Englisch · Klasse 3–4 · aktualisiert
Englische Lieder und Reime: Mitsprechen und verstehen
Du verstehst englische Lieder und Reime durch Rhythmus, Wiederholung und Bewegung. Dann findest du Reimwörter und schreibst zwei Zeilen.
0 von 11 Aufgaben gelöst
Kurz gesagt
Bei englischen Liedern und Reimen helfen dir bekannte Wörter, Bewegungen und wiederkehrende Satzmuster. „Bend your knees“ heißt: Beuge deine Knie. Reimwörter erkennst du am Klang, etwa „two“ und „shoe“.
Kurze englische Lieder und Reime verbinden Wörter mit Rhythmus, Wiederholung und oft auch Bewegung. Dadurch kannst du ihre Bedeutung leichter erschließen und sie Schritt für Schritt mitsprechen.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Höre oder lies zuerst den ganzen Reim. Du musst nicht sofort jedes Wort übersetzen. Sprich ihn danach langsam und rhythmisch mit. Bewegungen zeigen dir, was einzelne Wörter bedeuten.
Merke: Verstehe zuerst die Situation und die wiederkehrenden Muster. Kläre unbekannte Einzelwörter erst danach.
Beispiel: Höre oder lies zuerst den ganzen Reim und achte auf Hinweise
- 1Welche Wörter kennst du schon?
- 2Welche Wörter werden wiederholt?
- 3Welche Bewegung passt zu einer Zeile?
- 4Welche Wörter klingen am Ende ähnlich?
Teste dich
Viele einfache Reime enthalten kurze Aufforderungen. Diese Verben sagen dir, was du tun sollst: „bend“ heißt beugen. „touch“ heißt berühren. „clap“ heißt klatschen. „stamp“ heißt stampfen. „stretch“ heißt strecken. „wave“ heißt winken.
Auch Körperteile kommen vor. „knees“ sind die Knie. „toes“ sind die Zehen. „nose“ ist die Nase. „hands“ sind die Hände.
Reimwörter klingen am Wortende gleich oder sehr ähnlich. Beispiele sind „cat – hat“ und „fly – sky“. Auch „tree – free“ und „night – sight“ reimen sich. Die Schreibweise kann dir einen Hinweis geben. Entscheidend ist aber der Klang. Sprich beide Wörter laut oder höre genau zu.
Beispiel: Im Reim stehen die Zeilen:
- 1Bend your knees and touch your toes. / Clap your hands and touch your nose.
- 2So setzt du sie um:
- 3Bei „bend your knees“ beugst du die Knie.
- 4Bei „touch your toes“ berührst du die Zehen.
- 5Bei „clap your hands“ klatschst du in die Hände.
- 6Bei „touch your nose“ berührst du die Nase.
- 7Die Reihenfolge der Bewegungen folgt genau der Reihenfolge im Text.
Beispiel: Betrachte diese beiden Zeilen:
- 1One, two, / that's my shoe.
- 2„two“ und „shoe“ sehen unterschiedlich aus, klingen am Ende aber ähnlich. Deshalb bilden sie hier ein Reimpaar.
Teste dich
In Reimen kehren Satzanfänge oft wieder. Ein Weihnachtsreim fragt etwa: „Do you hear ...?“ Das bedeutet: Hörst du etwas? „Can you see ...?“ fragt nach dem Sehen. „Do you smell ...?“ fragt nach dem Riechen.
„hear“ bedeutet hören. „see“ bedeutet sehen. „smell“ bedeutet riechen. Wenn du das Muster erkennst, musst du nicht jede Zeile neu entschlüsseln. Suche nach dem Sinneswort und dem genannten Gegenstand.
Definition
Satzmuster
Ein Satzmuster ist eine wiederkehrende sprachliche Form. Einzelne Wörter können wechseln, während der Aufbau gleich bleibt.
Teste dich
Beginne mit einem sicheren Reimpaar, zum Beispiel „light – night“, „rain – train“ oder „moon – spoon“. Schreibe dann zwei kurze Zeilen, die inhaltlich zusammenpassen. Ein Reim allein genügt nicht: Die beiden Zeilen sollten auch verständlich zusammenpassen. Prüfe deshalb immer Klang und Inhalt.
Beispiel: Reimpaar: „light – night“
- 1I see a little light. / It shines in the night.
- 2Beide Zeilen gehören inhaltlich zusammen. Die Schlusswörter „light“ und „night“ reimen sich.
Beispiel: Gehe bei deinem eigenen Zweizeiler so vor
- 1Wähle ein Reimpaar.
- 2Lege eine kleine Situation fest.
- 3Schreibe pro Zeile einen einfachen Satz.
- 4Setze die Reimwörter möglichst ans Zeilenende.
- 5Sprich beide Zeilen laut und prüfe Klang und Bedeutung.
Teste dich
Alles auf einen Blick
Lieder und Reime
Bedeutung erschließen
bekannte Wörter, Wiederholungen und Bewegungen nutzen
Mitsprechen
Rhythmus beachten und Text mehrfach sprechen
Reime erkennen
Endklänge laut vergleichen
Muster verstehen
wiederkehrende Satzanfänge nutzen
Selbst gestalten
Reimpaar und passende Situation verbinden
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Bewegungen zum Reim
- 1Lies: Bend your knees and touch your toes.
- 2Beuge die Knie bei „bend your knees“.
- 3Berühre die Zehen bei „touch your toes“.
- 4Sprich die Zeile laut und mache beide Bewegungen dazu.
Fehler finden
Prüfe einen Zweizeiler In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 3Die dritte Zeile endet mit „book“; das reimt sich nicht auf „rain“. Passend ist: „It falls on the train.“
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
Bei „bend your “ beugst du die Knie. Bei „clap your “ klatschst du. Bei „touch your “ berührst du deine Nase.
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback