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Thomas Schumacher (Musiker)

Thomas Schumacher (* 13. April 1972 in Bremen) ist ein deutscher Produzent elektronischer Tanzmusik. Chartplatzierungen Erklärung der Daten. Alben. Gold!

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick und musikalische Projekte
  2. 2. Erfolge und Veröffentlichungen
  3. 3. Labels, Theatermusik und Remixe
  4. 4. Chartplatzierungen
  5. 5. Auszeichnungen

Überblick und musikalische Projekte

Thomas Schumacher (* 13. April 1972 in Bremen) ist ein deutscher Produzent elektronischer Tanzmusik. Er veröffentlichte sowohl unter seinem eigenen Namen als auch mit Projektnamen wie NIP Collective und Elektrochemie LK sowie unter dem Alias Southampton Ltd.

1993 produzierte Schumacher gemeinsam mit Ilker Yilmaz als NIP Collective fünf Maxi-CDs. Nach zahlreichen Auftritten endete die Zusammenarbeit 1997. Anschließend gründete Schumacher das Projekt Elektrochemie LK und setzte parallel seine Veröffentlichungen unter eigenem Namen fort.

Erfolge und Veröffentlichungen

Ein Demo-Tape führte dazu, dass das britische Label Bush den Track Ficken No. 3 produzierte. Er verkaufte sich 15.000-mal und wurde 1997 in vielen Clubs gespielt. Ebenfalls 1997 erschien When I Rock. Eine 1998 von Simon Begg überarbeitete Fassung wurde noch erfolgreicher; außerdem lief ein Musikvideo dazu auf VIVA.

1998 veröffentlichte Schumacher bei Bush Records sein erstes Album Electric Ballroom, das unter anderem die Tracks Lust und Eighties enthält. 2001 folgte das Elektrochemie-LK-Album Gold. Auch Elektrochemie LK meets Soft Cell – Tainted Schall wurde durch ein Musikvideo auf VIVA begleitet. 2006 erschienen unter Schumachers eigenem Namen das Album Home und die Vinylveröffentlichungen Home 1–3.

Labels, Theatermusik und Remixe

Schumacher gründete das Label Spiel-Zeug Schallplatten. Dort erschienen Produktionen von Künstlern wie Clemens Neufeld, Umek und Adam Beyer. Die Compilations mit dem Titel Perlen geben einen Überblick über den Backkatalog des Labels.

Weitere Veröffentlichungen erschienen bei Labels wie Confused und Leaded. Unter dem Alias Southampton Ltd. veröffentlichte Schumacher beim Hamburger Label Superstition. Gemeinsam mit Jens Mahlstedt und Ilker Yilmaz komponierte und produzierte er außerdem die Musik für eine Hamlet-Inszenierung des Bonner Schauspielhauses.

Als Remixer bearbeitete er Musik von Frankie Goes to Hollywood, Monika Kruse, Afrika Bambaataa und Chicks on Speed.

Chartplatzierungen

Das Album Gold erreichte am 19. März 2001 Platz 60 der deutschen Charts und blieb dort zwei Wochen.

Bei den Singles war Schall am erfolgreichsten: Der Titel erreichte am 25. September 2000 Platz 19 in Deutschland und hielt sich zwölf Wochen in den Charts. When I Rock kam am 29. Januar 2001 in Deutschland auf Platz 22 und blieb sieben Wochen platziert; in Österreich erreichte der Track am 28. Januar 2001 Platz 43 und hielt sich sechs Wochen. Girl! erreichte am 18. Juni 2001 für eine Woche Platz 98 in Deutschland. Tainted Schall kam am 27. Dezember 2004 auf Platz 66 der deutschen Charts und blieb dort sechs Wochen.

Auszeichnungen

Beim Dance Music Award wurde Schall im Jahr 2000 in zwei Kategorien ausgezeichnet: als „Bester nationaler Vinyl Sales Hit“ und als „Bestes Video“.

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