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Science Fiction: The 100 Best Novels

Science Fiction: The 100 Best Novels ; Fahrenheit 451 · Ray Bradbury, 1953 ; Childhood's End · Arthur C. Clarke, 1953 ; The Paradox Men · Charles L. Harness, 1953.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Bedeutung
  2. 2. Kriterien der Auswahl
  3. 3. Inhalt und Beispiele
  4. 4. Verwandte und spätere Zusammenstellungen
  5. 5. Ausgaben

Überblick und Bedeutung

Science Fiction: The 100 Best Novels: An English-language selection, 1949–1984 ist ein 1985 erschienenes Buch des britischen Science-Fiction-Herausgebers David Pringle. Es stellt 100 Science-Fiction-Romane vor, die zwischen 1949 und 1984 veröffentlicht wurden. Zu jedem Werk gibt es einen Kurzessay; die Titel sind chronologisch geordnet.

Das Buch erreichte bei den Locus Awards 1986 in der Kategorie nonfiction/reference den 6. Platz.

Kriterien der Auswahl

Pringles Auswahl ist ausdrücklich weitgehend subjektiv. Sie umfasst nur Werke angelsächsischer Autoren, wie der Untertitel hervorhebt. Romane, die eher zur Fantasy oder Horrorliteratur gehören, sind ausgeschlossen.

Der Auswahl liegt ein Science-Fiction-Begriff zugrunde, nach dem Inhalte und Darstellungsformen grundsätzlich realistisch sein müssen. Die Voraussetzungen einer Erzählung dürfen dabei vollständig spekulativ sein. Ausgangspunkt war eine Liste mit 99 Titeln, die Pringle im März 1984 in Nummer 20 des SF-Magazins Foundation veröffentlichte.

Inhalt und Beispiele

Die 100 ausgewählten Romane reichen von George Orwells Nineteen Eighty-Four und George R. Stewarts Earth Abides aus dem Jahr 1949 bis zu William Gibsons Neuromancer von 1984. Einzelne Einträge umfassen Zeiträume, etwa Cordwainer Smiths Norstrilia (1964–1968), Michael Moorcocks The Dancers at the End of Time (1972–1976), John Sladeks Roderick and Roderick at Random (1980–1983) und Gene Wolfes The Book of the New Sun (1980–1983).

Mehrere Autoren sind mit mehreren Romanen vertreten, darunter Philip K. Dick, Brian W. Aldiss, James Graham Ballard, Arthur C. Clarke, Robert A. Heinlein und Ursula K. Le Guin. Bekannte Beispiele der Liste sind Ray Bradburys Fahrenheit 451 (1953), Frank Herberts Dune (1965), Ursula K. Le Guins The Left Hand of Darkness (1969) und William Gibsons Neuromancer (1984).

Verwandte und spätere Zusammenstellungen

Für den Bereich Fantasy veröffentlichte Pringle 1988 ein ähnlich aufgebautes Buch. Eine Fortsetzung für den Zeitraum 1985 bis 2010 erschien 2012: Damien Broderick und Paul di Filippo wählten dafür 101 Romane aus. Pringle schrieb das Vorwort zu dieser Fortsetzung.

Ausgaben

Die britische Erstausgabe erschien 1985 bei Xanadu (ISBN 0-947761-11-X). Die US-Ausgabe folgte 1986 bei Carroll & Graf (ISBN 0-88184-259-1). Als aktuelle Ausgabe nennt der Artikel eine Ausgabe von Carroll & Graf aus dem Jahr 1997 (ISBN 0-7867-0481-0). 2014 erschien ein E-Book bei Gateway / Orion (ISBN 978-1-4732-0807-0).

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