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Skonto einfach erklärt

Wirtschaft - simpleclub3:50 274.804 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
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  1. Mooooooin Leude! Heute handeln wir mit Kamelen.
  2. Dazu kauft ihr von eurem Scheich-Kollegahh 5 Kamele, die er natürlich auf die blödeste Weise mit seinem vergoldeten Truck schickt.
  3. Beim Handschlag sagt er: “Brudaa, wenn du innerhalb von 5 Tagen bezahlst, gebe ich dir 3% auf Preis”
  4. Knorke!!! Heute geht es um das sogenannte Skonto.
  5. Ein Skonto gilt allgemein als Preisnachlass vom Lieferanten auf eine Ware, wenn wir diese rechtzeitig innerhalb einer Zahlungsfrist bezahlen.
  6. Und zwar trennen wir hier Lieferantenskonto und Kundenskonto. Ein Lieferantenskonto liegt vor, wenn wir vom Lieferanten ein Skonto gewährt bekommen.
  7. Beim Kundenskonto sind wir der Dealer. Also könnt ihr euch vorstellen, was geil für uns ist.
  8. Right, wenn wir Skonto gewährt bekommen. Das heißt nämlich wir haben einen Skonto-Ertrag.
  9. Im anderen Fall haben wir einen Aufwand, was unseren Gewinn ja vermindert Schauen wir uns zunächst das Lieferantenskonto an:
  10. merkt euch beim dabei vor allem diese drei Teile: Wir müssen allgemein erstens weniger blechen.
  11. Zweitens haben wir durch die geringere Zahlungsverpflichtung auch weniger Vorsteuer abzutreten. Abschließend mindern wir den Wert unserer Ware
  12. So bauen auch die Buchungssätze auf. Dabei müsst ihr darauf achten an welchem Zeitpunkt wir uns befinden.
  13. Nehmen wir mal den anfänglichen Geschäftsvorfall an. Ihr kauft euch die drei Kamele vom Anfang und geht zunächst eine Verbindlichkeit ein.
  14. Dabei hat euch euer Kollege noch kein Skonto gewährt. Da bucht ihr beim Wareneingang folgendes: Fuhrpark 10.000, weil ihr die Kamele ja fahren
  15. könnt, und Vorsteuer 1900 an Verbindlichkeiten 11900 Jetzt sagt euch euer Scheich-Freund, dass ihr bei Bezahlung innerhalb von 14 Tagen 3%
  16. auf die kamele bekommt. das ist schon mal mega lässig.
  17. Bezahlen wir also in der Skontofrist buchen wir das hier: Die Verbindlichkeit begleichen wir, in dem wir das Geld überweisen.
  18. Dabei müssen wir aber nur 97% des Bruttowertes überweisen, also 11543. Anschließend korrigieren wir noch die bezahlte Vorsteuer um unser Skonto.
  19. Hier erhalten wir 3% wieder. Die Differenz zu 11900 ergibt dann unseren Skontoertrag.
  20. nämlich 300. Easy! Für den Jahresabschluss buchen wir dann noch den Ertrag aus, was der nachträglichen Minderung
  21. des EInkaufswertes entspricht. Jetzt schauen wir uns das ganze mal aus der Perspektive des Lieferanten an.
  22. Diese Reihenfolge beachten wir hier: Jetzt müsst ihr die Buchungssätze nur umdrehen und die jeweils logischen Begriffe ändern.
  23. Als Lieferant verkaufen wir ja die Ware auf Ziel, also haben wir eine Forderung. Beim Verkauf greift noch die Umsatzsteuer und anstelle des Ertrages haben wir einen
  24. Aufwand, weil wir einen Verlust eingehen, sobald der Kunde unser Skonto wahrnimmt. Was müsst ihr aus diesem Video mitnehmen?
  25. Ein Skonto wird uns gewährt, wenn wir Ware beziehen und diese innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen sollen.
  26. Uns bleibt dabei die Wahl, ob wir dieses Angebot annehmen oder nicht. Dabei unterscheiden wir zwischen Lieferanten-und Kundenskonto.
  27. Beim Lieferantenskonto bekommen wir als Kunde eine nachträgliche Minderung unserer Zahlungsverbindlichkeit. Wir haben durch weniger Zahlung einen Ertrag.
  28. Beim Kundenskonto sind wir der Lieferant, der unserem Kunden eine nachträgliche Minderung der Zahlungsforderung gewährt.
  29. Dadurch, dass hier unser Gewinn gemindert wird, haben wir hier einen Skontoaufwand. Zum Schluss schauen wir uns nochmal die allgemeinen Buchungssätze an.
  30. Schreibt euch diese am besten Mal auf! So das war’s dann auch schon.
  31. Bis dann, tüdelüüüü und ciaosen!

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