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Maximilian von Montgelas (Politiker, 1837)

Maximilian von Montgelas entstammte dem bayerischen Adelsgeschlecht Montgelas, das seinen Ursprung in Savoyen hatte. ... Geschichte in der Bavariathek.

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Person und Bedeutung
  2. 2. Herkunft und Besitz
  3. 3. Politische und militärische Funktionen
  4. 4. Familie und Auszeichnung

Person und Bedeutung

Maximilian Joseph Ambrosius Graf von Montgelas (7. Dezember 1837 in München – 3. August 1884 in Feldafing) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung. Diese bestand aus der Kammer der Reichsräte und der Kammer der Abgeordneten.

Herkunft und Besitz

Montgelas entstammte dem bayerischen Adelsgeschlecht Montgelas, dessen Ursprung in Savoyen lag. Er war der Sohn des Gutsbesitzers und Reichsrats Maximilian von Montgelas (1807–1870) und Elisabeth Jemina Watts-Russel (1816–1881). Von seinem Vater übernahm er den unter Fideikommiss stehenden Gutsbesitz in Ober- und Niederbayern. Ein Fideikommiss war ein rechtlich gebundener Familienbesitz, der nicht frei veräußert werden konnte.

Politische und militärische Funktionen

Von 1870 bis zu seinem Tod hatte Montgelas als erblicher Reichsrat einen Sitz in der Kammer der Reichsräte. Außerdem war er Leutnant à la suite in der bayerischen Armee. Von 1874 bis 1884 gehörte er dem Aufsichtsrat der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank an.

Familie und Auszeichnung

Seit dem 28. Juli 1863 war Montgelas mit Gräfin Amélie von Seinsheim (1840–1915) verheiratet. Aus der Ehe gingen die Tochter Marie Elisabeth (* 1864) und der Sohn Joseph Maximilian Rudolf Antonius Maria de Garnerin (1870–1921) hervor. Montgelas war Ehrenritter des Souveränen Malteserordens.

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