Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Elementmolekül
Elementmoleküle sind Moleküle, die lediglich aus zwei oder mehreren Atomen eines einzigen chemischen Elementes bestehen. Bildet sich eine Bindung zwischen …
Inhalt3 Abschnitte
Definition und Abgrenzung
Elementmoleküle sind Moleküle, die aus zwei oder mehr Atomen nur eines chemischen Elements bestehen. Sind zwei Atome miteinander verbunden, spricht man von einem diatomaren Element. Andere Moleküle enthalten dagegen Atome von mindestens zwei verschiedenen Elementen, zum Beispiel Wasser (H₂O) aus Wasserstoff und Sauerstoff.
Bindung und Stabilität
Da die verbundenen Atome vollkommen gleich sind, liegt in Elementmolekülen eine reine kovalente Bindung vor. Eine kovalente Bindung entsteht durch gemeinsam genutzte Elektronenpaare. Möglich sind Einfachbindungen wie in Wasserstoff (H₂) sowie Mehrfachbindungen, etwa die Doppelbindung in Sauerstoff (O₂) und die Dreifachbindung in Stickstoff (N₂).
Bei Elementen, die Elementmoleküle bilden, sind diese Moleküle die stabilere Form. Die meist nur kurzzeitig bestehenden atomaren Formen sind deutlich reaktiver.
Beispiele und unterschiedliche Formen
Beispiele sind Wasserstoff H₂, Stickstoff N₂, Sauerstoff O₂ und O₃, Chlor Cl₂, Kohlenstoff C₆₀ (ein Fulleren), Fluor F₂, Brom Br₂, Iod I₂, Phosphor P₄ und P₂ sowie Schwefel Sₙ, häufig S₈.
Ein Element kann verschiedene Elementmoleküle mit stark unterschiedlichen Eigenschaften bilden. So ist O₂ für die meisten Lebewesen lebensnotwendig, während O₃, das Ozon, giftig ist.