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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Unimodales Polynom

Ein unimodales Polynom ist in der Mathematik ein Polynom, dessen Koeffizienten (bei Vernachlässigung des Vorzeichens) eine unimodale Folge bilden.

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Definition
  2. 2. Beispiele aus der Mathematik

Definition

Ein unimodales Polynom ist ein Polynom, dessen Koeffizienten – wenn man ihre Vorzeichen nicht berücksichtigt – eine unimodale Folge bilden. Das bedeutet, dass die Beträge der Koeffizienten zunächst nicht abnehmen und anschließend nicht zunehmen; sie besitzen also einen entsprechenden einseitigen Verlauf mit einem möglichen Maximum. Als Beispiel gilt das chromatische Polynom des Petersen-Graphen:

n^10 − 15n^9 + 104n^8 − 455n^7 + 1353n^6 − 2861n^5 + 4275n^4 − 4305n^3 + 2706n^2 − 704n.

Beispiele aus der Mathematik

Viele in der Mathematik vorkommende Polynome sind unimodal. Dazu gehören:

  • das chromatische Polynom eines Graphen;
  • allgemeiner das charakteristische Polynom eines Matroids;
  • die Strukturkonstanten der Kazhdan-Lusztig-Basis für die Iwahori-Hecke-Algebra eines Coxeter-Systems.

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