Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Organische Farbmittel
Organische Farbmittel sind Farbstoffe oder Pigmente, die in der organischen Chemie beschrieben werden, also Kohlenstoff enthalten.
Inhalt4 Abschnitte
Definition und Bedeutung
Organische Farbmittel sind Farbstoffe oder Pigmente, die in der organischen Chemie beschrieben werden und Kohlenstoff enthalten. Farbstoffe lösen sich im jeweiligen Anwendungsmedium, während Pigmente darin als feste Teilchen vorliegen.
Heute verwendete organische Farbmittel sind überwiegend synthetisch hergestellt. Natürliche organische Farbstoffe wie Purpur und Indigo bilden nur einen sehr kleinen Teil. Der Artikel ist als grundsätzlich überarbeitungsbedürftig und nicht hinreichend belegt gekennzeichnet.
Chemischer Aufbau und Arten
Meist beruhen organische Farbmittel auf leicht anregbaren aromatischen Grundstrukturen. Diese farbgebenden Molekülbereiche heißen Chromophore. Die synthetischen Strukturen besitzen nur selten ein natürliches Analogon; wichtig sind vor allem ihre chemische Stabilität und ihre hohe Modifizierbarkeit.
Zu den meist synthetisch hergestellten Gruppen gehören Carbonylfarbmittel, Chinone, indigoide Farbmittel, Chinacridone, PTCDA, Cyaninfarbmittel wie Di- und Triphenylmethanfarbstoffe und Chinonimine, Azofarbmittel beziehungsweise Azofarbstoffe, Isoindolinpigmente, Azomethine, Methine, Phthalocyanine und Dioxazinfarbmittel.
Verwendung
Organische Farbmittel werden bei der Herstellung von Lacken, in der Textil- und Lebensmittelindustrie, in der Kosmetikherstellung sowie zur Herstellung organischer Leuchtdioden eingesetzt.
Natürliche Vertreter
Natürliche organische Farbmittel können pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein.
Pflanzliche Beispiele sind Indigo, Färberkrapp, Gelbholz, Blauholz, Rotholz und verschiedene weitere Färberpflanzen. Tierischen Ursprungs sind Cochenille, Kermes und Purpur.