Englisch · Klasse 3–4 · aktualisiert
Englische Aussprache in der Grundschule üben
Du übst englische Laute mit Mund, Stimme und Ohren. Auch Betonung und Rhythmus machen deine Sätze verständlich.
0 von 13 Aufgaben gelöst
Kurz gesagt
Höre zuerst ein englisches Wort und sprich es langsam nach. Bei „west“ rundest du die Lippen; bei „vest“ berühren die Zähne die Unterlippe. Klopfe bei wichtigen Wörtern mit und vergleiche dich mit einem Hörmodell.
Höre genau hin. Beobachte deinen Mund und deine Stimme. Sprich kurze englische Wörter und Sätze nach. So können andere dich besser verstehen. Du musst nicht ohne Akzent sprechen.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
4 Abschnitte
Englische Wörter klingen nicht immer so, wie sie aussehen. Ähnliche Wörter können ganz verschieden klingen. „read“ kann je nach Satz anders klingen. Derselbe Laut kann auch unterschiedlich geschrieben werden. Höre ein neues Wort deshalb an. Sprich es dann selbst nach.
Manche Laute klingen ähnlich. Prüfe deine Stimme und die Luft vor deinem Mund. Lege zwei Finger sanft an deinen Hals. Sprich erst „ssss“, dann „zzzz“. Beim „z“ fühlst du eine Schwingung, beim „s“ nicht.
Auch „p“ und „b“ kannst du so prüfen. Bei „p“ bleibt die Stimme still. Vor deinem Mund spürst du mehr Luft. Bei „b“ schwingt die Stimme mit. Der Lufthauch ist schwächer.
Beispiel: Höre zwei ähnliche Wörter
- 1„though“, „through“ und „tough“ sehen ähnlich aus. Höre alle drei Wörter an.
- 2Sprich jedes Wort langsam nach. Achte auf den Unterschied.
- 3Vergleiche deine Aussprache mit dem Hörmodell.
Merke: Lerne ein neues englisches Wort möglichst zusammen mit seinem Klang. Eine deutsche Ausspracheannäherung kann den echten Laut nur ungenau wiedergeben.
Definition
stimmhaft und stimmlos
Ein stimmhafter Laut entsteht mit einer fühlbaren Schwingung am Kehlkopf. Bei einem stimmlosen Laut fehlt diese Schwingung.
Teste dich
Es gibt zwei englische „th“-Laute. Lege die Zungenspitze leicht zwischen die Zähne. Lass Luft an ihr vorbeiströmen. In „three“, „think“ und „bath“ bleibt die Stimme still. In „this“, „those“ und „breathe“ schwingt sie mit. Fühle mit zwei Fingern am Hals nach.
Ersetzt du „th“ durch „s“, klingt „think“ wie „sink“. Bei „three“ und „tree“ hilft dir die Zunge. Nur bei „three“ liegt sie zwischen den Zähnen.
Für englisches „w“ rundest du die Lippen wie für ein kleines „o“. Das hörst du in „white“, „what“ und „west“. Bei „v“ berühren die oberen Zähne leicht die Unterlippe. Deine Stimme schwingt mit. Das hörst du in „very“ und „vest“.
Beispiel: Vergleiche „west“ und „vest“ vor einem Spiegel.
- 1Bei „west“ starten deine Lippen gerundet.
- 2Bei „vest“ liegen die oberen Zähne leicht auf der Unterlippe.
- 3Sprich beide Wörter langsam und beobachte den Unterschied.
Merke: Sprich bei „th“, „w“ und „v“ nicht einfach lauter. Achte auf Zunge, Zähne und Lippen.
Teste dich
Auch die Betonung und die Melodie helfen beim Verstehen. Wichtige Wörter klingen oft stärker und länger. Kleine Wörter klingen oft schwächer und schneller. Sprich deshalb nicht alle Wörter gleich stark.
Höre „Do you like blue bikes?“ als ganzen Satz. Sprich die Frage mit ihrer Melodie nach. Reime und kurze Sätze helfen dir beim Üben. Klopfe bei den wichtigen Wörtern im Takt mit.
Beispiel: Betonung mit einem Klatschen zeigen
- 1Sprich: „I like BLUE bikes.“
- 2Klatsche beim Wort „BLUE“ einmal in die Hände.
- 3So hören andere, welche Farbe dir wichtig ist.
Beispiel: Sprich im Takt:
- 1Fast or slow, just keep the beat.
- 2Klopfe bei „fast“, „slow“, „keep“ und „beat“ mit. Die übrigen Wörter liegen zwischen den Schlägen.
Teste dich
Mit einem Wortpaar kannst du zuerst genau hinhören. Sprich danach selbst. Eine Person sagt „pig“ oder „big“. Die andere zeigt, welches Wort sie gehört hat. Danach tauscht ihr die Rollen.
Britisches und amerikanisches Englisch können verschieden klingen. Das ist kein Fehler. Nutze beim Üben ein gut hörbares Vorbild. Prüfe, ob dein Wort verstanden wird.
Definition
Minimalpaar
Ein Minimalpaar besteht aus zwei Wörtern mit nur einem anderen Laut. Dieser Laut kann die Bedeutung ändern. Beispiele sind „big – pig“, „three – tree“ und „ship – sheep“.
Beispiel: So übst du einen Laut in kleinen Schritten
- 1Höre das Wort oder den kurzen Satz vollständig an.
- 2Achte auf einen Laut, die Betonung oder die Melodie.
- 3Prüfe Lippen, Zunge, Luft oder eine Schwingung am Hals.
- 4Sprich das Wort langsam nach. Baue es dann in einen Satz ein.
- 5Nimm dich auf oder frage eine andere Person nach dem Wort.
- 6Vergleiche mit dem Vorbild und verbessere nur einen Punkt.
Teste dich
Alles auf einen Blick
Aussprache (Grundschule)
Laute bilden
Zunge, Lippen und Zähne beobachten; Stimme und Luftstrom fühlen
Klang gestalten
wichtige Wörter betonen; Rhythmus und Satzmelodie nachahmen
Selbst üben
Modell hören; langsam nachsprechen; aufnehmen oder erkennen lassen; gezielt vergleichen und wiederholen
Lernziel
verständlich statt akzentfrei sprechen; regionale Varianten zulassen
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
„pig“ und „big“ unterscheiden
- 1Höre beide Wörter langsam an.
- 2Halte eine Hand vor den Mund und zwei Finger an den Hals.
- 3Bei „pig“ spürst du mehr Luft. Bei „big“ spürst du die Stimme.
- 4Sprich beide Wörter nach. Lass eine andere Person raten.
Fehler finden
Die Laute in „west“ und „vest“ prüfen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 3Bei „vest“ schwingt die Stimme mit. Die richtige Zeile lautet: Bei „vest“ spreche ich den Anfang mit Stimme.
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
Bei „three“ liegt die Zunge . Bei „west“ sind die Lippen . In einem Satz sprichst du wichtige Wörter .
Karteikasten
Erst selbst überlegen, dann umdrehen.
Übung mit Feedback