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Induktionssender
Die Spule erzeugt ein magnetisches Wechselfeld, das in leitenden Materialien Spannungen induzieren kann (diesen Effekt nennt man Elektromagnetische Induktion).
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Definition und Funktionsweise
Ein Induktionssender ist ein kleiner Sender mit einer Spule. Diese Spule wird mit Wechselstrom gespeist, dessen Frequenz etwa zwischen 5 kHz und 150 kHz liegt. Dadurch erzeugt sie ein magnetisches Wechselfeld. Dieses Feld kann in leitenden Materialien elektrische Spannungen hervorrufen. Dieser Vorgang heißt elektromagnetische Induktion.
Anwendungen
Eine wichtige Anwendung ist das Induktionskochfeld eines Induktionsherds. Es arbeitet üblicherweise mit Frequenzen von etwa 25 bis 50 kHz. Das erzeugte elektrische Wirbelfeld führt wegen des elektrischen Widerstands des Materials dazu, dass Energie in Form von Wärme abgegeben wird.
Induktionssender werden gelegentlich auch für Fernsteuerungen mit Reichweiten von bis zu 20 Metern eingesetzt. Heute werden sie dabei zunehmend durch UHF-Systeme verdrängt.