedingt auf jeden um jeden Preis sich gegen das
- Volk wendet sondern auch gesagt hat tut man Leid also bei 70.000 Leuten da greifen wir nicht an das wäre technisch möglich gewesen das weiß man auch aber
- sie haben es nicht gemacht sie haben sich dagegen entschieden nicht und damit ist auch die glaube ich so eine Art kleiner psch in der DDR passiert
- am Abend des 9 November pilgern immer mehr Ostberliner zum Grenzübergang bornholmerstraße gegen 21 Uhr stauen sich hier Autos und Menschen in Richtung
- Westen dass im Süden Berlins schon die Grenze offen ist weiß niemand ein letzter hilfloser Versuch der Volkspolizei die Menge nach Hause zu
- schicken ich bitte Sie im Interesse der Ordnung und Sicherheit den Platz im vum der Grenzübergangsstelle zu verlassen und
- sich an die zuständigen von mir eben bekannt gegebenen Meldestellen zu wenden und da dachte ich so bei mir na ja also ob der jetzt alleine der Herr der
- Situation hier ist und einzelner abv-mann da werden jetzt tausende kommen vermutlich so wie ich und fragen ob das stimmt was da im Fernsehen kam und da
- dachte ich vermutlich hat er nichts mehr zu sagen hierck für alle eine Grenzsituation Anweisungen von oben gibt es zunächst
- nicht und dann bin ich also direkt an die Grenzanlage gegangen habe gesagt ich würde gerne mal hier jemand sprechen der Entscheidungsbefugnis
- hat und dem stell ich dann mehrfach die Frage ob das wahr wäre die dass mit die Grenze nach Westberlin heute passieren kann und er sagte dann ja wer das
- wünscht kann das jetzt tun und dann ging da so eine Tür auf und dann sind wir eben D durch und haben auf unsere Personalausweise ein
- Stempel auf die Passbilder bekommen ich wusste in dem Moment nicht dass wir ausgebürgert wurden bin auch nie wieder eingebürgert worden übrigens und aber
- plötzlich war man dann im Westen [Musik] gewesen gegen 21:20 Uhr endlich ein Befehl alle
- Krawallmacher dürfen raus aber nicht wieder rein die [Musik] ventillösung im restlichen Berlin ahnt
- man noch nichts von den Vorgängen an der Grenze weder im Westen noch im Osten das Brandenburger Tor verweist das war wie in so einem wie
- soll ich das beschreiben wie so wie so im im Auge des Tornados das war es war ja noch nichts los in Westberlin wusste noch kein Mensch was da gerade an der
- Mauer vor sich ging also ich habe dann Freunde besucht in Schöneberg und die machten Grunde so verschlafen auf wo kommt ihr denn her so seid ihr über
- Ungarn abgehauen oder was und dann meinte ich so nee du da da findet gerade was außerordentliches statt wir kommen gerade aus Ostberlin und ich glaube die
- haben gerade die Mauer geöffnet in eine späte Sitzung des Bonner Bundestags platzen erste Gerüchte aus
- [Applaus] Berlin spontan stimmen die Abgeordneten das
- [Musik] Deutschlandlied in Warschau nimmt das Besuchsprogramm seinen geplanten
- Verlauf der Bundeskanzler bekommt von den Ereignissen in der Heimat nichts mit bis zu einem routinetelefonat mit bon wie immer abends hat er gesagt jetzt
- müssen wir mal im Bundeskanzler anrufen und mal nachhören ob es was insgesamt los ist und dann haben wir eben angekurbelt und
- der fuh dann dass diese Pressekonferenz stattgefunden hat und das eben Gerüchte sein dass die Mauer geöffnet sein Ruhe ist noch erste
- kanzlerpflicht es ist nicht die Zeit voriliger Statements zu ungewiss ist die Situation Grund zum Anstoßen hätte der Bundeskanzler doch der Nachrichtenfluss
- laht während des Abendessens wurde ich ständig raus von Journalisten rausgerufen die schon mehr wussten als wir nicht da die schon erfahren hatten
