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Subtropischer Regenwald
Der jährliche Niederschlag liegt bei etwa 1.500 Millimeter bis über 2.000 mm. Im tropischen Regenwald liegt der Niederschlag dagegen bei (unter) 2.000 bis (zum …
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Definition und Verbreitung
Der subtropische Regenwald, genauer „Immergrüner subtropischer Regenwald“, ist die Fortsetzung tropischer Regenwälder in die subtropische Lorbeerwaldzone. Er bildet eine Übergangszone zwischen tropischen Regenwäldern und subtropischen Lorbeerwäldern.
Als Vegetationsregion kommt er in wenigen Gebieten vor: im küstennahen Südostbrasilien, im Osten Südafrikas, an der Südostküste Australiens, auf der nördlichen Halbinsel der neuseeländischen Nordinsel und im nordöstlichen Südostasien. Mitunter werden auch Wälder in der nächsthöheren Höhenstufe oberhalb tropischer Gebirgsregenwälder so bezeichnet, wenn dort keine Wolkenwälder vorkommen. Diese Verwendung ist jedoch irreführend, weil es sich dabei tatsächlich um montane Wälder der Tropen und nicht um Wälder der Subtropen handelt.
Klima und Niederschlag
Der Flächenanteil des subtropischen Regenwaldes ist weltweit sehr gering. Ursache ist, dass die Wettersysteme der Subtropen nur in wenigen küstennahen Räumen eine ganzjährig ausreichende Feuchtigkeit ermöglichen.
Der jährliche Niederschlag beträgt etwa 1.500 Millimeter bis über 2.000 mm. Zum Vergleich: Im tropischen Regenwald liegt er bei (unter) 2.000 bis teilweise weit über 4.000 mm. Anders als in den Lorbeerwäldern treten im subtropischen Regenwald praktisch keine Fröste auf. Entscheidend für seine Abgrenzung sind daher vor allem das ganzjährig feuchte Klima, die Lage in den Subtropen und das nahezu vollständige Fehlen von Frost.
Aufbau und typische Pflanzen
Die Vegetation ähnelt wegen ihrer Übergangslage stark derjenigen tropischer Regenwälder. Es kommen Bäume mit Stelzwurzeln und Brettwurzeln vor, allerdings in geringerer Zahl. Das Kronendach besteht aus zwei bis drei Schichten. Darüber stehen sogenannte Emergenten, also besonders hohe Bäume, die das übrige Kronendach überragen. Sie können bis zu 50 m hoch werden, während das Baumkronendach meist 20 bis 35 m erreicht.
In Höhe und Dichte stehen subtropische Regenwälder tropischen Regenwäldern oftmals nicht viel nach. Sie sind jedoch deutlich artenärmer. Der Reichtum an Lianen und Epiphyten kann mancherorts denjenigen tropischer Regenwälder erreichen. Typisch sind außerdem Baumfarne. Ein wichtiger Unterschied zu tropischen Regenwäldern ist das Auftreten von Nadelbäumen.
Die Bezeichnung „subtropischer Regenwald“ wird selten verwendet und nicht immer klar von der Bezeichnung „Lorbeerwald“ unterschieden.