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Verlag Neue Musik
Der Verlag Neue Musik ist ein Fachverlag für zeitgenössische Musik in Berlin. Verlag Neue Musik GmbH. Logo. Rechtsform · GmbH · Gründung, 1957.
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Überblick
Der Verlag Neue Musik ist ein Fachverlag für zeitgenössische Musik mit Sitz in Berlin. Seine Rechtsform ist die GmbH, gegründet wurde er 1957. Die Geschäftsführung liegt bei Detlef Kessler. Als Musikverlag veröffentlicht er vor allem Werke neuer und zeitgenössischer Musik.
Entwicklung des Verlags
Der Verlag wurde 1957 vom Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler in Berlin gegründet. Nathan Notowicz, der Generalsekretär des Verbandes, erhielt dafür eine Lizenz der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel im Ministerium für Kultur. Dadurch war der Verband der einzige Künstlerverband in der DDR, der einen eigenen Verlag betreiben durfte.
Im November 1957 wurde durch einen Abstimmungsvertrag mit Breitkopf & Härtel festgelegt, dass sich der Verlag Neue Musik ausschließlich auf zeitgenössische Musik beschränkt. Zusätzlich veröffentlichte der Verlag die mehrmals im Jahr erscheinende Zeitschrift Beiträge zur Musikwissenschaft. Im Verlag arbeiteten etwa dreißig Mitarbeiter.
Da der Verlag kein Volkseigener Betrieb war, wurde 1990 die Treuhandanstalt nicht eingeschaltet. Der Verlag Neue Musik wurde in eine GmbH umgewandelt und später an die westdeutsche Edition Margaux verkauft. 1991 erklärte der Verlag seinen Austritt aus dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Die Dokumente des Komponistenverbandes gingen in den Bestand der Akademie der Künste in Berlin über. 1996 wurde das Tochterunternehmen Kreuzberg Records gegründet. Im Jahr 2000 erwarb der AMA Verlag in Brühl die Rechte des zeitgenössischen Musikverlages.
Katalog und beteiligte Künstler
Der Katalog umfasst Werke zahlreicher Komponistinnen und Komponisten. Genannt werden unter anderem Andre Asriel, Reiner Bredemeyer, Paul Dessau, Hanns Eisler, Georg Katzer, Günter Kochan, Siegfried Matthus, Kurt Schwaen, Susanne Stelzenbach, Ruth Zechlin und Walter Zimmermann. Die Auswahl zeigt, dass der Verlag besonders mit zeitgenössischer Musik verbunden ist.
Als Illustrator des Verlages wird Konrad Golz genannt; die Liste ist im Artikel ausdrücklich als unvollständig gekennzeichnet.