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Sandra Sprenger

Seit 2023 Mitglied im Vorstand des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD) · Sprecherin der Sozietät Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE im Zentrum …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Profil und Arbeitsgebiete
  2. 2. Ausbildung und Funktionen
  3. 3. Forschung zu Klimawandel und digitalen Lernräumen

Profil und Arbeitsgebiete

Sandra Sprenger ist deutsche Professorin für Erziehungswissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Didaktik der Geographie an der Universität Hamburg. Geographiedidaktik befasst sich damit, wie geografische Inhalte vermittelt und gelernt werden.

Ihre zentralen Arbeitsgebiete sind Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Digital Data Literacy. BNE behandelt Lernen für nachhaltiges Handeln; bei Sprenger steht besonders der Umgang mit Herausforderungen des Klimawandels im Unterricht im Mittelpunkt. Digital Data Literacy bezeichnet Kompetenzen im Umgang mit digitalen Daten und digitalen Lernumgebungen.

Ausbildung und Funktionen

Von 1997 bis 2004 studierte Sprenger an der Universität Gießen Erdkunde, Biologie und Deutsch für das Lehramt an Gymnasien sowie Geographie im Zweitstudium. 2004 legte sie das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in Erdkunde, Biologie, Deutsch sowie Allgemeine Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften ab.

Von 2004 bis 2006 absolvierte sie ihr Referendariat für das Lehramt an Gymnasien an der Goetheschule Wetzlar und erwarb 2006 das 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien / Sek. II. Nach ihrer Promotion 2010 an der Universität Kassel wurde sie 2014 Professorin an der Universität Hamburg.

Seit 2023 ist sie Mitglied im Vorstand des Hochschulverbandes für Geographiedidaktik (HGD). Außerdem ist sie Sprecherin der Sozietät Bildung für Nachhaltige Entwicklung BNE im Zentrum für Lehrerbildung Hamburg und Mitglied im Beirat des BMBF-Projekts „Klima-ACT! Förderung des Klimahandelns durch immersives Erleben“.

Forschung zu Klimawandel und digitalen Lernräumen

In der BNE-Forschung untersucht Sprenger, wie Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler Fragen des Klimawandels im Unterricht behandeln. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Analyse von Schulbüchern.

Im Bereich digitaler Daten entwickelt sie in Forschungsverbünden digitale Lehr- und Lernangebote zur Exkursionsdidaktik für Lehrkräfte. Diese Angebote folgen einem Blended-Learning-Ansatz, also einer Verbindung von Präsenz- und digitalen Lernformen. Räumliche Strukturen und Prozesse werden dabei in den virtuellen Raum verlagert, damit soziale Räume auch unabhängig von Hindernissen im Realraum erfahren werden können. Sprenger erforscht hierzu den Umgang von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften mit virtuellen Lehr-Lern-Arrangements.

Zu ihren Schriften zählen unter anderem Arbeiten zu Sprache im Geographieunterricht (2022), zur Digitalisierung und Geographiebildung anhand einer Curriculumanalyse (2022), zu BNE am Beispiel des virtuellen Wassers (2018), zu forschendem Lernen (2011) und zu Blended Learning in der Hochschulbildung im Zusammenhang mit dem „Global Change Challenge“ (2022).

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