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Osterpinze

Der Name hat wohl dieselbe Wurzel wie das Fladenbrot Pita und die Speise Pizza (sowie deutsch Bissen), wurde aber der Wortfamilie von lateinisch pinsere …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Osterpinze: Gebäck zu Ostern
  2. 2. Herkunft, Form und Brauchtum

Osterpinze: Gebäck zu Ostern

Die Osterpinze, regional auch Pinze oder Pinza genannt, ist eine traditionelle Ostermehlspeise aus Germteig. Sie gehört zur Küche Südösterreichs, Sloweniens und Kroatiens. Besonders wichtig ist sie in der Steiermark, die als österreichisches Zentrum dieses Gebäcks gilt.

Die Pinze wird nur in der Vorosterzeit hergestellt. Zu den Osterfeiertagen isst man sie als brotähnliche Beilage zum Osterfleisch.

Herkunft, Form und Brauchtum

Das Gebäck stammt ursprünglich aus dem Veneto und dem Friaul. Dort ist die pinza, im venezianischen Dialekt pinsa, ein traditionelles Gebäck für Weihnachten und Neujahr. Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte das Rezept aus dem Friaul über die damals österreichische Grafschaft Görz nach Graz. Deshalb wird die Osterpinze auch Görzer Pinze genannt.

Typisch ist die Form: Der Teigballen wird mit einer Schere eingeschnitten. Am Karsamstag wird bei der traditionellen Fleischweihe ein Korb geweiht. Er enthält frisch geselchte Würste, Eier, Kren, Osterbrot und Pinzen und wird mit einem Ostertuch abgedeckt.

Aus älteren Pinzen können außerdem Semmelspeisen wie Pofesen oder Scheiterhaufen zubereitet werden.

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