Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Passatzone

Streng genommen sind die Passatzonen nicht ideal auf 0° bis 30° begrenzt. Sie wandern im Jahresverlauf in Nord-Süd-Richtung, aufgrund der jahreszeitlichen …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Lage und Bedeutung
  2. 2. Grenzen, Jahresgang und Klima

Lage und Bedeutung

Eine Passatzone, auch Passatklimazone (englisch: trade-wind zone), ist eine von zwei gürtelförmigen Zonen der Erde. Sie liegen auf der Nord- und Südhalbkugel jeweils zwischen dem Äquator und etwa 30–35° N beziehungsweise S. In ihnen wehen Passate: großräumige, bodennahe Ostwinde.

Der Begriff kann die Klimazonen dieser Gebiete, die Windzonen oder allgemein die dort gelegenen Regionen meinen. Aus atmosphärischer Sicht entsprechen die Passatzonen den bodennahen Schichten der Hadley-Zellen der Nord- und Südhalbkugel.

Grenzen, Jahresgang und Klima

Am Äquator treffen die Passate in der innertropischen Konvergenzzone (ITC) zusammen. Die ITC bildet die Grenze zwischen der nordhemisphärischen und der südhemisphärischen Passatzone. Die Zonen reichen nicht starr von 0° bis 30°: Wegen der jahreszeitlichen Verschiebung der ITC wandern sie im Jahresverlauf in Nord-Süd-Richtung.

An der polwärtigen Grenze liegt der subtropische Hochdruckgürtel. Dort sinken Luftmassen großräumig ab und erwärmen sich durch Kompression. Diese absteigende Luft wird Urpassat genannt. Dadurch können die bodennahen Passate viel Luftfeuchte aufnehmen. Zwischen Subtropen und inneren Tropen nehmen sie Feuchtigkeit vom Land auf.

Klimatisch und für die Landschaftsbildung können Passate Trockenheit verursachen, etwa in Nordafrika. Dort führen sie im nördlichen Teil der Passatzone zu trockenen Böden und trockenem Passatklima. Von den Wüsten in Richtung Äquator schließen sich in den Tropen vier weitere Vegetationszonen an.

Lernvideos zu Passatzone

Weiterlesen

Englische Sprache Die englische Sprache (Eigenbezeichnung: [ˈɪŋɡlɪʃ]) ist eine ursprünglich in England beheimatete germanische Sprache, die zum westgermanischen Zweig gehört. Passat (Windsystem) Beim Absinken erwärmt sich die Luft. Erdrotation. Die aus dem Hochdruckgebiet ausströmende Luft folgt nun wieder dem Luftdruckgefälle, Hauptströmungen wehen … Klimazone Eine Klimazone (auch Klimagürtel) ist im engen Sinne ein (gedanklich konstruierter), sich parallel zu den Breitenkreisen in Ost-West-Richtung um die ganze … Erdatmosphäre Was als Luft bezeichnet wird, besteht im Wesentlichen bei Außerachtlassen des wechselnden Wasserdampfgehalts (d. h. in Volumenprozent trockener … Innertropische Konvergenzzone Sie ist durch Konvektionserscheinungen und durch eine – in der Regel – starke Quellbewölkung gekennzeichnet. Das bedeutet, dass die generelle Windstille in … Nordhalbkugel Bei den vier astronomischen Jahreszeiten bestimmen die Äquinoktien (Tagundnachtgleichen) und Solstitien (Sonnenwenden) jeweils das Datum von Beginn und Ende. Südhalbkugel Die Südhalbkugel oder Südhemisphäre ist die südlich des Äquators gelegene Hälfte der Erde und so das Gegenstück zur Nordhalbkugel. Sie wird auch südliche … Subtropen Bei der Artenvielfalt der Bäume ist die Trennung in aride und humide Räume weniger deutlich: Sie erstreckt sich insgesamt von „sehr gering“ bis „hoch … Tropen Das herausragende Merkmal aller tropischer Gebiete ist die über das gesamte Jahr fast gleichbleibende Tageslänge, die nur um maximal 3 Stunden schwankt; immer … Boden (Bodenkunde) Sekundäre Bodenbildung · die Auswaschung von Bodenbestandteilen in tiefere Horizonte oder ins Grundwasser, z. B. wasserlösliche Salze; kohlensäurelösliches … Vegetationszone Entscheidend für die Vegetationszonen sind stattdessen ähnliche Anpassungsstrategien unterschiedlicher Arten an das vorherrschende Klima. Demnach spiegeln die …