- was ich in Ostberlin abspielte und die jetzt von mir schon immer wissen wollten ja was sagt denn der Bundeskanzler dazu die Lösung des Problems lieglich darin
- dass wiröglichst viele aus der DDR zu uns kommen sondern dass unsere Landsleute der DDR Lebensverhältnisse vor bitten eine freiheitliche Ordnung
- die sie ihnen die Chance gibt in ihrer Heimat zu bleiben unser Interesse muss sein dass die Landsleute zu Hause in der Heimat
- bleiben die Landsleute werden immer [Musik] ungeduldiger währen sie an der Bornholmer Straße noch am Zaun rütteln
- melden Westmedien schon den Durchbruch im Umgang mit Superlativen ist Vorsicht
- geboten sie nutzen sich leicht ab aber heute Abend darf man einen riskieren dieser 9 November ist ein historischer Tag die DDR hat mitgeteilt dass ihre
- Grenzen ab sofort für jeder Mann geöffnet sind die Tore in der Mauer stehen weit offen diese Meldung gibt den letzten
- Anstoß nun sind die Ostberliner nicht mehr zu halten gegen 113chen auch dernhmer
- [Applaus] D die Grenzer treffen die einzig richtige Entscheidung sie lassen
- [Applaus] [Musik] [Applaus] [Musik]
- laufen schwerere Entscheidung hatten sie nie in ihrem Leben also das ist schon irre weil wenn wenn man sich überlegt
- das ist also die waren ja auch geimpft und das ist für den das ist quasi farrat das ist hochfrat
- hallo in dieser Nacht kennt das Glück keine [Musik]
- [Applaus] Grenzen das ist endlich unsere Stunde die Stunde der
- Freiheit hunderttausende machen sich auf nach [Applaus]
- [Musik] Westen und vorstellbares spielt sich ab Situation getroffen wurde und es
- wären keinerleich grafrechtliche Relevanzen hier in Kraften auf Deutsch meine Mutter meinater sind da drüben kann ich jetzt rüber meine Elter
- besuchen gehen jetzt schläft der ist tot also ist meine Meinung auf der Westseite war
- eigentlich so richtiges Empfangs also da waren die Menschen die K auf rum mit ihren flachen Händen und und und trommelten und und juchten und
- schrienen und ja war eine wirkliche so herzliche empfangsstimmung ich gehe auf jeden Fall zurück weil ich an dieses Land Glaube und ich will es einfach bloß
- sehen diese wunderbare Stimmung hier und diese Stadt die ich all die Jahre vermisst habe glaube ich Westberlin war so schön bunt so viele Lichter und
- Ostberlin zu dem Zeitpunkt war einfach sehr dunkel und grau ne und einfach diese Wahrnehmung war absolut grandios ne und in der Nacht war ja sowieso so
- unglaublich viel los so viele Autos so viele Menschen die einen da irgendwie umarmt haben die hatten se püen in der Hand
- und ja also als ob man der Gewinner gewesen wäre beim Grand Prix oder so nicht ganz Berlin eine einzige Party Zone schon bald beginnt am Brandenburger
- Tour der kleine Grenzverkehr zunächst vom Westen auf die Ostmauer und die Welt ist live dabei nachrichtenstar Tom BR aus New York hat reporterglück zur
- richtigen Zeit am richtigen Ort die Bilder von der Berliner Mauer gehen um den
- [Musik] globusベ度か
- ます deur die grensposte Tussen Oos en wes Berlyn gestroom nadat daar aangekondig is dat die grens Tussen die twee duitslande
- na auch im weißenuseht man die Bilders der Geheimdienst CIA kalt erwischt ich bekam einen Anruf der Präsident will
- genau wissen was da in Berlin los ist ich fragte ja was ist denn los in Berlin schalte CNN ein dann siehst Du
- es Amerika und der Rest der Welt erfuhren von den Ereignissen in Berlin von CNN nicht von der
- CIA auch in London sind die Experten wie vor den Kopf gestoßen die Regierung derisernen Lady betrachtet die Entwicklung mit
- Skepsis zunächst war ich völlig ungläubig dass so etwas geschehen kann dann überwogen Freude und das Gefühl oh Gott wir hätten uns besser vorher
