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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Rezeptorpotential

Die von dem Rezeptor aufgenommene und anschließend im Rezeptorpotential befindende Information wird in Aktionspotentiale umgewandelt und an das …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Begriff und Bedeutung
  2. 2. Abgrenzung von Generator- und Rezeptorpotential
  3. 3. Entstehung

Begriff und Bedeutung

Das Rezeptorpotential, auch Generatorpotential genannt, ist eine durch einen Reiz ausgelöste Änderung des Membranpotentials einer Rezeptorzelle. Es entsteht graduell: Seine Stärke wird durch die Amplitude, also die Größe der Potentialänderung, beschrieben.

Die vom Rezeptor aufgenommene Information wird in Aktionspotentiale umgewandelt und zum Zentralnervensystem weitergeleitet. Dort erfolgt die Informationsfortleitung über Salven von Aktionspotentialen.

Abgrenzung von Generator- und Rezeptorpotential

Einige Autoren unterscheiden beide Begriffe: Eine Depolarisation, also eine Verschiebung des Membranpotentials in positiver Richtung, in der Membran einer primären Sinneszelle heißt Generatorpotential. Ein Rezeptorpotential wird dagegen in der Membran einer sekundären Sinneszelle hervorgerufen.

Entstehung

Meist entsteht ein Rezeptorpotential dadurch, dass sich Ionenkanäle in der Rezeptorzelle öffnen oder schließen. Dadurch verändert sich das Membranpotential.

Die Kanäle können direkt mechanisch beeinflusst werden, zum Beispiel bei Haarsinneszellen im Innenohr. Sie können auch über Signalkaskaden aktiviert werden, beispielsweise bei der Photorezeption im Auge.

Lernvideos zu Rezeptorpotential

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