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Hoydalar
Es gibt 76 Lehrkräfte, davon sieben für Deutsch. Es werden auch spezielle Fächer wie Fischereiwirtschaft, Mineralölkunde, Betriebswirtschaft, Informatik, …
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Lage und Bedeutung
Hoydalar (dänisch Højdal) ist ein Tal zwischen Hoyvík und dem Norden der färöischen Hauptstadt Tórshavn. Der färöische Name steht im Plural und bedeutet „Heutäler“. Durch das Tal fließt der Bach Hoydalsá. Er bildet die Grenze zwischen Tórshavn und Hoyvík, das heute in Tórshavn eingemeindet ist. Die Dativform des Namens lautet Hoydølum, zum Beispiel in „í Hoydølum“ („in Hoydalar“).
Mit Hoydalar ist zugleich das dort gelegene Gymnasium Føroya Studentaskúli gemeint. Der Name des Tals wird daher auch als Bezeichnung für diese Schule verwendet. Hoydalar ist außerdem für eines der wenigen Wäldchen der Färöer bekannt.
Das Gymnasium Føroya Studentaskúli
Føroya Studentaskúli ist das älteste und größte Gymnasium der Färöer. Es wurde 1937 als erstes Gymnasium der Färöer gegründet und gilt bis heute als wichtiges Sprungbrett für eine höhere Ausbildung, zum Beispiel an der Universität Kopenhagen oder an der Universität der Färöer.
Das Gymnasium hat ca. 550 Schüler in 26 Klassen und 76 Lehrkräfte, darunter sieben für Deutsch. Neben den üblichen Bildungsinhalten werden besondere Fächer wie Fischereiwirtschaft, Mineralölkunde, Betriebswirtschaft, Informatik, Astronomie, Schauspiel sowie Film- und Fernsehwissenschaften angeboten. Die Unterrichtssprache ist Färöisch; ausgenommen sind die Fremdsprachenfächer.
Auf den Färöern gibt es neben dem Gymnasium in Hoydalar noch Gymnasien in Kambsdalur auf Eysturoy und in Vágur auf Suðuroy.
Svartafoss und Naturschutzgebiet
Der Wasserfall Svartafoss, auch Svartifossur genannt, liegt im Bach Hoydalsá in Hoydalar, etwa 2 km nördlich der Altstadt von Tórshavn. Seine Größe hängt von der Niederschlagsmenge ab: Nach kräftigem Regen kann er imposant sein, während die Wassermenge im Sommer nach längerer Trockenheit gering ist. Dann erscheint die Felswand hinter dem Wasserfall schwarz. Das färöische Wort „svartur“ bedeutet „schwarz“ und erklärt den Namen.
Etwa 100 Jahre alte Fotografien zeigen, dass sich der Wasserfall im Laufe der Zeit nicht wesentlich verändert hat. Die großen Steine im Bach unterhalb des Wasserfalls weisen jedoch darauf hin, dass er in vorgeschichtlicher Zeit anders ausgesehen haben muss.
Im Gebiet um den Wasserfall gab es Torfböden. Die Bevölkerung von Tórshavn stach dort früher Torf als Brennmaterial. Sonntags gingen die Menschen häufig dorthin, um die Natur zu genießen. Direkt neben dem Wasserfall steht außerdem ein alter Schafpferch, den der Bauer von Húsagarði früher nutzte.
Durch das Wachstum der Stadt liegt Svartafoss heute innerhalb des bebauten Orts. Die Kommune Tórshavn wies das Gebiet um den Wasserfall und den Bach Hoydalsá im Flächennutzungsplan als Naturschutzgebiet aus. Angelegte Wege ermöglichen Spaziergänge durch das landschaftlich schöne Gebiet.