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Die ersten Siedler in Nordamerika - Besiedlung und Anfänge der USA
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
- Moinsen und Salute , weiter geht es mit dem zweiten Video zur Besiedlung von Nordamerika. Schaut vorher unbedingt das erste Video dazu an.
- Letztes mal haben wir mit den Eroberungszügen aufgehört. Heute geht es um die ersten Siedler in Amerika.
- Gemeint sind Privatmenschen, die nach Amerika gekommen sind um dort zu leben. Auf geht’s!
- Wir haben die Ausgangslage vom letzten Video: Die europäischen Monarchen lassen das neue Land durch Eroberer ausbeuten.
- Die Gebiete haben die europäischen Großmächte unter sich aufgeteilt. Jetzt passiert folgendes:
- Nicht nur Militärleute und Gesandte der Monarchen kommen. Auch Privatleute aus Europa siedeln über nach Amerika.
- Richtig viele sogar! Das geht ab ca. 1550 los.
- Die Leute geben alles auf und gehen als Passagiere an Bord eines Schiffes, was sie über den Atlantik nach Amerika bringt.
- Hier seht ihr den Nachbau der “Mayflower”. Das war ein sehr berühmtes Schiff was 1620 die sogenannten Pilgerväter nach Amerika
- gebracht hat. Yoooo, die Leute fahren also nach Amerika rüber um da zu leben, aber warum machen die
- das??? Im Grunde war es immer so:
- Die Menschen haben gesagt “hier in Europa geht es uns schlecht, wir müssen uns ein neues Leben suchen”.
- Die Gründe teilt ihr für die Klassenarbeit oder Klausur am besten so auf: Nummer eins: Wirtschaftliche Gründe
- Viele Leute leben als arme Bauern und nagen am Hungertuch. Wenn’s dann mal ne Missernte gibt hat man schnell richtige Probleme.
- In Amerika gibt es super viel Platz, und das bedeutet man kann sich dort viel Ackerland unter den Nagel reißen.
- Somit kann man auch mehr Essen anbauen! Also halt Getreide anbauen und dies das, wenn ihr mehr dazu wissen wollt schaut auf unserem
- Geografie-Channel vorbei. Nummer zwei: Religiöse Verfolgung
- Anfang vom 16 Jahrhundert hat Martin Luther für eine Spaltung der Kirche gesorgt. Jetzt gibt’s Katholisch und Evangelisch.
- Viele evangelische Leute werden von katholischen Machthabern verfolgt. Es gibt halt oft keine Religionsfreiheit und man bekommt wegen seinem Glauben auf den Deckel.
- In England ist es so ähnlich. Da gibt’s die anglikanische Kirche, die hat das Sagen.
- Viele Leute sind aber Puritaner. Den Begriff könnt ihr euch aufschreiben, müsst ihr aber nicht.
- Die haben einfach andere religiöse Auffassungen und werden deswegen von der anglikanischen Kirche verfolgt.
- In Amerika ist es aber überhaupt kein Stress, seine Religion frei auszuüben. Für viele ist das jetzt so wichtig, dass Sie ihr Zeuch packen und rüberfahren.
- Ein bekanntes Beispiel sind die Pilgrim Fathers, zu deutsch Pilgerväter. Die waren Puritaner.
- Sie sind 1620 mit der Mayflower nach Amerika übergesetzt, um ihrer Religion nachzugehen. Ne Mayflower-Nachbildung habt ihr oben schon gesehen.
- ;) Nummer drei: Politische Verfolgung
- In Europa gibts viele Monarchen. Wenn man es sich mit denen verscherzt, hat man schnell mal Probleme.
- In Amerika kann man aber Zuflucht finden, wenn man mit dem heimischen König seine Probleme hat.
- Merkt euch als Beispiel die gescheiterte Revolution von 1848/49 in Deutschland. Da mussten viele Leute die an der Revolution mitgewirkt hatten fliehen, um nicht von den
- europäischen Monarchen verhaftet zu werden. Alsooo, merkt euch Wirtschaftliche Gründe, Religiöse Verfolgung, politische Verfolgung.
- Ganz allgemein kam dazu, dass Amerika riesengroß war und die Menschen sich dort gut verteilten. Am Anfang konnte sich jeder genug Land abgreifen, um sich mit viel Freiheit ein ganz neues Leben
- aufzubauen. Wie ist der ganze Laden so organisiert?
- Zum einen gibts Kolonisation nach staatlichem Plan. Also das was die europäischen Herrscher abgesegnet haben.
- Es gibt aber auch wilde Besiedlung. Das heißt Leute haben in Amerika gesiedelt, ohne dass europäische Herrscher das wollten.
- Ist ja auch ein rieeesen Gebiet. Kolonie ist laut Definition ein abgegrenztes Gebiet, was aber politisch und wirtschaftlich
- zu einem anderen Staat dazu gehört. Der “große Staat” wo es dazu gehört wird auch Mutterland genannt.
- Die Machthaber in Europa haben also immer den Anspruch, dass die Kolonie zu ihrem Herrschaftsbereich gehört.
- Die haben auch andere Kolonien erobert oder sich abgesprochen, welche Kolonie zu welchem Staat gehört.
- z.B. Kolonie A gehört zu England, Kolonie B gehört zu Frankreich. In Der Praxis ist es aber so, dass durch die rieeesige Distanz zum Mutterland die Kolonien
- weitgehend eigenständig sind. Der europäische Herrscher ist vor Ort in der Kolonie nicht wirklich präsent.
- In Siedlervertretungen verwalten die Leute die Kolonie deswegen weitgehend selbst. Was müsst ihr aus dem Video mitnehmen?
- Siedler “Doppelpunkt”: Privatmenschen suchen in Amerika ein besseres Leben. Warum?
- Wirtschaftliche Gründe, Religiöse Verfolgung, Politische Verfolgung. Eine Kolonie gehört offiziell immer zu einem Mutterland.
- In der Praxis weitgehende Selbstverwaltung. Sehr nice, damit sind wir durch!
- Jetzt macht erstmal Pause! Viel Spaß in Zukunft mit unseren anderen Videos!
- Wiederschau’n und Reingehau’n!
Zum Nachlesen
Europäische Kolonisierung AmerikasDie dauerhafte Kolonisierung Amerikas durch moderne Europäer beginnt mit der Ozeanüberquerung von Christoph Kolumbus im Jahr 1492. Schon um das Jahr 1000 n.
Geschichte der Dreizehn Kolonien1650 bis 1700: Konsolidierung und Ausdehnung · 1700 bis 1763: Kampf mit Frankreich um die Vorherrschaft · 1763 bis 1783: die Amerikanische Revolution.
PilgerväterDie Pilgerväter waren Calvinisten und sogenannte Separatisten, die der radikalen Strömung im englischen Puritanismus angehörten. Sie sagten sich vollständig von …
Dreizehn KolonienBritish America bezeichnet, die sich 1776. Die Amerikanische Revolution. Geburt einer Nation 1763–1815. Globalgeschichte der Europäischen Expansion 1415–2015. …