Skonto einfach erklärt Wirtschaft - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=yQahTFB40UI Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Mooooooin Leude! Heute handeln wir mit Kamelen. 0:13 Dazu kauft ihr von eurem Scheich-Kollegahh 5 Kamele, die er natürlich auf die blödeste Weise mit seinem vergoldeten Truck schickt. 0:19 Beim Handschlag sagt er: “Brudaa, wenn du innerhalb von 5 Tagen bezahlst, gebe ich dir 3% auf Preis” 0:26 Knorke!!! Heute geht es um das sogenannte Skonto. 0:32 Ein Skonto gilt allgemein als Preisnachlass vom Lieferanten auf eine Ware, wenn wir diese rechtzeitig innerhalb einer Zahlungsfrist bezahlen. 0:41 Und zwar trennen wir hier Lieferantenskonto und Kundenskonto. Ein Lieferantenskonto liegt vor, wenn wir vom Lieferanten ein Skonto gewährt bekommen. 0:50 Beim Kundenskonto sind wir der Dealer. Also könnt ihr euch vorstellen, was geil für uns ist. 0:55 Right, wenn wir Skonto gewährt bekommen. Das heißt nämlich wir haben einen Skonto-Ertrag. 1:00 Im anderen Fall haben wir einen Aufwand, was unseren Gewinn ja vermindert Schauen wir uns zunächst das Lieferantenskonto an: 1:08 merkt euch beim dabei vor allem diese drei Teile: Wir müssen allgemein erstens weniger blechen. 1:14 Zweitens haben wir durch die geringere Zahlungsverpflichtung auch weniger Vorsteuer abzutreten. Abschließend mindern wir den Wert unserer Ware 1:20 So bauen auch die Buchungssätze auf. Dabei müsst ihr darauf achten an welchem Zeitpunkt wir uns befinden. 1:26 Nehmen wir mal den anfänglichen Geschäftsvorfall an. Ihr kauft euch die drei Kamele vom Anfang und geht zunächst eine Verbindlichkeit ein. 1:34 Dabei hat euch euer Kollege noch kein Skonto gewährt. Da bucht ihr beim Wareneingang folgendes: Fuhrpark 10.000, weil ihr die Kamele ja fahren 1:43 könnt, und Vorsteuer 1900 an Verbindlichkeiten 11900 Jetzt sagt euch euer Scheich-Freund, dass ihr bei Bezahlung innerhalb von 14 Tagen 3% 1:53 auf die kamele bekommt. das ist schon mal mega lässig. 1:56 Bezahlen wir also in der Skontofrist buchen wir das hier: Die Verbindlichkeit begleichen wir, in dem wir das Geld überweisen. 2:03 Dabei müssen wir aber nur 97% des Bruttowertes überweisen, also 11543. Anschließend korrigieren wir noch die bezahlte Vorsteuer um unser Skonto. 2:13 Hier erhalten wir 3% wieder. Die Differenz zu 11900 ergibt dann unseren Skontoertrag. 2:20 nämlich 300. Easy! Für den Jahresabschluss buchen wir dann noch den Ertrag aus, was der nachträglichen Minderung 2:27 des EInkaufswertes entspricht. Jetzt schauen wir uns das ganze mal aus der Perspektive des Lieferanten an. 2:34 Diese Reihenfolge beachten wir hier: Jetzt müsst ihr die Buchungssätze nur umdrehen und die jeweils logischen Begriffe ändern. 2:43 Als Lieferant verkaufen wir ja die Ware auf Ziel, also haben wir eine Forderung. Beim Verkauf greift noch die Umsatzsteuer und anstelle des Ertrages haben wir einen 2:52 Aufwand, weil wir einen Verlust eingehen, sobald der Kunde unser Skonto wahrnimmt. Was müsst ihr aus diesem Video mitnehmen? 2:59 Ein Skonto wird uns gewährt, wenn wir Ware beziehen und diese innerhalb einer bestimmten Frist bezahlen sollen. 3:06 Uns bleibt dabei die Wahl, ob wir dieses Angebot annehmen oder nicht. Dabei unterscheiden wir zwischen Lieferanten-und Kundenskonto. 3:13 Beim Lieferantenskonto bekommen wir als Kunde eine nachträgliche Minderung unserer Zahlungsverbindlichkeit. Wir haben durch weniger Zahlung einen Ertrag. 3:22 Beim Kundenskonto sind wir der Lieferant, der unserem Kunden eine nachträgliche Minderung der Zahlungsforderung gewährt. 3:29 Dadurch, dass hier unser Gewinn gemindert wird, haben wir hier einen Skontoaufwand. Zum Schluss schauen wir uns nochmal die allgemeinen Buchungssätze an. 3:36 Schreibt euch diese am besten Mal auf! So das war’s dann auch schon. 3:43 Bis dann, tüdelüüüü und ciaosen!