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Religion und Philosophie 7: Religiöse Sprache II
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 220 Zeilen
- beim letzten mal haben wir schon über religiöse sprache gesprochen und haben die unterscheidung kennengelernt von realismus und anti realismus die
- bedeutungs theorien die damit zusammenhängen ich habe moderat für einen realismus plädiert das letzte mal das heißt für die position die behauptet
- religiöse sprache bedeutet das was sie zu bedeuten scheint bloß es scheint sie denn eigentlich zu bedeuten es ist ja nicht von der hand zu weisen
- dass religiöse sprache futter oft in einer ganz anderen bedeutung gebraucht als wir das aus unserer alltäglichen sprache so gewohnt sind natürlich bei
- speziell religiösen begriffen wie gott seele wagner und so weiter da ist das ohne weiteres festzustellen aber auch bei ganz normalen begriffen ist das
- sowas ist nämlich beispielsweise wenn sie sagen gott spricht zu mir oder so etwas dieses simple wörtchen spricht bedeutet dass hier genau das gleiche wie
- in einem ganz alltäglichen kontext wie wenden sie beispielsweise ihren freund erzählen der busfahrer spricht mit mir oder so
- etwas es kann ja nicht ganz genau das gleiche bedeuten sprechen stammt aus unserer ganz alltäglichen normalen lebenswelt und bedeutet da normalerweise
- so etwas wie mit den sprech werkzeugen in stimmen werkzeugen laute produzieren um informationen mitzuteilen das kann für gott eigentlich nicht
- gemeint sind denn gott hat keinen körper er hat keine stimmbänder er hat keinen mund keine lippen mit denen er laute bilden könnte das heißt was auch immer
- gott tut wenn er mit mir spricht es muss irgendwie was anderes sein als das was der busfahrer tut wenn er mit mir spricht man kann auch nicht einfach
- zuhören wenn gott zu jemand anderem spricht aber man kann sehr wohl zu hören wenn der busfahrer zu jemand anderem spricht irgendwie muss es einen
- unterschied geben zwischen sprechen gottes und entsprechen des busfahrers auf der anderen seite kann sprechen aber hier auch in die
- etwas vollkommen anderes bedeuten denn wenn gott spricht und wenn der busfahrer spricht dann müssen das ja irgendwie auch ähnliche vorgänge sein sonst würden
- wir ja nicht das gleiche wort nämlich sprechen für diese beiden vorgänger verwenden also einerseits kann es nicht ganz das gleiche sein
- andererseits kann es auch nicht ganz was verschiedenes seien bloß was ist es denn dann die religiöse wirklichkeit also die wirklichkeit über die wir reden wenn wir
- von gott seeländer war und so weiter sprechen die ist anders als unsere alltagswirklichkeit sie unterscheidet
- sich massiv davon wie kann man denn dann sinnvoll mit unserer menschlichen sprache die für diese alltägliche wirklichkeit gemacht ist über eine ganz
- andere religiöse wirklichkeit sprechen das ist die frage um die es heute gehen sollte werden und sie insgesamt drei möglichkeiten anschauen wie man mit
- diesem problem fertig werden kann also wie kann ich der besonderen bedeutung die religiöse sprache erfordert gerecht werden diese drei möglichkeiten die wir
- besprechen wollen sind erstens die analoge rede zweitens die metaphorische rede und drittens das schweigen oder der apo
- faschismus fangen wir mit dem ersten punkt an das ist die analogie die analoge rede diese schwierigkeit über gott in
- menschlicher sprache zu sprechen das ist ein problem mit dem sich thomas von aquin einer der bedeutendsten bedeutendsten philosophen der scholastik
- also wenn mittelalterlichen christlichen philosophie auseinandergesetzt hat thomas stellt fest wenn wir versuchen über gott zu sprechen dann stehen wir
- vor einem dilemma auf der einen seite können die worte nicht das bedeuten was die normalerweise bedeuten das wäre sonst ein kruder anthroposophisch muss
- als geführten uns gott wie ein menschliches wesen vorstellen nur größer und mächtiger sowas denken sie an das beispiel vom busfahrer eben wenn wir
- wirklich denken würden dass gott spricht zu mir genau das gleiche bedeutet wie der busfahrer spricht zu mir dann müssten wir uns gott als ein wesen mit
- deinem körper vorstellen mit ein großen mund mit lippen zunge und so weiter der damit laute bilden kann die wir hören können also gott wird zu
