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Elisabeth von der Dreifaltigkeit
November 1906 in Dijon, Frankreich) war Karmelitin und Mystikerin. In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige verehrt. Elisabeth von der …
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Person und Bedeutung
Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit, eigentlich Élisabeth Catez, auch Elisabeth von Dijon, wurde am 18. Juli 1880 in Bourges in Frankreich geboren und starb am 9. November 1906 in Dijon. Sie war Karmelitin, also Ordensfrau im Karmel, und Mystikerin, das heißt eine Person mit einer besonders intensiven geistlichen Gotteserfahrung. In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige verehrt.
Lebensweg
Élisabeth Catez, genannt Sabeth, war die Tochter eines französischen Hauptmanns und wurde am 22. Juli 1880 getauft. Schon als Mädchen fiel sie durch tiefe Frömmigkeit auf. Zunächst wurde sie jedoch Pianistin.
Mit 21 Jahren trat sie in Dijon in den Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen ein. Bei ihrer Einkleidung nahm sie den Ordensnamen Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit an. Im Karmel von Dijon sah sie ihren Lebensgrundsatz erfüllt: „Leben wir mit Gott wie mit einem Freund, haben wir lebendigen Glauben, um durch alles hindurch mit ihm vereinigt zu sein“. Nach dem Noviziat legte sie am 11. Januar 1903 ihre Gelübde ab.
Gebet, Tod und Verehrung
Am Abend des 21. November 1904 schrieb Elisabeth ihr Gebet „Elevation à la Trinité“. Sie starb mit 26 Jahren an der Addison-Krankheit.
Ihre Reliquien werden in der Kirche St. Michel in Dijon verehrt. Im Karmel von Dijon-Flavignerot kann man ihre dort rekonstruierte Zelle und ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken besichtigen. Im Kloster ihres Geburtsortes gibt es einen Gedenkraum.
Papst Johannes Paul II. sprach sie am 25. November 1984 selig. Ihr Gedenktag ist der 9. November. Papst Franziskus sprach Elisabeth von der Dreifaltigkeit am 16. Oktober 2016 heilig.
Schriften und Ausgaben
Zu ihren veröffentlichten Schriften und Ausgaben gehören mehrere Bände gesammelter Werke: „Der Himmel ist in mir. Gesammelte Werke, Band I“ erschien 1994 in Wien, „Gitter trennen nicht. Gesammelte Werke, Band II“ 2000 in Wien und „Sehnsucht und Alltag. Gesammelte Werke, Band III“ 2006 in Wien.
Weitere genannte Werke sind „Der Himmel im Glauben“, übersetzt von Hans Urs von Balthasar, ausgewählt und eingeleitet von Susanne Greiner, erschienen 2000 in Einsiedeln; „Du hast mich Gott geschenkt, Briefe an ihre Mutter“, erschienen 1992 in Wien; sowie „Ich gehe zum Licht. Leben und Erfahrungen im Selbstzeugnis“, herausgegeben von Conrad de Meester OCD, erschienen 1984 in Freiburg im Breisgau.