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Magisches Viereck - Grundbegriffe der Wirtschaft
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 26 Zeilen
- Moin zusammen. Kommt ihr mit der Zunge an euren Ellenbogen? Nein, ihr müsst nicht ausprobieren. Ohne Kettensäge oder Magie wird das nicht funktionieren. Wie
- das jetzt der Übergang zum eigentlichen Video wird, weiß ich auch nicht, aber auch bei diesem Thema scheitert die perfekte Umsetzung.
- [Musik] Das magische Viereck beinhaltet die vier Hauptziele der Wirtschaftspolitik. Die Ziele, die da wären: Vollbeschäftigung
- bzw. ein hoher Beschäftigungsgrad, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, Wirtschaftswachstum und Preisstabilität wurden 1967 im Gesetz zur Förderung der
- Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft kurzstabilitätsgesetz festgehalten. Ziel des Ganzen ist das Erreichen des
- gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts. Es soll für Stabilität und Wirtschaftswachstum und damit für Freiheit, Gerechtigkeit und Wohlstand
- sorgen. Der Grad der Beschäftigung wird anhand der Arbeitslosenquote gemessen. Haben wir in Deutschland eine Arbeitslosenquote von unter 3%, so
- sprechen wir von Vollbeschäftigung. Ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht liegt vor, wenn sich Importe und Exporte auf der Waage austarieren. Der Indikator
- hierfür ist die Außenbeitragsquote berechnet durch Exporte- Importe geteilt durch das nominale Brutto Inlandsprodukt mal 100. Das Wachstum der Wirtschaft
- soll langsam und stetig von Statten gehen. Schwankungen sollten am besten vermieden werden. Gemessen wird das Wirtschaftswachstum durch die Zunahme
- des realen brutto Nationaleinkommens bzw. des realen Brutto Inlandprodukts. Diese sollte bei über 2% liegen. Preisstabilität wird durch die
- Inflationsrate gemessen. Dafür gucken wir uns die Preisentwicklung eines Warenkorbs mit verschiedenen Gütern an. Bei einer positiven Veränderung des
- Preisniveaus spricht man von Inflation. Wenn es nach der Europäischen Zentralbank geht, sollte die Inflationsrate bei knapp unter 2% pro
- Jahr liegen. Dann wird auch das Ziel der Preisniveau Stabilität erreicht. Ja, und all diese Ziele sind nun miteinander verknüpft. Und wäre es möglich, all
- diese wirtschaftspolitischen Ziele gleichzeitig zu erreichen, ja, dann ging es uns maximal gut. So gut wie wenn wir auf einmal magische Fähigkeiten bekommen
- und zum Superhelten werden. Das wäre schön fett. Erstmal schön chillig die Welt retten und die Titelseiten der Zeitung füllen. Ja, und damit ab zur
- Magie des Vierecks. Denn genau wie ihr nicht mit der Zunge an euren Ellenbogen kommt, kann man auch nicht alle vier Ziele des magischen Vierecks
- gleichzeitig erreichen. Es gibt Ziele, die sich zusammen ergänzen. Man spricht von Zielharmonien, aber auch Zielkonflikte bei Zielen, die nicht
- gemeinsam erreicht werden können. Dazu ein Beispiel. Fangen wir mit den Zielharmonien an. Die Ziele Wirtschaftswachstum und
- Vollbeschäftigung bzw. hoher Beschäftigungsgrad unterstützen sich gegenseitig. Wenn es der Wirtschaft gut geht, die Konjunktur im Aufwind ist,
- dann liegt das daran, dass es den Unternehmen gut geht, sie viele Aufträge haben und investieren. Um die steigenden Nachfrage zu bedienen, werden auch neue
- Mitarbeiter eingestellt. Somit sinkt die Arbeitslosenquote der Beschäftigungsgrad steigt. Wir stoßen so aber auch auf einen Zielkonflikt. Durch das
- Wirtschaftswachstum wird der Wohlstand gefördert. Die Menschen können sich mehr leisten, dadurch steigt die Nachfrage. Am Markt bedeutet das, dass auch die
- Preise steigen. Wir haben also einen Zielkonflikt zwischen Wirtschaftswachstum und Preisstabilität, denn diese beiden Ziele vertragen sich
- nicht besonders gut zusammen. Jetzt seid ihr dran. Seht ihr noch eine andere Zielharmonie oder einen Konflikt zwischen anderen Zielen? Dann schreibt's
- mal in die Kommentare. Ansonsten sage ich, haut rein Leute. Wir sehen uns im nächsten Video und bis gleich.
Zum Nachlesen
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