- einer art menschenartigen wesen auf der anderen seite können die vor ort aber auch nicht vollkommen anderes bedeuten denn dann könnten wir gar nichts mehr
- über gott sagen wenn das wort sprechen in gott spricht zu mir etwas ganz anderes bedeuten würde als das wort sprechen normalerweise bedeutet ja was
- bedeutet dann eigentlich dann wissen wir gar nicht was dieses wort bedeuten soll dann ist es im grunde vollkommen sinnlos von gott zu sagen dass er zu mir spricht
- weil wir gar nicht wissen was damit überhaupt noch ausgesagt werden soll also wir stehen zwischen dem dilemma entweder ein alberner antrieb rassismus
- oder ein sinnloser obskuren tisch muss wie sollen wir dann noch sinnvoll über gott reden können thomas schlägt einen ausweg vor nämlich den ausweg der
- analogen rede und diese analoge rede ist genau der mittelweg zwischen den beiden anderen hörnern des dilemmas der uni wogen und derek wie wogen rede die uni
- wo geredet das ist das erste horn des dilemmas also der gebrauch bei dem die bedeutung exakt gleich ist ein unikum gebrauch ist etwas ganz normales in
- unserer alltäglichen sprache also ich kann zum beispiel sagen der apfel ist rot und die tomate ist rot und das wort rot wird in beiden sätzen
- in exakt der gleichen bedeutung gebraucht da spannt nix das wäre ein beispiel für einen uni wogen gebrauch des wortes roth derek vivo gebraucht das
- ist der zweite fall also das zweite horn des dilemmas das bedeutet wir haben gleiche worte als der form nach gleiche worte vorliegen die aber mit
- verschiedene bedeutung versehen sind in der grundschule ich so was bei uns die kästchen das sind dann also solche wörter wie kiefer es gibt den kiefer als
- den bestandteil eines schädels hier und es gibt die kiefer als den baum der irgendwo im wald wachsen kann also beides ist das gleiche wort aber mit
- einer vollkommen anderen bedeutung und das wäre ein ganz klares beispiel für eine solche app wifo gerede und zwischen diesen beiden unattraktiven optionen von
- univeg wie vogue bedeutung da geht thomas mit seinen mittelweg durch der analogen rede analoge geräte bedeutet nämlich die
- bedeutung ist weder vollkommen gleich wie bei der uni bogen rede noch ist sie vollkommen verschieden wie bei der ecke hocken rede
- das beispiel dass thomas selbst wählt um diese analoge form der bedeutung zu erklären ist das wort gesund ich kann ja zum beispiel sagen ich bin gesund wurde
- ich kann auch sagen sport ist gesund in beiden fällen bedeutet das wort gesund nicht ganz das gleiche aber eben auch etwas vollkommen verschieden ist wenn
- ich sage ich bin gesund dann meine ich damit ich bin frei von krankheiten und allen formen von unwohlsein oder so etwas
- wenn ich hingegen sage sport ist gesund dann meine ich nicht dass der sport nicht krank ist sondern dann meine ich dass der sport diesen zustand in dem ich
- mich befinde herstellen kann die bedeutung sind also nicht gleich aber es gibt zwischen den beiden bedeutungen so eine art systematischen
- zusammenhang thomas schlüssel das ein bisschen genauer auf er sagt es gibt prinzipiell zwei möglichkeiten wie ein solcher zusammenhang aussehen kann
- da haben wir einmal die analogie der attribution und einmal die analogie der proportion analogie der attributs ion das bedeutet das wort bezieht sich
- eigentlich nur auf den einen der beiden gegenstände von denen es ausgesagt wird also im eigentlichen sinne auf einen dabei im gegenstände im abgeleiteten
- sinne kann man aber auch auf den anderen beziehen das ist so die situation die wir jetzt hier bei gesund vorliegen haben wenn ich sage ich
- bin gesund und sport ist gesund die gesundheit die mir im eigentlichen sinne zugeschrieben wird kann nimmt ihm abgeleiteten sinne auch dem sport
- zugeschrieben werden insofern sport die ursache der gesundheit ist man kann das auch in die andere richtung drehen also man kann auch so eine
- analogie der attribution haben wenn das wort die folge beschreibt wenn ich nämlich zum beispiel sage jemand hat eine gesunde gesichtsfarbe es etwas also
- dass die gesichtsfarbe gesund ist ist die folge der gesundheit in diesem sind auch wieder abgeleitet aus der eigentlichen bedeutung in bezug
- auf gott würde das bedeuten wenn wir zum beispiel von gott sagen dass gott gut ist dann meinen wir damit nicht dem eigentlichen sinne dass er gut ist
