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Wärmeübergang
Als Wärmeübergang wird die Wärmeübertragung zwischen der Oberfläche eines Festkörpers und einem bewegten Fluid oder einem Gas bezeichnet.
Wärmeübergang: Definition und Grundlagen
Wärmeübergang bezeichnet die Wärmeübertragung zwischen der Oberfläche eines Festkörpers und einem bewegten Fluid oder Gas. Ein Fluid ist dabei ein strömungsfähiger Stoff; im Artikel werden insbesondere Flüssigkeiten und Gase betrachtet.
Die Wärme wird beim Wärmeübergang konvektiv übertragen. Das bedeutet, dass eine Strömungsbewegung des Fluids Wärme zur Oberfläche des Festkörpers transportiert oder von ihr wegführt. Innerhalb des Fluids und innerhalb des Festkörpers verteilt sich die Wärmeenergie zusätzlich durch Wärmeleitung, also durch die Weitergabe von Wärme im Stoff.
Mathematisch wird der Wärmeübergang durch den Wärmeübergangskoeffizienten und die dimensionslose Nußelt-Zahl beschrieben. Je nach Situation kann außerdem Wärmestrahlung eine Bedeutung haben. Wärmeübergang kann somit mehrere Wärmeübertragungsarten miteinander verbinden: konvektiven Transport durch die Fluidbewegung, Wärmeleitung in Fluid und Festkörper sowie gegebenenfalls Wärmestrahlung.