Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Der Studienschwerpunkt "Medienkomposition" um Studiengang "Musik und Medien"
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 22 Zeilen
- Ja, in ihrem Modul geht es ja nicht nur um Filmmusik, sondern auch um Musik für Werbung oder für Games und Sounddesign. Was gehört denn noch dazu und wie können
- sich Studierende bei Ihnen im Modul praktisch ausprobieren? Ja. Ähm ich glaube, was ganz wichtig dazu gehört, ist erstmal so eine Grundidee davon,
- dass ähm Medienkomposition zwei Sachen bedeutet, nämlich einmal, dass wir für Medien komponieren und dass wir ähm
- Medien komponieren. Das heißt, also hier einfach im im z.B. wie bei Film und Filmmusik eben sehr viele Sachen zusammenkommen, die miteinander
- funktionieren würden, voneinander abhängig sind und sich beeinflussen, was dann wiederum bedeutet, dass ich als Medienkomponist in,
- ob ich nur Musik mache oder äh die Tongestaltung in anderer Weise eben unterstütze, ähm nicht das mache, was mir automatisch, was mir einfällt, was
- ich gerne machen möchte. schön, wenn das zusammenfällt, aber in der Regel handelt es sich bei den ähm Geschichten, die erzählt werden, bei den Formaten, die
- gemacht werden, um Visionen von anderen, zu denen ich eben zuarbeite. Ich glaube, das ist so ein ganz wichtiges Grundverständnis.
- äh ausprobieren können wir uns äh hier in den verschiedensten äh Formaten. Äh das letzte Beispiel wären die Musik machen wir, glaube ich, hier einzigartig
- in Deutschland für die Übertragung des Feuerwerks im Zusammenhang mit dem Japantag, der in Düsseldorf jährlich stattfindet. Das heißt, also Musik für
- eine Filmübertragung, von der wir nicht genau wissen, wie lang sie ist, wo die Böller hinfliegen, äh sondern nur eine Idee haben äh und ähm dann etwas Fixes
- erstellen in Musik, was eigentlich flexibel sein muss. Typische Sache für Medienkomposition. Super, wenn du ein Plan hast, aber mach
- dich drauf gefasst. Äh wird möglicherweise anders. Ich selbst bin jetzt noch so ganz am Anfang von meinem Studium und mir steht quasi noch alles
- offen an Wahlen, welche Schwerpunkte ich machen möchte. Stellen wir uns mal vor, ich stelle jetzt fest, Medienkomposition, boah, das ist mein
- Ding. Wie sieht das denn für mich später dann auf dem Arbeitsmarkt aus? Wie sind meine Chancen da? Ähm, ich glaube, dass die ähm
- die interdisziplinäre Idee, die ja etwas sozusagen vorbereitet, was wir in der Branche sehen, das heißt, die Notwendigkeit
- an verschiedenen Punkten andocken zu können, ähm dazu führt, dass es mehrere Einstiegsmöglichkeiten gibt, wenn man sich in Medienkomposition spezialisiert
- hat. Wir haben, ich kenne jetzt nun Alumni, die tatsächlich fürs Fernsehen schreiben oder für den Film Musik, die arbeiten im Rahmen des Sounddesigns bzw.
- der Tonpostproduktion. Das sind dann eben teilweise freie Jobs, das sind Jobs in Anstellung. Ähm, aber damit kann ich nicht sagen, das läuft
- alles so in 5 oder 10 Jahren. Die Erfahrung zeigt, dass äh die Kreativwirtschaft, Medienwirtschaft immer wichtiger wird in jeder Hinsicht.
- Ob das so gut ist oder vielleicht auch ein bisschen schwierig, kommt drauf an, wo man genau hinguckt, aber ähm ich glaube, die Vielzahl und die
- Unterschiedlichkeit an Optionen nimmt nicht ab, sondern eher zu. Ja.