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Der Studienschwerpunkt "Medienkomposition" um Studiengang "Musik und Medien"

Robert Schumann Hochschule3:29 73 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 22 Zeilen
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  1. Ja, in ihrem Modul geht es ja nicht nur um Filmmusik, sondern auch um Musik für Werbung oder für Games und Sounddesign. Was gehört denn noch dazu und wie können
  2. sich Studierende bei Ihnen im Modul praktisch ausprobieren? Ja. Ähm ich glaube, was ganz wichtig dazu gehört, ist erstmal so eine Grundidee davon,
  3. dass ähm Medienkomposition zwei Sachen bedeutet, nämlich einmal, dass wir für Medien komponieren und dass wir ähm
  4. Medien komponieren. Das heißt, also hier einfach im im z.B. wie bei Film und Filmmusik eben sehr viele Sachen zusammenkommen, die miteinander
  5. funktionieren würden, voneinander abhängig sind und sich beeinflussen, was dann wiederum bedeutet, dass ich als Medienkomponist in,
  6. ob ich nur Musik mache oder äh die Tongestaltung in anderer Weise eben unterstütze, ähm nicht das mache, was mir automatisch, was mir einfällt, was
  7. ich gerne machen möchte. schön, wenn das zusammenfällt, aber in der Regel handelt es sich bei den ähm Geschichten, die erzählt werden, bei den Formaten, die
  8. gemacht werden, um Visionen von anderen, zu denen ich eben zuarbeite. Ich glaube, das ist so ein ganz wichtiges Grundverständnis.
  9. äh ausprobieren können wir uns äh hier in den verschiedensten äh Formaten. Äh das letzte Beispiel wären die Musik machen wir, glaube ich, hier einzigartig
  10. in Deutschland für die Übertragung des Feuerwerks im Zusammenhang mit dem Japantag, der in Düsseldorf jährlich stattfindet. Das heißt, also Musik für
  11. eine Filmübertragung, von der wir nicht genau wissen, wie lang sie ist, wo die Böller hinfliegen, äh sondern nur eine Idee haben äh und ähm dann etwas Fixes
  12. erstellen in Musik, was eigentlich flexibel sein muss. Typische Sache für Medienkomposition. Super, wenn du ein Plan hast, aber mach
  13. dich drauf gefasst. Äh wird möglicherweise anders. Ich selbst bin jetzt noch so ganz am Anfang von meinem Studium und mir steht quasi noch alles
  14. offen an Wahlen, welche Schwerpunkte ich machen möchte. Stellen wir uns mal vor, ich stelle jetzt fest, Medienkomposition, boah, das ist mein
  15. Ding. Wie sieht das denn für mich später dann auf dem Arbeitsmarkt aus? Wie sind meine Chancen da? Ähm, ich glaube, dass die ähm
  16. die interdisziplinäre Idee, die ja etwas sozusagen vorbereitet, was wir in der Branche sehen, das heißt, die Notwendigkeit
  17. an verschiedenen Punkten andocken zu können, ähm dazu führt, dass es mehrere Einstiegsmöglichkeiten gibt, wenn man sich in Medienkomposition spezialisiert
  18. hat. Wir haben, ich kenne jetzt nun Alumni, die tatsächlich fürs Fernsehen schreiben oder für den Film Musik, die arbeiten im Rahmen des Sounddesigns bzw.
  19. der Tonpostproduktion. Das sind dann eben teilweise freie Jobs, das sind Jobs in Anstellung. Ähm, aber damit kann ich nicht sagen, das läuft
  20. alles so in 5 oder 10 Jahren. Die Erfahrung zeigt, dass äh die Kreativwirtschaft, Medienwirtschaft immer wichtiger wird in jeder Hinsicht.
  21. Ob das so gut ist oder vielleicht auch ein bisschen schwierig, kommt drauf an, wo man genau hinguckt, aber ähm ich glaube, die Vielzahl und die
  22. Unterschiedlichkeit an Optionen nimmt nicht ab, sondern eher zu. Ja.