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Akzeptorhalbzelle
In einem Galvanischen Element ist immer die Halbzelle mit dem positiveren Normalpotential die Akzeptorhalbzelle. In einem Daniell-Element ist die Halbzelle mit …
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Bedeutung und Vorgang
Die Akzeptorhalbzelle ist eine der beiden Halbzellen eines galvanischen Elements. In ihr findet die Reduktion statt: Die oxidierte Form eines Redoxpaares nimmt Elektronen auf und wird zur reduzierten Form. Die oxidierte Form besitzt weniger Elektronen und ist meist ein positiv geladenes Metallion; die reduzierte Form besitzt mehr Elektronen und ist meist ein ungeladenes Metallatom. „Akzeptor“ bedeutet daher Elektronen-Aufnehmer.
Die Metallatome lagern sich an der Elektrode der Akzeptorhalbzelle an. Dadurch wächst die Elektrode.
Verbindung und Ionen
Die Akzeptorhalbzelle ist über eine Salzbrücke, auch Ionenbrücke genannt, mit der Donatorhalbzelle verbunden.
Positiv geladene Ionen heißen Kationen. In einem elektrischen Feld wandern sie als Ionenstrom zur Kathode, dem „Minuspol“ des Feldes. Negativ geladene Ionen heißen Anionen; sie wandern zur Anode, dem „Pluspol“ des Feldes. In einem Lösungsmittel bildet sich um ein Ion eine Solvathülle.
Potential und Beispiel
Die Stärke eines Oxidationsmittels lässt sich durch die Potentialdifferenz zu einer Referenzelektrode messen. In einem galvanischen Element ist stets die Halbzelle mit dem positiveren Normalpotential die Akzeptorhalbzelle.
Im Daniell-Element ist die Halbzelle mit der Kupfer-Elektrode die Akzeptorhalbzelle. An ihr scheidet sich metallisches Kupfer ab.