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Que la lumière soit!

Que la lumière soit! (dt. etwa Es werde Licht!) ist eine französische Filmkomödie von Arthur Joffé aus dem Jahr 1998.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Handlung
  3. 3. Konflikt und Auflösung
  4. 4. Produktion und Veröffentlichung
  5. 5. Auszeichnung

Überblick

Que la lumière soit! (deutsch etwa: Es werde Licht!) ist eine französische Filmkomödie von Arthur Joffé aus dem Jahr 1998. Der Film hat eine Länge von 110 Minuten und wurde in Französisch und Englisch gedreht. Im Mittelpunkt steht eine fantastische Handlung: Gott ist über Krieg und Elend in der Welt empört und schreibt deshalb selbst ein Drehbuch, das die Menschen erreichen soll.

Der Film verbindet religiöse Motive mit Komödie und Filmsatire. Wichtige Figuren sind Jeanne Archambaud, gespielt von Hélène de Fougerolles, Harper, gespielt von Tchéky Karyo, der Engel René, gespielt von Ticky Holgado, sowie Gott, der nicht dauerhaft in einer einzigen Gestalt erscheint, sondern verschiedene Menschenkörper übernimmt. Die Stimme Gottes stammt von Pierre Arditi.

Handlung

Gott sieht im Fernsehen Bilder von Krieg und Elend und reagiert empört. Auf Hebräisch schreibt er ein eigenes Drehbuch mit dem Titel Que la lumière soit!. Zusammen mit seinem Diener, dem Engel René, reist er nach Los Angeles, weil er dort schnell einen Regisseur finden möchte. René wünscht sich vor allem echte Flügel.

Gott übernimmt zunächst den Körper eines Indianers und fährt mit dem Skript zu den Paramount Studios, wird dort aber abgewiesen. Danach wird das Skript gestohlen. Ein Paris-Poster gibt Gott neuen Mut, und René beschafft eine Kopie des Drehbuchs. Beide reisen nach Paris. Dort übernimmt Gott nacheinander verschiedene Menschenkörper; sein göttliches Wesen zeigt sich durch ständiges Augenzwinkern.

In Paris trifft Gott auf Jeanne, die in einem Filmstudio für Harper arbeitet. In der Gestalt von Jeannes Putzfrau Suzanne sieht Gott einen Kurzfilm von Jeanne und ist von ihrer Arbeit begeistert. Er beschließt, dass sie sein Drehbuch verfilmen soll. Jeanne ist jedoch zunächst nicht überzeugt: Ihr Vater liegt im Sterben, sie hält die vielen Botschaften Gottes für einen Scherz im Stil der Versteckten Kamera, und die Faxe mit dem Drehbuch sind auf Hebräisch geschrieben. Erst Rabbiner Zilberstein und ein Übersetzungsgerät helfen ihr, den Text zu bearbeiten. An Gottes Inkarnationen glaubt Jeanne schließlich, nachdem er sie bei einem Sturz vom Eiffelturm rettet.

Konflikt und Auflösung

Jeanne reicht Gottes Drehbuch in ihrem Filmstudio ein. Harper, ihr Chef, zeigt sich beeindruckt, legt ihr aber eine stark gekürzte Fassung vor, die verfilmt werden soll. Gott ist darüber empört, besonders weil Harper in Wirklichkeit der Satan ist. Trotzdem beginnt Jeanne mit der Verfilmung. Gott versucht diese Arbeit unter anderem durch starken Regen zu verhindern.

Als Jeanne ein Abendessen mit Harper annimmt, gibt Gott auf und verschwindet. Beim Essen erkennt Jeanne, dass Harper tatsächlich teuflisch ist. Sie versucht vergeblich, Gott zurückzurufen. Harper lässt sie in eine Psychiatrie einweisen. Dort trifft sie die Menschen wieder, deren Körper Gott zuvor übernommen hatte und die nun als schizophren gelten.

Jeanne und die Insassen fliehen gemeinsam. Rabbiner Zilberstein fasst Gottes Drehbuch auf eine zentrale Formel zusammen: Jeanne soll die Träume der Menschen filmen. Mit ihren Helfern setzt Jeanne dieses Vorhaben um. Als der Film fertig ist, erscheint Gott in der Gestalt ihres Vaters. Gemeinsam retten sie die Filmrollen vor der Zerstörung durch den Teufel. In Notre-Dame de Paris organisiert die Gruppe mit Pater Loublié eine Aufführung. Diese wird ein großer Erfolg, weil jeder Zuschauer den Film seiner eigenen Träume sieht. Am Ende verlassen alle Zuschauer die Kirche schwebend, und René erhält endlich echte Flügel.

Produktion und Veröffentlichung

Que la lumière soit! wurde mit einem Budget von rund 60 Millionen Francs gedreht. Drehorte waren Budapest, Los Angeles und vor allem Paris. Die Kostüme entwarf Madeline Fontaine, die Filmbauten stammen von Nikos Meletopoulos.

Arthur Joffé widmete den Film seinem Vater Alex Joffé, der 1995 gestorben war. Es war Joffés vierter Langfilm als Regisseur und seine erste Regiearbeit seit Alberto und die Tradition aus dem Jahr 1990.

Der Film startete am 8. Juli 1998 in den französischen Kinos. Eine Auswertung in Deutschland stand laut Artikel mit Stand Mai 2015 noch aus.

Auszeichnung

Que la lumière soit! wurde 1999 für einen César nominiert. Die Nominierung erfolgte in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin für Hélène de Fougerolles, die im Film Jeanne Archambaud spielt.

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