Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Der Studienschwerpunkt "Visual Music" im Studiengang "Musik und Medien"
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 45 Zeilen
- Unsere nächste Gästin hat viele Jahre Kommunikationsdesign für das Fernsehen gemacht, bei RTL aber insbesondere als Designchefin für das WDR Fernsehen und
- hat das prägende erste Voxlogo gestaltet. Sie leitet den Studiengang Motion Design an der Filmakademie Badenwürtemberberg und berätt und
- Institutionen im Bereich Kommunikationsdesign. Professor Dr. Heike Sperling. Hallo Heike.
- Hallo Marcha. Schön, dass du hier bist. Äh, hier unterrichtest du den Schwerpunkt Visual Music. Erklär doch mal, was ist Visual
- Music eigentlich? Ich glaube, wir machen das schon die ganze Zeit, solange es Menschen gibt. Also, wenn wir uns überlegen, dass wir ganz früher in
- Hüllen gewohnt haben und da Musik gemacht haben und getanzt haben und Tanz ist halt das erste, was wir tun, um Musik zu visualisieren und dann bewegt s
- das Feuer vielleicht noch so ein Höhlenmalereien und es fängt sich alles an zu bewegen und dann, wenn man dann ins an Anfang
- des 20. Jahrhunderts springt ist ähm als Film startet der ganz große Wunsch, das was wir hören sichtbar zu machen. Und heute ist es so, wir haben da gerade
- eben drüber gesprochen, dass ähm die Tonträger ja gar nicht mehr so viel Geld im Augenblick verdienen, das mag sich auch wieder ändern, sonder dass das Live
- Event so wichtig für uns alle geworden ist in ähm also sowohl für die Konsumierenden als auch für die die Musik machen und damit Geld verdienen
- worden wollen und ähm da sind manchmal 40 50 60 000 Leute. Das heißt diese das ist eine riesengroße Musikvisualisierung,
- die muss auch Menschen ganz hinten in der Halle noch erreichen. ist wahnsinnig wichtig geworden. Das ist wir fangen an Musik zu sehen. Dann
- was erwartet denn Studierende, die jetzt deinen Schwerpunkt wählen? Ich kann vielleicht eine von einer von einem Seminar, was ich ganz toll finde,
- was nicht von mir ist, erzählen von Christian Schäfer. der ist äh Producer, der legt auf, bekannter DJ und ist auch Grafikdesigner
- und der macht eine eine Lehrveranstaltung, die heißt Stille Post, da verteilt er Tracks zusammen mit den Covernierenden
- und ähm die wissen voneinander nicht, was für ein Song die andere Person hat und die erstellen von dem Song eine visuelle Partitour, also eine grafische
- Partitour und geben die weiter an die nächste Studentinn, den nächsten Studenten, die nicht wissen, was für eine Musik dahinter steckt. Und nach
- dieser Partitur, die völlig frei ist, wie sie gestaltet wird, ein Stück produziert, komponiert und das wird wieder weitergegeben und daraus entsteht
- dann ein Plattencover. Das ist auch demnächst hier als Ausstellung zu sehen und das ist so, das zeigt ganz schön diese verschiedenen, also wie wie das,
- was wir hören und was wir sehen in Dialog kommt. Ja, wir haben auch für den Schwerpunkt Visual Music ein wunderbares Beispiel
- für ein studierenden Projekt, nämlich das Projekt von Nora. Ich glaube, dein Projekt heißt Eleo, richtig? Und das sehen wir jetzt. Ich sehe mich fallen.
- Schlag mich auf. Du schaust mich an und dann leg ich meine Hand.
- He. Das war eine wirklich mitreißende Performance. Ich habe die auch schon
- live gesehen beim Palastrauschen und ich war wirklich mega beeindruckt. Also Hut ab. Ja.
- Ähm ja, das war deine Bachelor Performance im Juni. Was steckt denn dahinter hinter diesem Projekt? Also, wie kam es dazu? Erzähl mal ein bisschen
- was. Ähm, ja, danke dir erstmal. Ich schreibe schon ganz lange Musik. Auch schon ähm vor dem Studium habe ich große
- Leidenschaft gehabt am Klavierpielen, am Komponieren und ähm bin dann ans IMM gekommen äh und habe vor allem gesehen, was alles noch möglich ist. Also, mir
- wurde früher gesagt, dass ich mit so meinem musikalischen Talent äh doch vielleicht Lehrerin werden soll oder sowas und habe dann hier ähm das erste
- Mal Keyboarder in repräsentiert gesehen oder zumindest Freunde gehabt, die die da Lust drauf hatten und bin dann so erstens in die Live Musik eingetaucht
- und habe dann auch angefangen Live Musik zu spielen. Ähm, aber habe immer auch gesehen, dass äh Musikproduktion noch eine andere eben visuelle Ebene
- haben kann und wie man Musik mit visuellem verbinden kann, was für mich total spannend ist, weil ich syesie habe. Das heißt, ähm ich habe
- schon sowieso Farben und Lichtimpulse in meinem Kopf, wenn ich Musik mache. Und äh deswegen hatte ich dann auch Lust für mein Bachelprojekt
- ähm ja, mich sowohl mit dieser visuellen Ebene zu befassen, als auch mit dem langen Wunsch Musik zu machen und ähm die dann auch anderen Leuten zu zeigen.
- Ja, es ist ziemlich cool, was du erzählst. Ähm ja, dein Instrument spielt ja hier im Studium, wie du gerade schon gesagt hast, eine Klavier, auch eine
- wichtige Rolle auch für dein Projekt Eleo. Wie hat sich denn der Unterricht hier am IMM so dein Gegend unterstützt, das Klavier so in deiner Kunst
- einzusetzen? M ich glaube vor allem ähm durch einen Satz, den Matthias Höder mein Kleerer gesagt hat, der hat mal
- gesagt ähm, dass man mit Farben malen soll und auch wenn man spielt das ganz klavier zu verwenden, aber auch immer malen und das
- mochte ich extrem gerne. ähm weil ich das Gefühl habe, das macht total viel auf und das kann man sowohl auf Akkorde und Harmonien übertragen als auch auf
- Melodieführung, Phrasen. Ähm und symbolisiert dieses Spektrum, was man an Frequenzen oder eben auch durch so eine riesige Klaviatur
- eigentlich zur Verfügung hat, aber meistens nie nutzt. Ähm macht das so bewusst. Das hat mir extrem gut gefallen und gleichzeitig ähm hat mir der
- Unterricht auch so die Angst bzw. einfach so die Hürde vor Symph Hardware genommen. Ähm, wir haben hier im Institut ganz viele Nords rumstehen und
- äh ich spiel das mittlerweile fast täglich. Also, ich habe mittlerweile auch ein Angst. Ähm und ich habe das vor dem IMM nie gesehen und das war total
- schön bei Matthias Höderad Unterricht zu haben, weil ähm er total viel Mut macht und das was da ist schon äh unterstützt, aber eben auch noch weiterführt und ähm
- ja, einfach äh Mut zum Ausprobieren und rumschrauben und dann sieht dieses UFO an Instrument irgendwann auch so ein bisschen
- freundlicher aus. Ja.
Zum Nachlesen
Kandinsky Music PainterKandinsky Music Painter (KMP) ist eine Musiksoftware zur graphischen, partitur-orientierten Komposition, Bearbeitung und Analyse musikalischer Strukturen, …
SynästhesieWenn sich ein Synästhet eine Zahl automatisch in einer bestimmten Farbe vorstellt, lässt sich dies ein Stück weit mit anderen visuellen Gedanken vergleichen.