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Chorus (Jazz)

Oft umfasst der Chorus 32 Takte (bzw. beim Blues meist 12, gelegentlich 16 Takte). Er ist auch der Teil, über den improvisiert wird. Ein Jazzmusiker …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung im Jazz
  2. 2. Umfang und Improvisation

Bedeutung im Jazz

Im Jazz bezeichnete Chorus zunächst wie im Englischen allgemein den Refrain eines Songs. Er steht damit im Gegensatz zum Verse, also zur Strophe. Der Verse wird im heutigen Jazz häufig nicht vorgetragen oder gar nicht mehr geschrieben.

Allgemeiner meint Chorus im Jazz die Form, die dem thematischen Material eines Songs zugrunde liegt, zum Beispiel eine Liedform oder ein Blues-Schema. Die Gesamtform eines vorgetragenen Stückes entsteht dadurch, dass diese Form mehrfach aneinandergereiht und wiederholt wird. Der Chorus ist außerdem der Abschnitt, über den improvisiert wird.

Umfang und Improvisation

Ein Chorus umfasst oft 32 Takte. Beim Blues besteht er meistens aus 12 Takten, gelegentlich aus 16 Takten.

Ein Jazzmusiker improvisiert in der Regel über einen ganzen Chorus oder über mehrere Chorusse. Die Redensart „einen Chorus spielen“ oder „soundso viele Chorusse spielen“ beschreibt daher, wie groß der Improvisationsanteil eines Musikers innerhalb eines Stücks ist. Wird ein Chorus zwischen mehreren Musikern aufgeteilt, nennt man das einen Chase Chorus.

Lernvideos zu Chorus (Jazz)

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