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Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen
Sie spielt darauf an, dass es letztlich unmöglich ist, Musik mit Worten zu beschreiben. Teilweise wird damit auch jegliche Musikkritik abgelehnt.
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Bedeutung der Redewendung
„Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen“ ist eine aus dem Englischen stammende Redewendung. Im Original lautet sie: „Writing about music is like dancing about architecture“. Sie drückt aus, dass es letztlich unmöglich sei, Musik angemessen mit Worten zu beschreiben. Teilweise wird mit dem Ausspruch auch jegliche Musikkritik abgelehnt.
Ungeklärte Urheberschaft
Die Redewendung wurde lange Frank Zappa zugeschrieben, der sich mehrfach abfällig über Musikkritiker äußerte. In einem Interview für den Toronto Star sagte er 1977: „Most rock journalism is people who can’t write interviewing people who can’t talk for people who can’t read.“ Andere schrieben den Ausspruch Elvis Costello zu, der dies jedoch dementierte. Als weitere mögliche Urheber werden Steve Martin und Martin Mull genannt. Der Musikkritiker Alan P. Scott, der die Herkunft untersuchte, hält Martin Mull am ehesten für den Urheber.
Verbreitung und heutige Bedeutung
Zunächst kursierte der Ausspruch nur unter Insidern der Musikszene. Größere Verbreitung erlangte er durch den Episodenfilm Leben und lieben in L.A. aus dem Jahr 1998. Darin verwendet eine junge Frau namens Joan, gespielt von Angelina Jolie, die Redewendung mehrfach. Heute gilt sie als „das populärste Bonmot des Musikjournalismus“.