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Oxford 3000
Unter Oxford 3000 werden die rund 3000 häufigsten Wörter der englischen Sprache verstanden, die besonders für das Erlernen als Fremdsprache wichtig sind.
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Kern und Bedeutung
Unter Oxford 3000 versteht man die rund 3000 häufigsten Wörter der englischen Sprache, die für das Erlernen von Englisch als Fremdsprache besonders wichtig sind. Sie gelten als Minimum für ein akzeptables Leseverständnis und sind damit eine wesentliche Voraussetzung für die Kommunikation auf Englisch als Fremdsprache.
Die Liste bildet einen erweiterten Grundwortschatz. Mit ihr können über 85 % der verwendeten Wörter abgedeckt werden. Die offizielle Liste enthielt im Jahr 2015 etwa 3300 Wörter.
Erstellung und Grenzen der Liste
Die Oxford-3000-Vokabeln wurden mit statistischen Methoden ermittelt. Grundlage war ein vielfältiger Textbestand aus gesprochenem und geschriebenem Englisch mit einem Umfang von zwei Milliarden Wörtern. Anschließend erweiterten Experten und Sprachlehrer die Liste um weitere wichtige Wörter.
Eine Einschränkung besteht darin, dass bei der Erstellung nicht berücksichtigt wurde, dass ein Wort mehrere Bedeutungen haben kann. Außerdem können Wörter in bestimmten Phrasen eine von ihrer Grundbedeutung abweichende Bedeutung annehmen.
Verwendung bei Sprachstufen und im Unterricht
Wortschatzlisten dieser Art bilden neben der Grammatik eine wichtige Grundlage für Einstufungen im Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (CEFR/GERS) und bei Sprachzertifikaten wie Cambridge English Language Assessment, IELTS, TOEFL und GMAT. Die ungefähren Wortschatzumfänge der GERS-Stufen sind:
- A1: etwa 500 Wörter
- A2: etwa 1.100 Wörter
- B1: rund 1.800 Wörter
- B2: rund 2.600 Wörter
- C1: rund 3.500 Wörter
- C2: rund 5.000 Wörter
Auch die englischen Lehrwerke der deutschen Verlagshäuser Cornelsen und Klett beruhen am Ende der 10. Schulstufe – in Österreich: 6. Klasse Gymnasium – auf vergleichbaren Wortschatzlisten. Sie umfassen zwischen 3500 Wörtern bei Klett und 5000 Wörtern bei Cornelsen. Von diesen Wörtern verwenden selbst gute Schüler üblicherweise nur 2000 bis 3000 aktiv bei der Textproduktion.