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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Umwegrendite

Die Umwegrentabilität sagt aus, ob dank der Umwegrendite insgesamt ein positives wirtschaftliches Gesamtergebnis erzielt wird. Mit der Veranstaltung eines …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung der Umwegrendite
  2. 2. Wirtschaftliche Wirkungen
  3. 3. Grenzen der Bewertung

Bedeutung der Umwegrendite

Die Umwegrendite ist die allgemeine Rendite, die durch Kongresse, Messen, Ausstellungen und andere Veranstaltungen mittelbar in einer Stadt sowie ihrem Umkreis oder Umland entsteht. Sie zeigt sich unter anderem in Arbeitsplätzen, Umsätzen und schließlich Steuereinnahmen.

Neben den direkten ökonomischen Effekten einer Veranstaltung entstehen indirekte und induzierte Effekte. Indirekte Effekte sind wirtschaftliche Folgen bei anderen beteiligten Unternehmen; induzierte Effekte ergeben sich durch Produktionsprozesse, Einkommen, Gewinne und privaten Verbrauch. Die Umwegrentabilität beschreibt, ob durch diese Umwegrendite insgesamt ein positives wirtschaftliches Gesamtergebnis erreicht wird.

Wirtschaftliche Wirkungen

Umsätze erzielt nicht nur der Veranstalter. Auch Restaurants, Hotels, Geschäfte, öffentliche Verkehrsmittel und Taxiunternehmen profitieren von Kongress-, Messe- und Veranstaltungsgästen. Das Veranstaltungs-, Kongress- und Messegeschäft ist deshalb für Wachstum und Beschäftigung in einer Stadt und ihrem Umland bedeutsam.

Außerdem entstehen veranstaltungsinduzierte Steuereinnahmen für alle Gebietskörperschaften. Sie ergeben sich aus Produktionsprozessen, den daraus folgenden Einkommen und Gewinnen sowie dem privaten Verbrauch.

Grenzen der Bewertung

Problematisch ist es, die erwartete Umwegrendite schon vor einem Neubau, etwa eines Kongressgebäudes oder Stadions, politisch als Argument dafür oder dagegen zu verwenden. Rendite und Rentabilität können ihrer Natur nach erst langfristig nach der Erstellung eines Projekts empirisch ermittelt werden.

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