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The Wirtschaftswunder

The Wirtschaftswunder war eine Band der Neuen Deutschen Welle in den frühen 1980er Jahren. The Wirtschaftswunder. Allgemeine Informationen. Herkunft.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Entwicklung und Musik
  3. 3. Auflösung und Veröffentlichungen

Überblick

The Wirtschaftswunder war eine Band der Neuen Deutschen Welle (NDW), einer Musikrichtung der frühen 1980er Jahre. Sie wurde 1980 gegründet und löste sich 1985 auf. Die letzte Besetzung bestand aus Angelo Galizia (Gesang), Tom Dokoupil (Gitarre), Mark Pfurtscheller (Keyboard) und Jürgen Beuth (Schlagzeug). Die Band hatte eine internationale Zusammensetzung: Galizia stammte aus Sizilien, Dokoupil aus Tschechien, Pfurtscheller aus Kanada und Beuth aus Deutschland.

Entwicklung und Musik

1980 beteiligte sich die Band mit dem Stück „Der Kommissar“ an dem 3-Singles-Pack Die Limburger Pest. Das Stück basierte auf der Titelmelodie der gleichnamigen Fernsehserie, wurde ein Underground-Hit und war mehrere Monate in den Sounds-Charts.

Die erste LP Salmobray erschien Anfang 1981. Ihre Musik war überwiegend experimentell und teilweise noch stark vom Punk geprägt. Nach einer Zwangspause infolge eines Tournee-Unfalls schloss die Band einen Vertrag mit der Deutschen Grammophon ab, obwohl bereits ein Vertrag für Dokoupils Label Tausend Augen bei Bernhard Mikulski bestand. Den daraus folgenden Rechtsstreit verloren The Wirtschaftswunder und die Deutsche Grammophon. Daher konnte die Band nicht vom großen Erfolg eines Auftritts in der ARD-Sendung Bio’s Bahnhof profitieren.

Die zweite LP The Wirtschaftswunder wirkte geradliniger als Salmobray und verband Pop mit experimentellen Elementen. Im Mai 1982 spielte die Band für die 45-minütige Jugendsendung „Sagst was d' magst“ des Bayerischen Fernsehens drei Stücke dieser LP live im Studio: „Junge Leute“, „La belle et la bête“ (Die Schöne und das Biest) und „Die Parade“.

Auflösung und Veröffentlichungen

1985 löste sich The Wirtschaftswunder auf. Angelo Galizia, Mark Pfurtscheller und Jürgen Beuth gründeten anschließend Chin Chat. Die Nachfolgeband veröffentlichte das Album Introducing mit der Single „Desire“, tourte durch Deutschland und trat in Formel Eins auf.

Zu den Alben von The Wirtschaftswunder gehören Salmobray (1981), The Wirtschaftswunder (1982), Tscherwonez (1982; Musik zum gleichnamigen Film von Gabor Altorjay), Pop Adenauer (1984), Die Gute Wahl (Das Beste) (1991, LP/CD) und Preziosen & Profanes (2021). Als Singles erschienen unter anderem „Allein“ und „Television / Der Kommissar“ (beide 1980), „Ich steh auf Hagen“ (1981, Flexi 7"), „Der große Mafioso“ und „E’succeso in Kabul“ (1982) sowie „Pizza“ (1984).

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