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Theaitetos (Mathematiker)

Diese fünf Körper sind heute als platonische Körper bekannt. Schließlich stellte Theaitetos einen Zusammenhang zwischen dem Irrationalen und den platonischen …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Theaitetos als Mathematiker
  2. 2. Mathematische Leistungen
  3. 3. Wirkung und Erinnerung

Theaitetos als Mathematiker

Theaitetos (altgriechisch Θεαίτητος, lateinisch Theaetetus; deutsch auch Theaitet oder Theaetet; * um 415 v. Chr.; † 369 v. Chr.) war ein griechischer Mathematiker der Antike aus Athen. Er war philosophischer Schüler Platons und lernte Mathematik bei Theodoros von Kyrene.

Platon benannte den Dialog Theaitetos nach ihm; dort tritt er als Gesprächspartner des Sokrates auf. Mit Sokrates dem Jüngeren war Theaitetos laut Platons Sophistes bei sportlichen und militärischen Übungen verbunden.

Mathematische Leistungen

Theaitetos bewies die Irrationalität aller Quadratwurzeln aus nichtquadratischen ganzen Zahlen. Irrationale Zahlen lassen sich nicht als Bruch zweier ganzer Zahlen darstellen. Außerdem klassifizierte er irrationale Zahlen.

Eine weitere zentrale Leistung war sein Beweis, dass es genau fünf regelmäßige Körper gibt. Regelmäßige Körper sind dreidimensionale Körper mit gleichartigen Begrenzungsflächen und Ecken; diese fünf heißen heute platonische Körper. Theaitetos stellte zudem einen Zusammenhang zwischen dem Irrationalen und den platonischen Körpern her.

Wirkung und Erinnerung

Theaitetos beeinflusste vermutlich Platons Verhältnis zur Mathematik stark. Seine Ergebnisse gingen in Euklids Elemente ein, besonders in die Bücher X und XIII. Der Mondkrater Theaetetus-Krater wurde nach ihm benannt.

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