- überlegt wie wir damit umgehen in Paris schwankt die Regierung miter in ihrer Einschätzung der Lage es gibt viele Fragen und wenige
- Antworten ist das eine klare Entscheidung oder herrscht Chaos wenn es eine klare Entscheidung war ist es nur die
- Entscheidung von Ostdeutschland oder auch die Entscheidung von Gorbatschow was eher unsere Vermutung
- war in Moskau hält sich die Überraschung in Grenzen die Agenten des KGB informieren sofort die [Musik]
- zentrale hätten wir die Lage nicht die ganze Zeit so akbisch verfolgt wäre das ein Schock gewesen als hätte eine Bombe eingeschlagen in dem Fall hätte ich es
- verdient gehabt fristlos entlassen zu werden aber dieses Ereignis war zu erwarten früher oder später in Wünsdorf dem Hauptquartier der
- sowjetischen Truppen in der DDR schlägt die Meldung von der Grenzöffnung trotzdem ein wie eine Bombe die DDR ist aus dem Ruder gelaufen dieser Fall war
- nicht vorgesehen der General war gerade beim anweisen da kam erregt der
- stabsdiensthabende der Division auf den General zu und sagte laut vor allen ja Durchbruch der Grenze Moskau schweigt und überlässt
- seinen armeevorposten an der nahstelle zum Westen sich selbst ein einziger Funken hätte genügt denken Sie daran dass 350.000
- sowjetische Soldaten in der DDR stationiert waren es hätte ja sein können dass die mobilisiert worden weren und und und das heißt sie mussten damit
- rechnen dass jederzeit ein blutiges Chaos hätte geschehen können doch schon vier Wochen zu vor bei den Feiern zum 40 jahrestag der DDR
- fällt der Empfang für den Sowjetführer recht frostig aus ja das möchte gerne wissen ja gespielte
- Herzlichkeit denn der Mann aus Moskau begeistert die Menschen weckt Hoffnung auf [Musik]
- [Applaus] Reformen auf honik aber wirkt jeder Ruf nach gorbi wie eine schallende urfeige
- ich habe zugesehen wie der Fackelzug an uns vorbeizog da kam der polnische Premierminister auf mich zu michil sergejwi verstehen sie
- Deutsch begreifen sie was die da schreien das ist doch das [Musik]
- Ende kurz nach Mitternacht das Ende der DDR nun steht das Tor sogar von der Ostseite hier
- [Musik] [Applaus] [Musik] [Applaus]
- offen Fakten schaffen ohne Waffen die deves jener Stunden das Erstaunliche an dem Arm war dass die dddr an dem Abend ja noch noch
- bis um 20 Uhr oder so existierte und dann öffnete sich so der Raum nach außen sozusagen weltgeschichtlich floss da auch so ein so ein 40 Jahre DDR
- plötzlich ab in einem in einem großen Schwung und das spürte man an dem Abend das war so etwas wo glaube ich viele Leute begriffen haben also mir ging das
- jeweils auch so irgendwie wird es nie wieder so sein wie [Musik] vorher Mauer Spechte durch Löchern den
- an tischen schutzw vor Stunden undenkbar nun real existierende Wirklichkeit eine ganze Stadt ist auf den
- Füßen und überall warten empfangskomites West trifft Ost unter ständiger Beobachtung wir waren dort ca na
- ja 40 Minuten glaube ich nicht mehr und dann L wir die deutschen Bürger weiter mitjübeln ja und fuhren in die Kaserne dann wurde eben die Anweisung
- fortgesetzt ja und dann gingen wir schlafen im Rest Berlins denkt niemand an Bettruhe am engen Grenzübergang Invalidenstraße dräen Massen in die
- Freiheit der regierende Bürgermeister Westberlins ahnt was auf seinen Teil der Stadt zukommen könnte er versucht beruhigend auf die Massen einzuwirken
- bitte bewahren sie trotz allem Disziplin auf einmal waren die Grenze alle verschwunden und da fühlte ich mich doch recht einsam mit den ungefähr 10 000
