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Eia (Interjektion)
Eia ist eine lateinische Interjektion mit der Bedeutung „ei der tausend!“, „wohlan, auf!“ Das anlautende e ist dabei lang, das i in zwischenvokalischer Position …
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Bedeutung und Aussprache
Eia ist eine lateinische Interjektion, also ein Ausruf. Die Bedeutung wird mit „ei der tausend!“ oder „wohlan, auf!“ angegeben. In der lateinischen Aussprache ist das anlautende e lang; das i steht zwischen Vokalen und wird wie j ausgesprochen.
Verwendung in Weihnachtsliedern
Die Interjektion ist in verschiedene deutsche Weihnachtslieder eingegangen. Nach deutscher Ausspracheregel würde das ei dabei als Diphthong gesprochen, also als gleitender Doppellaut. Um diese Aussprache zu vermeiden, verwendet das katholische Gotteslob die Schreibung eja.
Beispiele
Beispiele für Weihnachtslieder mit dieser Interjektion sind „In dulci jubilo“ (GL 253), Strophe 3, beziehungsweise „Nun singet und seid froh“ (EG 35), Strophe 4; außerdem „Singen wir mit Fröhlichkeit“ (GL 1975 135, GL 2013: Diözesanteile) beziehungsweise „Joseph, lieber Joseph mein“.
Weitere Beispiele sind „Zu Bethlehem geboren“ (EG 32; GL 239), „Vom Himmel hoch, o Engel, kommt“ und „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (EG 70; GL 357), Strophe 5.