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Rezeptorpotential
Die von dem Rezeptor aufgenommene und anschließend im Rezeptorpotential befindende Information wird in Aktionspotentiale umgewandelt und an das …
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Begriff und Bedeutung
Das Rezeptorpotential, auch Generatorpotential genannt, ist eine durch einen Reiz ausgelöste Änderung des Membranpotentials einer Rezeptorzelle. Es entsteht graduell: Seine Stärke wird durch die Amplitude, also die Größe der Potentialänderung, beschrieben.
Die vom Rezeptor aufgenommene Information wird in Aktionspotentiale umgewandelt und zum Zentralnervensystem weitergeleitet. Dort erfolgt die Informationsfortleitung über Salven von Aktionspotentialen.
Abgrenzung von Generator- und Rezeptorpotential
Einige Autoren unterscheiden beide Begriffe: Eine Depolarisation, also eine Verschiebung des Membranpotentials in positiver Richtung, in der Membran einer primären Sinneszelle heißt Generatorpotential. Ein Rezeptorpotential wird dagegen in der Membran einer sekundären Sinneszelle hervorgerufen.
Entstehung
Meist entsteht ein Rezeptorpotential dadurch, dass sich Ionenkanäle in der Rezeptorzelle öffnen oder schließen. Dadurch verändert sich das Membranpotential.
Die Kanäle können direkt mechanisch beeinflusst werden, zum Beispiel bei Haarsinneszellen im Innenohr. Sie können auch über Signalkaskaden aktiviert werden, beispielsweise bei der Photorezeption im Auge.