- oder wie viel es waren Menschen die auf und vor und hinter dem Kontrollpunkt waren und ich dachte das war mein hauptbeschrieben du musst die Leute hier
- rausbekommen wenn die vorne zumachen diese Rolltore in der Mauer und von hinten dann mit Polizei also mit Bereitschaftspolizei reinschießen dann
- gibt's hier ein [Applaus] Blutbad trotz aller Freude und Euphorie bei einigen wachsen in der Nacht auch
- Zweifel und Ungewissheit sie trauen dem Frieden nicht da hat ich Angst ich wieder
- zurückkommen weil ich wollte auf keinen Fall drüben bleiben das war auch immer so ein so ein bisschen so eine so eine äh blöde Vermutung dass sie das mit
- Absicht machen so alle Leute die rüber sind und dann dicht damit sind sie erstmal die los die sowieso rüber wollten tatsächlich rüsten die DDR
- Grenztruppen noch einmal zur Gegenoffensive gegen 3 Uhr morgens verschließen Sie die Grenzübergänge am Brandenburger Tour
- kommt es zu einer denkwürdigen Szene vor mir stand eine Reihe soll also Mann an Mann eine Mauer
- Grenzsoldaten das kann nicht sein habe ich gedacht du willst jetzt hier durch du musst hier durch ich kann nicht
- mehr ich habe mir einmal in meinem geleben gewünscht euch dieses Brandenburger Tor zu gehen und zwar in den anderen te zcken ich war noch nie da
- drüben man hatte sich ja vollkommen im Stich gelassen er wusste ja auch nicht was mache ich jetzt richtig was mache ich verkehrt die Schein doch daran
- Interesse zu haben an den die gehen ich bleibe hier der Grenzer lässt sich
- erweichen dieser Offizier fragte ob ich jetzt bis nach gehen möchte die Frau wir gingen und wir sprachen miteinander er schilderte mir seine
- Situation dass es ihm nicht leicht gefallen ist immer dieses und jenes mitzutragen was er ja musste und schon gar nicht diese Situation in der wir uns
- da nur alle befanden am 9 November doch die Gäste des Offiziers ist nur eine Seite der Wirklichkeit die andere ist das letzte Aufbäumen der
- DDR und wir wohen in der Unteroffiziersschule um 3:30r muss es gewesen sein mit gefechtsalarm geweckt sowas gab es natürlich noch nie wir
- waren seit zweieinhalb Wochen seit zweieinhalb Monaten bei der Armee und das war natürlich ein unwahrscheinlich emotionaler Punkt für uns mit
- gefechtsalarm geweckt zu werden da denkt man natürlich gleich ist Krieg ST und Nationale Volksarmee versuchen die Grenzübergangsstellen
- wieder unter ihre Kontrolle zu bringen doch Geschichte lässt sich nicht [Applaus] zurückdrehen die Mächtigen der
- Sowjetunion schlafen in dieser historischen Nacht tief und fest ebenso wie ihr Kontakt zur DDR [Musik]
- Führung am nächsten Morgen um 6:30 Moskauer Zeit erfährt von den turbulenten Ereignissen in Berlin niemand hielt es für nötig ihn zu
- [Musik] wecken am frühen Morgen wurde ich angerufen als man mir sagte dass die Grenzübergänge geöffnet sind und die
- Berliner Mauer quasi ihre Bedeutung verloren hatte sagte ich dann müssen wir das nun
- akzeptieren die sowjetischen Panzer Rollen nicht nach Berlin anders als am 17 Juni 1953 1956 in Ungarn oder 1968 in Prag
- bis zum letzten Soldaten dringt gorbertchows Politikwechsel durch erhielt den Befehl dass von uns keinerlei Provokation ausgehen
- sollte wir sollten keine Waffen zur Schau stellen nicht in größeren Gruppen uniformiert keine Veranstaltungen durchfühen
- alles wurde auf Null getedrosselt wir waren wie erstart inzwischen hat die DDR ihre Grenzen zum Westen wieder
- geöffnet die Zeiten der geschlossenen Gesellschaft sind [Applaus] vorbei
- unwiderruflich die ganenenon Mens zu bringen können am nächsten Tag wieder eingesperrt zu bleiben also wirklich dass die Mauer geschlossen
