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Mutter Courage und ihre Kinder (1957)

Mutter Courage und ihre Kinder ist die Fernsehübertragung einer Inszenierung des gleichnamigen Dramas von Bertolt Brecht am Theater am Schiffbauerdamm durch …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Werk und Fernsehfassung
  2. 2. Entstehung und Bedeutung

Werk und Fernsehfassung

„Mutter Courage und ihre Kinder“ ist eine 175 Minuten lange Fernsehübertragung aus der DDR. Der Deutsche Fernsehfunk übertrug 1957 eine Inszenierung des gleichnamigen Dramas von Bertolt Brecht vom Theater am Schiffbauerdamm. Brecht hatte das Drama 1938/1941 verfasst und die übertragene Bühneninszenierung 1949 selbst eingerichtet.

Für die Theaterregie waren Bertolt Brecht und Erich Engel verantwortlich, die Bildregie übernahm Peter Hagen. Die Musik stammte von Paul Dessau, die musikalische Leitung hatte Hans-Dieter Hosalla. Das Bühnenbild gestalteten Teo Otto und Heinrich Kilger. Helene Weigel spielte Mutter Courage; ihre Kinder Eilif, Schweizerkas und Kattrin wurden von Ekkehard Schall, Heinz Schubert und Angelika Hurwicz dargestellt. Weitere wichtige Rollen übernahmen unter anderem Ernst Busch als Koch, Wolf Kaiser als Feldprediger und Regine Lutz als Yvette Pottier.

Der bereitgestellte Artikel enthält unter „Handlung“ keine Inhaltsangabe. Daher lassen sich daraus keine Angaben zur Handlung ergänzen.

Entstehung und Bedeutung

Zu Brechts Lebzeiten scheiterten mehrere Versuche, das Drama zu verfilmen, weil seine Vorstellungen von der Umsetzung nicht mit den jeweiligen Filmprojekten vereinbar waren. Ein besonders umfangreiches Vorhaben unter der Regie von Wolfgang Staudte sollte mit bekannten Schauspielerinnen wie Simone Signoret und Helene Weigel sowie einem Etat von mehreren Millionen DM entstehen. Es wurde 1955 nach wenigen Wochen abgebrochen, da Brecht eine opulente filmische Umsetzung ablehnte.

Am 15. Oktober 1957 wurde deshalb die Liveübertragung der bereits bestehenden Inszenierung am Theater am Schiffbauerdamm zur ersten Verfilmung des Dramas. Ob diese Fernsehfassung erhalten ist, bleibt laut Artikel unsicher. Der Deutsche Fernsehfunk konnte seine Sendungen damals möglicherweise nicht aufzeichnen, weil ihm infolge des Westembargos die notwendige Technik fehlte. 1961 folgte eine Verfilmung des Dramas durch die DEFA.

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