Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Private Krankenversicherung einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 24 Zeilen
- Simone ist selbstständige Fotografin. Ihr Freund Theo ist angestellter Ingenieur.
- Beiden ist wichtig, im Falle einer Krankheit, gut versorgt zu sein. Dann wollen sie schnelle und professionelle Hilfe.
- Simone ist privat krankenversichert, Theo bislang gesetzlich. Er möchte von Simone die Vorteile einer privaten Krankenversicherung erfahren.
- Nun, zunächst sollte man wissen, dass bei einer privaten Krankenversicherung die Beiträge nicht, wie in der Gesetzlichen, an das monatliche Bruttoeinkommen gekoppelt sind,
- sondern abhängig sind vom Alter, dem Gesundheitszustand
- und den persönlichen Bedürfnissen und individuell berechnet werden. So kann eine private Krankenversicherung in vielen Fällen lohnenswert sein.
- Einer der größten Vorteile - findet Simone - ist, dass man kürzere Wartezeiten beim Arzt hat und Vorzüge bei Krankenhausaufhalten genießt.
- Auch sonst kann man aus vielen individuellen Leistungen wie Sehhilfen, Heilpraktikerbehandlungen und Zahnersatz wählen, die eine gesetzliche Kasse häufig in der Form nicht bietet.
- Besonders die Einstiegstarife sind niedriger als manche Gesetzliche. Sie steigen zwar mit zunehmendem Alter,
- man kann jedoch frühzeitig seinen Beitrag angleichen lassen, so dass man im Alter weniger zahlen muss. Stichwort: Altersrückstellung.
- Grundsätzlich gilt: Je mehr und bessere Leistungen man möchte,
- desto höher fallen auch die Beiträge aus. So kann man zwischen unterschiedlichen Tarifen wählen, vom Basistarif bis zum Rundum-Paket.
- Sollte Theo sich für einen Wechsel entscheiden, muss er dann, als privat krankenversicherte Person, zunächst alle Rechnungen selber zahlen.
- Aber so behält er auch gut den Überblick, welche Leistungen wie teuer sind und ob diese auch gerechtfertigt sind.
- Nachdem man die Rechnung bei seiner Krankenversicherung eingereicht hat, erhält man zeitnah eine Rückerstattung.
- Und: Sollte er in einem Jahr mal keine Leistungen in Anspruch nehme gibt es bei vielen Versicherungen eine Beitragsrückerstattung.
- Beim Wechsel würde Theos Arbeitgeber weiterhin 50% des Beitrages übernehmen oder maximal den Arbeitgeberanteil an der gesetzlichen Krankenversicherung.
- Als Selbständige trägt Simone die vollen Kosten alleine. Aber: Wenn die private Versicherung die Beiträge einmal anhebt,
- haben sie und Theo jederzeit die Möglichkeit den Tarif zu wechseln oder sogar die Versicherung, um die Kosten weiterhin im Rahmen zu halten.
- Außerdem kann man sich für eine Selbstbeteiligung entscheiden. Das heißt: man übernimmt jährlich einen zuvor festgelegten Anteil seiner Krankheitskosten selber
- und zahlt dafür weniger Beiträge. Die Ersparnis kann dabei durchaus höher ausfallen als der Betrag der Selbstbeteiligung.
- Und auch in der Einkommensteuererklärung können die Beiträge der privaten Krankenversicherung als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden.
- Die Private Krankenversicherung kommt also für viele in Frage: Beamte, da sie bis zu 80% Zuschüsse vom Arbeitgeber erhalten;
- Singles; gesunde Menschen und natürlich Selbständige, so wie Simone und gutverdienende Arbeitnehmer, wie Theo.
Zum Nachlesen
Private KrankenversicherungPrivate Krankenversicherungen (kurz PKV) sind privatwirtschaftliche Unternehmen, die Krankenversicherungen anbieten. Das Versicherungsverhältnis kommt …
Krankenversicherung in ÖsterreichIn Österreich ist die Krankenversicherung eine Pflichtversicherung für Leute mit legalem Einkommen bzw. deren Familie. Jeder unselbständig Beschäftigte ist …
Krankenversicherung in der SchweizIn der Schweiz ist die Krankenversicherung seit 1996 verpflichtend für jeden. Es gibt definierte Leistungen, die in dieser sogenannten Grundversicherung …
Gesetzliche KrankenversicherungDie GKV ist grundsätzlich eine Pflichtversicherung für alle Personen in Deutschland, die als nicht versicherungsfrei eingestuft werden und keinen anderweitigen …