- bleibt das hätte nicht funktioniert und ich glaube wäre das angeordnet gewesen dann wä es auch zu einer blutigen Revolution
- gekommen am 10 November besetzen DDR Grenzsoldaten die Mauer vor dem Brandenburger Tor der Freudentaumel der Nacht
- vorbei die jungen Soldaten nervös am Anfang war wirklich ein ganz ganz ungutes Gefühl weil sie ste auf höere Position unter ihnen Menschenmassen und
- Sie wissen nicht was daraus passiert wir wurden ja beworfen Menschen haben vor uns Ihre personalusweise zerrissen haben Hass erfüllt uns beschimpft so viel Hass
- habe ich in Gesichtern gesehen das ist nicht beschreibbar und das war natürlich schon am Anfang eine sehr schwierige Situation ich selber als Soldat hatte
- Angst vor dieser Menschenmasse auch der hast also diese Gesichter zu sehen wenn Menschen wirklich tja ich weiß nicht wenn Sie
- wahrscheinlich eine Waffe gehabt hätten hätten sie vielleicht versucht do mich umzubringen Waffen zum eigenen Schutz die Stimmung in Berlin droht zu kippen
- schon bei der geringsten Provokation einmern müssen sonst wären sie doch leer gewesen ist es so gewesen oder nicht also ich kann mir nicht
- vorstellen dass 61 alle weggelaufen weren ich glaube wenn dort irgendjemand etwas Falsches getan hätte dann hätte es was hätte es ganz schlimm enden können
- gerade an diesem historischen Gebäude weil das war ja auch der Grund wwegen das Brandenburger Tor so speziell dann auch geschützt wurde und nicht
- einfach geöffnet wurde weil es eben so ein historisch wichtiges Gebäude war an der an der an der Grenze zwischen Ost und West und das wollte die DDR auf
- keinen Fall Preis geben so ohne weiteres friedlich oder blutig wie die Maueröffnung endet steht auf Messers [Musik]
- Schneide Set zum Abschied in Warschau erkennt der Bundes kanzler den Ernst der Lage um 1:30 Uhr unterbricht er für gut einen Tag seinen Staatsbesuch und fliegt
- nach Hamburg von dort bringt ihn eine amerikanische Militärmaschine nach berlintelhof deutsche Flugzeuge dürfen wegen des viermächtestatus in der alten
- Hauptstadt immer noch nicht [Musik] landen so schaffen Kohl und Außenminister Genscher es gerade noch
- rechtzeitig zu einer Kundgebung am Schöneberger rathus der Regierende Bürgermeister Walter Momper spricht
- auch will Brand gerade in Berlin immer noch populär mehr als 100000 Menschen haben sich versammelt darunter erstmals
- Ostberliner für viele ein unwirkliches [Applaus] [Musik] Erlebnis zu dieserit Vers der
- stischeschater in Bon zum bueskanzler ich konnte einfach niemanden erreichen ich konnte Gorbatschows Nachricht nicht
- durchgeben in Bonn waren sie alle beschwipst vter Freude der Kanzler und telschik standen in Berlin auf der
- Tribüne ich versuchte zu ihm durchzukommen wrend will Brand sprach wurde ich ans Telefon gerufen weil das
- sowjetische Botschafter mich sprechen wollte er hatte eine Botschaft an den Bundeskanzler er bat mich den Bundeskanzler eine Botschaft von
- gorbschow zu übermitteln und die Botschaft war dass Herr mokol beruhigend auf die Demon auf die Teilnehmer der Kundgebung einwirken
- sollte endlich hatte ich telschik an der Strippe er versprach alles weiterzugeben er versuchte mich zu überzeugen dass alles unter Kontrolle
- sei und das nichts passieren würde sofort wird der Kanzler informiert zu allen innerstchen ich konnte diese Botschaft
- den her Kohl gerade noch zuflüstern und dann sprach er und wurde wieder mit einem geldenden Pfeifkonzert begleitet eine Botschaft die sagt dass in dieser
- glücklichen aber auch schwierigen Stunden der Geschichte unseres Volkes es wichtig ist besonnen zu bleiben und klug zu
