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Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender

der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) ist ein österreichischer Wirtschaftsverband und die Interessenvertretung der Freiheitlichen Partei …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Einordnung und Aufgabe
  2. 2. Ziele und wirtschaftspolitische Ausrichtung
  3. 3. Geschichte und Wahlergebnisse
  4. 4. Landesorganisationen
  5. 5. Bundesobmänner und Auszeichnung

Einordnung und Aufgabe

Die Freiheitliche Wirtschaft (FW), auch Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), ist ein österreichischer Wirtschaftsverband. Sie vertritt die Interessen der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in der Wirtschaftskammer Österreich. Damit ist sie Teil der wirtschaftspolitischen Interessenvertretung innerhalb der österreichischen Kammerstrukturen.

Bundesobmann ist Matthias Krenn, der zugleich Vizepräsident der Wirtschaftskammer ist. Bundesgeschäftsführer ist Ernst Lengauer.

Ziele und wirtschaftspolitische Ausrichtung

Laut Satzung setzt sich der Verband für Wirtschaftsfreiheit, Privatinitiative und freien Wettbewerb ein. Wirtschaftsfreiheit bedeutet dabei, dass Unternehmen möglichst eigenständig wirtschaftlich handeln können. Privatinitiative meint, dass wirtschaftliches Handeln von einzelnen Personen oder privaten Unternehmen ausgeht. Freier Wettbewerb bezeichnet den Wettbewerb zwischen Unternehmen ohne übermäßige Einschränkungen.

Außerdem nennt der Verband die Garantie der Unverletzlichkeit des Eigentums als Ziel. Weitere Forderungen sind die Erhaltung eines gesunden Mittelstandes, eine ausgeglichene Finanzwirtschaft, Entlastungen und Bürokratieabbau.

Geschichte und Wahlergebnisse

Die Gründung erfolgte am 14. November 1959. In der konstituierenden Generalversammlung wurden Karl Bartsch als Obmann sowie Hans Rader, Emil van Tongel und Willfried Gredler in den Bundesvorstand gewählt. In den folgenden Jahren entstanden in allen österreichischen Bundesländern Landesorganisationen.

Anfang der 1980er Jahre war der damalige RfW an der Erarbeitung des FPÖ-Wirtschaftskonzepts „Liberale Marktwirtschaft 90“ beteiligt. Dies geschah unter dem damaligen Bundesparteiobmann Norbert Steger. 1985 trat der Verband erstmals bundesweit bei den Handelskammerwahlen an.

Bei späteren Wahlen erzielte der RfW wichtige Ergebnisse: 1990 erreichte er bundesweit 14,8 %, 1995 21,3 %. Bei den Wirtschaftskammerwahlen 2015 wurde er mit bundesweit 9,4 % drittstärkste Kraft. In Kärnten, Oberösterreich, der Steiermark und Tirol konnte er den zweiten Platz behaupten. In Vorarlberg trat der RfW 2015 im Rahmen der Wahlgemeinschaft Vorarlberger Wirtschaft gemeinsam mit dem Wirtschaftsbund an.

Landesorganisationen

Die Freiheitliche Wirtschaft ist in allen Bundesländern organisiert. Die Landesorganisationen heißen FW Burgenland, FW Kärnten, FW Niederösterreich, FW Oberösterreich, FW Salzburg, FW Steiermark, FW Tirol, FW Vorarlberg und FW Wien.

Als Obleute werden genannt: Petra Wagner für das Burgenland, Bgm. KommR Matthias Krenn für Kärnten, Reinhard Langthaler für Niederösterreich, LR Bgm. KommR Ing. Wolfgang Klinger für Oberösterreich, Andreas Teufl für Salzburg, KommR Dr. Erich Schoklitsch für die Steiermark, DI Evelyn Achhorner für Tirol, KommR Ing. Eduard Fischer für Vorarlberg und Ronald Walter für Wien.

Bundesobmänner und Auszeichnung

Seit der Gründung hatten mehrere Personen die Bundesleitung beziehungsweise das Amt des Bundesobmanns inne. Genannt werden: Karl Bartsch von 1959 bis 1960, Hans Rader von 1960 bis 1965, Ernst Walch von 1965 bis 1971, Harald Prinzhorn von 1971 bis 1975, Georg Hanreich von 1975 bis 1977, Rupert Schiffrer von 1977 bis 1979, Hermann Eigruber von 1979 bis 1988, Helmut Haigermoser von 1988 bis 1998, Maximilian Hofmann von 1998 bis 2004, Fritz Amann von 2004 bis 2014 und seit 2014 Matthias Krenn.

Als Auszeichnung wird der Burghard-Breitner-Preis genannt.

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