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Alois Mayr
Mayr lehrte von 1994 bis 2003 Regionale Geographie und Raumordnung am Institut für Geographie der Universität Leipzig und fungierte gleichzeitig als …
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Geographische Tätigkeit und Auszeichnungen
Alois Mayr (* 6. März 1938 in Ahlen; † 25. August 2014 in Münster) war ein deutscher Geograph. Ab 1977 war er Professor für Geographie und Regionalplanung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von 1994 bis 2003 lehrte er Regionale Geographie und Raumordnung am Institut für Geographie der Universität Leipzig und war zugleich Direktor des außeruniversitären Instituts für Länderkunde.
Seit 1982 gehörte Mayr der Geographischen Kommission für Westfalen an; von 1983 bis 1996 war er deren Vorsitzender. 2003 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2004 die Robert-Gradmann-Medaille der Deutschen Akademie für Landeskunde.
Monographien
Mayrs Dissertation erschien 1968 unter dem Titel „Ahlen in Westfalen: Siedlung und Bevölkerung einer industriellen Mittelstadt mit besonderer Berücksichtigung der innerstädtischen Gliederung“.
Seine Habilitationsschrift von 1979 hieß „Universität und Stadt: Ein stadt-, wirtschafts- und sozialgeographischer Vergleich alter und neuer Hochschulstandorte in der Bundesrepublik Deutschland“.
1986 veröffentlichte er gemeinsam mit Heinz Heineberg „Neue Einkaufszentren im Ruhrgebiet. Vergleichende Analysen der Planung. Ausstattung und Inanspruchnahme der 21 größten Shopping-Center“.
Weitere Veröffentlichung
Gemeinsam mit Peter Schöller erläuterte Mayr die „Topographische Karte 1 : 50 000 L 4508 Essen“ landeskundlich und didaktisch. Der Beitrag erschien 1970 auf den Seiten 15–32 in den „Geographisch-landeskundlichen Erläuterungen zur Topographischen Karte 1 : 50 000“.