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Mark Braverman (Mathematiker)
Er befasst sich mit Komplexitätstheorie, Maschinenlernen, Algorithmen in Gegenwart von Zufallsstrukturen (Rauschen), Berechenbarkeitstheorie im Reellen und …
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Person und Ausbildung
Mark Braverman (* 1984 in Perm) ist ein israelischer Mathematiker und Informatiker. Er studierte Mathematik und Informatik am Technion in Haifa. 2008 wurde er an der University of Toronto bei Stephen Arthur Cook promoviert; seine Dissertation trug den Titel „Computability and Complexity of Julia sets“.
Anschließend arbeitete Braverman als Postdoktorand im New England Lab von Microsoft Research. Danach war er Assistant Professor an der University of Toronto. Seit 2011 ist er Professor an der Princeton University.
Forschungsgebiete
Braverman arbeitet vor allem in der Komplexitätstheorie, die den Ressourcenaufwand von Berechnungen untersucht, sowie im Maschinenlernen. Weitere Schwerpunkte sind Algorithmen in Gegenwart von Zufallsstrukturen beziehungsweise Rauschen, die Berechenbarkeitstheorie im Reellen und Komplexen, algorithmische Spieltheorie und Anwendungen der Informatik in Medizin, Gesundheitswesen und Ökonomie.
Besonders befasste er sich mit interaktiver Informations- und Codierungstheorie. Dabei geht es unter anderem um die Komplexität von Kommunikation, also um die Frage, welche Ressourcen für den Austausch und die Verarbeitung von Informationen benötigt werden.
Auszeichnungen und Vortrag
2013 war Braverman Packard Fellow. 2014 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Seoul mit dem Vortrag „Interactive information and coding theory“ und erhielt den SFCM Stephen Smale Prize. 2016 erhielt er den EMS-Preis und den Presburger Award. Weitere Auszeichnungen sind der Alan T. Waterman Award (2019), die IMU-Abakus-Medaille (2022) und ein Frederick-W.-Lanchester-Preis (2024).