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Skonto einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
- Mooooooin Leude! Heute handeln wir mit Kamelen.
- Dazu kauft ihr von eurem Scheich-Kollegahh 5 Kamele, die er natürlich auf die blödeste Weise mit seinem vergoldeten Truck schickt.
- Beim Handschlag sagt er: “Brudaa, wenn du innerhalb von 5 Tagen bezahlst, gebe ich dir 3% auf Preis”
- Knorke!!! Heute geht es um das sogenannte Skonto.
- Ein Skonto gilt allgemein als Preisnachlass vom Lieferanten auf eine Ware, wenn wir diese rechtzeitig innerhalb einer Zahlungsfrist bezahlen.
- Und zwar trennen wir hier Lieferantenskonto und Kundenskonto. Ein Lieferantenskonto liegt vor, wenn wir vom Lieferanten ein Skonto gewährt bekommen.
- Beim Kundenskonto sind wir der Dealer. Also könnt ihr euch vorstellen, was geil für uns ist.
- Right, wenn wir Skonto gewährt bekommen. Das heißt nämlich wir haben einen Skonto-Ertrag.
- Im anderen Fall haben wir einen Aufwand, was unseren Gewinn ja vermindert Schauen wir uns zunächst das Lieferantenskonto an:
- merkt euch beim dabei vor allem diese drei Teile: Wir müssen allgemein erstens weniger blechen.
- Zweitens haben wir durch die geringere Zahlungsverpflichtung auch weniger Vorsteuer abzutreten. Abschließend mindern wir den Wert unserer Ware
- So bauen auch die Buchungssätze auf. Dabei müsst ihr darauf achten an welchem Zeitpunkt wir uns befinden.
- Nehmen wir mal den anfänglichen Geschäftsvorfall an. Ihr kauft euch die drei Kamele vom Anfang und geht zunächst eine Verbindlichkeit ein.
- Dabei hat euch euer Kollege noch kein Skonto gewährt. Da bucht ihr beim Wareneingang folgendes: Fuhrpark 10.000, weil ihr die Kamele ja fahren
- könnt, und Vorsteuer 1900 an Verbindlichkeiten 11900 Jetzt sagt euch euer Scheich-Freund, dass ihr bei Bezahlung innerhalb von 14 Tagen 3%
- auf die kamele bekommt. das ist schon mal mega lässig.
- Bezahlen wir also in der Skontofrist buchen wir das hier: Die Verbindlichkeit begleichen wir, in dem wir das Geld überweisen.
- Dabei müssen wir aber nur 97% des Bruttowertes überweisen, also 11543. Anschließend korrigieren wir noch die bezahlte Vorsteuer um unser Skonto.
- Hier erhalten wir 3% wieder. Die Differenz zu 11900 ergibt dann unseren Skontoertrag.
- nämlich 300. Easy! Für den Jahresabschluss buchen wir dann noch den Ertrag aus, was der nachträglichen Minderung
- des EInkaufswertes entspricht. Jetzt schauen wir uns das ganze mal aus der Perspektive des Lieferanten an.
- Diese Reihenfolge beachten wir hier: Jetzt müsst ihr die Buchungssätze nur umdrehen und die jeweils logischen Begriffe ändern.
- Als Lieferant verkaufen wir ja die Ware auf Ziel, also haben wir eine Forderung. Beim Verkauf greift noch die Umsatzsteuer und anstelle des Ertrages haben wir einen
- Aufwand, weil wir einen Verlust eingehen, sobald der Kunde unser Skonto wahrnimmt. Was müsst ihr aus diesem Video mitnehmen?
- Ein Skonto wird uns gewährt, wenn wir Ware beziehen und diese innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen sollen.
- Uns bleibt dabei die Wahl, ob wir dieses Angebot annehmen oder nicht. Dabei unterscheiden wir zwischen Lieferanten-und Kundenskonto.
- Beim Lieferantenskonto bekommen wir als Kunde eine nachträgliche Minderung unserer Zahlungsverbindlichkeit. Wir haben durch weniger Zahlung einen Ertrag.
- Beim Kundenskonto sind wir der Lieferant, der unserem Kunden eine nachträgliche Minderung der Zahlungsforderung gewährt.
- Dadurch, dass hier unser Gewinn gemindert wird, haben wir hier einen Skontoaufwand. Zum Schluss schauen wir uns nochmal die allgemeinen Buchungssätze an.
- Schreibt euch diese am besten Mal auf! So das war’s dann auch schon.
- Bis dann, tüdelüüüü und ciaosen!
Zum Nachlesen
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