- handeln klug handeln heißt [Applaus] [Musik] jetzt das haben sie in Bon doch selbst
- Begriffen wenn Sie die sowjetstreitkräfte provozieren kann es zu unvorhersehbaren Folgen kommen besser es bleibt
- ruhig am Abend des november an der kinü nazdam sieht der sowjetische Kommandant die Grenze bedroht von Westberlin aus klettern Menschen auf die
- [Musik] [Applaus] absperranlagen für den Fall einer Grenzverletzung hatten wir einen klaren
- kampfbefehl jeden Meter des betroffenen Gebiets mit allen Mitteln zu verteidigen die Sektoren für den Beschuss waren
- festgelegt mit allen Konsequenzen unsere Soldaten am Grenzstreifen waren natürlich immer
- Waffen er hat mir erzählt dass er in diesen Stunden gewaltig unter Stress stand er hatte Angst dass die Menschenmassen seine Soldaten angreifen
- können dann wäre er gezwungen gewesen genau den Konflikt zu provozieren den die Armeeführung so FCH um 18 Uhr wird auch der
- Grenzübergang an der kiniker Brücke geöffnet es ist die erste offizielle Grenzöffnung der aufgestaute Druck entweicht
- [Musik] [Applaus] endlich es fließen Tränen und Set aber kein Blut ein Glücksfall ein Wunder dass
- in diesen turbulenten Stunden kein einziger Schuss gefallen ist die Revolution der DDR Bürger sie bleibt friedlich
- wir haben diese Politik ohne Blutvergießen realisiert wir haben gorbatchow applaudiert und Bravo zu seinen Reformen
- gesagt wir wussten wenn er nur einen Stein herauszieht bricht der ganze Kommunismus zusammen Fall der Mauer ist für mich
- nach vor ein politisches Wunder weil dieser Fall der Mauer sich friedlich vollzogen hat der Sturm auf die Berliner Mauer
- wird zum Symbol der ersten erfolgreichen Revolution auf deutschem Boden wenige Wochen später ist das SED Regime gestürzt der Anfang vom Ende der
- [Applaus] DDR es war im Grunde genommen ein zusammenfallendes Kartenhaus gewesen da war man irgendwie Augenzeuge bei das
- spürte man auch regelrecht dass das das irgendwie Schluss war war Schluss mit Lustig mir war klar dass es mit der DDR vorbei
- am 10 November als ich die Menschen dort gesehen habe am Brandenburger Tor und eigentlich die Hilflosigkeit unser unser unseres
- Militärs oder uns Soldaten in der Situation da war viel Druck und Gott sei Dank haben die Verantwortlichen vor Ort die keine Befehle hatten entschieden
- nicht zu schießen die Mauer ist weg noch in der Nacht des 9 November fangen die Menschen an den verhassten betonwal
- etig nicht ein Stein soll [Musik] [Applaus] [Musik]
- [Applaus] bleiben erlebt wie die und wir sehen wie wieder [Musik]
- abkommt viele Männer hat man einfach noch nie auf dem hfen gesehen und da war das dann einfach auch klar das muss sowas unglaubliches gewesen sein also
- das das das gab es vorher nicht und das gab es danach auch erstmal so in der Form nicht an diesem Abend dachte ich mal und
- dabei schossen mir Tränen in die Augen es ist vorbei die Mauer sie ist Geschichte Vergangenheit ebenso wie die Teilung
- Deutschlands es ist vorbei und am Sonntagabend ein Star aus Stein der meinzerdom hat eine einzigartige
- Geschichte ein Spiegel der Geschichte der deutschen man kommt sich dann auch natürlich klein und demütig vor ein gigantisches Bauwerk das ist eine enorme
- Bauleistung die Geheimnisse von Jahrhunderten die Jahrtausend Kathedrale Terra x sonag 19:30 Uhr im ZDF
Zum Nachlesen
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November 1989Mittwoch, 1. November 1989 · Bonn/Deutschland: Der Regierende Bürgermeister von Berlin Walter Momper (SPD) tritt sein Amt als Präsident des Bundesrates an.