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Der Studienschwerpunkt "Visual Music" im Studiengang "Musik und Medien"

Robert Schumann Hochschule7:10 153 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 45 Zeilen
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  1. Unsere nächste Gästin hat viele Jahre Kommunikationsdesign für das Fernsehen gemacht, bei RTL aber insbesondere als Designchefin für das WDR Fernsehen und
  2. hat das prägende erste Voxlogo gestaltet. Sie leitet den Studiengang Motion Design an der Filmakademie Badenwürtemberberg und berätt und
  3. Institutionen im Bereich Kommunikationsdesign. Professor Dr. Heike Sperling. Hallo Heike.
  4. Hallo Marcha. Schön, dass du hier bist. Äh, hier unterrichtest du den Schwerpunkt Visual Music. Erklär doch mal, was ist Visual
  5. Music eigentlich? Ich glaube, wir machen das schon die ganze Zeit, solange es Menschen gibt. Also, wenn wir uns überlegen, dass wir ganz früher in
  6. Hüllen gewohnt haben und da Musik gemacht haben und getanzt haben und Tanz ist halt das erste, was wir tun, um Musik zu visualisieren und dann bewegt s
  7. das Feuer vielleicht noch so ein Höhlenmalereien und es fängt sich alles an zu bewegen und dann, wenn man dann ins an Anfang
  8. des 20. Jahrhunderts springt ist ähm als Film startet der ganz große Wunsch, das was wir hören sichtbar zu machen. Und heute ist es so, wir haben da gerade
  9. eben drüber gesprochen, dass ähm die Tonträger ja gar nicht mehr so viel Geld im Augenblick verdienen, das mag sich auch wieder ändern, sonder dass das Live
  10. Event so wichtig für uns alle geworden ist in ähm also sowohl für die Konsumierenden als auch für die die Musik machen und damit Geld verdienen
  11. worden wollen und ähm da sind manchmal 40 50 60 000 Leute. Das heißt diese das ist eine riesengroße Musikvisualisierung,
  12. die muss auch Menschen ganz hinten in der Halle noch erreichen. ist wahnsinnig wichtig geworden. Das ist wir fangen an Musik zu sehen. Dann
  13. was erwartet denn Studierende, die jetzt deinen Schwerpunkt wählen? Ich kann vielleicht eine von einer von einem Seminar, was ich ganz toll finde,
  14. was nicht von mir ist, erzählen von Christian Schäfer. der ist äh Producer, der legt auf, bekannter DJ und ist auch Grafikdesigner
  15. und der macht eine eine Lehrveranstaltung, die heißt Stille Post, da verteilt er Tracks zusammen mit den Covernierenden
  16. und ähm die wissen voneinander nicht, was für ein Song die andere Person hat und die erstellen von dem Song eine visuelle Partitour, also eine grafische
  17. Partitour und geben die weiter an die nächste Studentinn, den nächsten Studenten, die nicht wissen, was für eine Musik dahinter steckt. Und nach
  18. dieser Partitur, die völlig frei ist, wie sie gestaltet wird, ein Stück produziert, komponiert und das wird wieder weitergegeben und daraus entsteht
  19. dann ein Plattencover. Das ist auch demnächst hier als Ausstellung zu sehen und das ist so, das zeigt ganz schön diese verschiedenen, also wie wie das,
  20. was wir hören und was wir sehen in Dialog kommt. Ja, wir haben auch für den Schwerpunkt Visual Music ein wunderbares Beispiel
  21. für ein studierenden Projekt, nämlich das Projekt von Nora. Ich glaube, dein Projekt heißt Eleo, richtig? Und das sehen wir jetzt. Ich sehe mich fallen.
  22. Schlag mich auf. Du schaust mich an und dann leg ich meine Hand.
  23. He. Das war eine wirklich mitreißende Performance. Ich habe die auch schon
  24. live gesehen beim Palastrauschen und ich war wirklich mega beeindruckt. Also Hut ab. Ja.
  25. Ähm ja, das war deine Bachelor Performance im Juni. Was steckt denn dahinter hinter diesem Projekt? Also, wie kam es dazu? Erzähl mal ein bisschen
  26. was. Ähm, ja, danke dir erstmal. Ich schreibe schon ganz lange Musik. Auch schon ähm vor dem Studium habe ich große
  27. Leidenschaft gehabt am Klavierpielen, am Komponieren und ähm bin dann ans IMM gekommen äh und habe vor allem gesehen, was alles noch möglich ist. Also, mir
  28. wurde früher gesagt, dass ich mit so meinem musikalischen Talent äh doch vielleicht Lehrerin werden soll oder sowas und habe dann hier ähm das erste
  29. Mal Keyboarder in repräsentiert gesehen oder zumindest Freunde gehabt, die die da Lust drauf hatten und bin dann so erstens in die Live Musik eingetaucht
  30. und habe dann auch angefangen Live Musik zu spielen. Ähm, aber habe immer auch gesehen, dass äh Musikproduktion noch eine andere eben visuelle Ebene
  31. haben kann und wie man Musik mit visuellem verbinden kann, was für mich total spannend ist, weil ich syesie habe. Das heißt, ähm ich habe
  32. schon sowieso Farben und Lichtimpulse in meinem Kopf, wenn ich Musik mache. Und äh deswegen hatte ich dann auch Lust für mein Bachelprojekt
  33. ähm ja, mich sowohl mit dieser visuellen Ebene zu befassen, als auch mit dem langen Wunsch Musik zu machen und ähm die dann auch anderen Leuten zu zeigen.
  34. Ja, es ist ziemlich cool, was du erzählst. Ähm ja, dein Instrument spielt ja hier im Studium, wie du gerade schon gesagt hast, eine Klavier, auch eine
  35. wichtige Rolle auch für dein Projekt Eleo. Wie hat sich denn der Unterricht hier am IMM so dein Gegend unterstützt, das Klavier so in deiner Kunst
  36. einzusetzen? M ich glaube vor allem ähm durch einen Satz, den Matthias Höder mein Kleerer gesagt hat, der hat mal
  37. gesagt ähm, dass man mit Farben malen soll und auch wenn man spielt das ganz klavier zu verwenden, aber auch immer malen und das
  38. mochte ich extrem gerne. ähm weil ich das Gefühl habe, das macht total viel auf und das kann man sowohl auf Akkorde und Harmonien übertragen als auch auf
  39. Melodieführung, Phrasen. Ähm und symbolisiert dieses Spektrum, was man an Frequenzen oder eben auch durch so eine riesige Klaviatur
  40. eigentlich zur Verfügung hat, aber meistens nie nutzt. Ähm macht das so bewusst. Das hat mir extrem gut gefallen und gleichzeitig ähm hat mir der
  41. Unterricht auch so die Angst bzw. einfach so die Hürde vor Symph Hardware genommen. Ähm, wir haben hier im Institut ganz viele Nords rumstehen und
  42. äh ich spiel das mittlerweile fast täglich. Also, ich habe mittlerweile auch ein Angst. Ähm und ich habe das vor dem IMM nie gesehen und das war total
  43. schön bei Matthias Höderad Unterricht zu haben, weil ähm er total viel Mut macht und das was da ist schon äh unterstützt, aber eben auch noch weiterführt und ähm
  44. ja, einfach äh Mut zum Ausprobieren und rumschrauben und dann sieht dieses UFO an Instrument irgendwann auch so ein bisschen
  45. freundlicher aus. Ja.

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