- sondern wir meinen damit den abgeleiteten sinne dass er gut ist weil er nämlich die ursache von allen guten in der welt ist
- das war die analogie der attributs ion was ist jetzt die analogie der proportion nun bei der analogie der proportion da bezieht sich das wort
- tatsächlich im eigentlichen sinne auf beide gegenstände aber in unterschiedlichem ausmaß nehmen sie als beispiel diese bald setzte hier
- ich kann sagen ich liebe meine frau und ich kann sagen ich liebe ein scharfes curry ich liebe meine frau natürlich an gast
- als ich ein scharfes curry liebe aber ich liebe beide das heißt das wort lieben wird hier schon in der gleichen bedeutung gebraucht nur muss diese
- bedeutung eben immer dem jeweiligen gegenstand angepasst werden wenn ich beispielsweise habe mir ein bild anschaut dass mein
- vierjähriger sohn von einer rakete gemalt hat dann würde ich sagen diesem bild das ist schön wenn ich im museum bin und schaue mir van goghs
- sternennacht an oder so etwas dann würde ich wahrscheinlich auch vor diesem bild stehen und sagen das ist schön wenn jetzt allerdings von goch ein bild
- gemalt hätte von einer rakete das aussieht wie das von meinem vierjährigen sohn dann würde ich wahrscheinlich nicht mehr
- sagen das ist schön die bedeutung dieses wortes schön schwankt also je nachdem auf welchen gegenstand sie angewandt wird
- das heißt aber nicht dass ich in den beiden fällen mein sohn und van gogh unterschiedliche bedeutungen von schön anlegen würde sondern dass die
- gegenstände unterschiedliche sind im einen fall ein gemälde eines weltberühmten künstlers im anderen fall das gemälde eines kleinen sohnes und
- diese gegenstände erfordern unterschiedliche anpassungen der bedeutung des eigentlichen wortes wenn wir das ganze jetzt auf gott anwenden
- dann würde das bedeuten ich sage zum beispiel von gott er sei weise und ich sage auch von sokrates dass er weiß ist aber weisheit trifft auf gott in einem
- höheren ausmaß zu als auf sokratis denn gottes weisheit beispielsweise ist unbegrenzt die von sokrates hingegen ist endlich
- aber nichtsdestotrotz in beiden fällen ist mit weise das gleiche gemeint nur nicht im gleichen ausmass also die proportionalität ist nicht die gleiche
- weil ich eben an den gegenstand anpassen muss sieht so aus als wäre thomas mit dieser lehre von der analogie eigentlich ein ganz guter kompromiss gelungen also
- wir können über gott reden das ist spaß und wir können dennoch akzeptieren dass sich gott in seiner realität in seinem wesen ganz massiv von unserer
- alltäglichen wirklichkeit unterscheidet also wir können einerseits wird reden aber andererseits zugestehen dass gott ganz anders ist
- problem bei der sache ist nur es sieht jetzt irgendwie so aus als würde hier das verhältnis von gott und welt auf den kopf gestellt denn eigentlich müssten
- wir sagen nur die endlichen dinge also die geschöpfe die kreaturen der welt und so weiter die sind im eigentlichen sinne weise und
- unschön usw und gott ist das nur in einem abgeleiteten übertragenen sinne er ist die ursache von weisheit und güte und so weiter aber die eigentliche
- weisheit und güte und schönheit was die gibt es nur in den kreaturen aber das ist irgendwie seltsam denn eigentlich sollte es anders sein als gott als die
- quelle von allem sein der sollte im eigentlichen sinne gut und schön und so weiter sein und nicht die kreaturen außerdem was ist dann mit negativen
- prädikaten also mit zu denken wie nervtötend oder übel riechend müssten wir nicht eigentlich auch sagen dass gott weil er die ursache von allem ist
- auch die ursache dessen herz tötenden und das übel riechenden ist und dementsprechend müssten wir auch sagen gemäss der analogie der attribution gott
- ist übel riechend und gott ist nervtötend in einem abgeleiteten sie mich natürlich aber nichtsdestotrotz das sind ihre eine richtige aussage und
- schließlich das größte problem vermutlich es hilft uns eigentlich gar nichts diese lehre von der analogie hilft uns gar nicht dabei zu verstehen
- was eigentlich aussagen über gott bedeuten können nehmen wir nochmal dieses beispiel von eben ich liebe meine frau ich liebe ein scharfes curry
- wir haben gesagt da muss ich die bedeutung den jeweiligen gegenstand anpassen das heißt ich muss wissen was ein mensch ist oder was menschliche
- liebesbeziehungen sind und ich muss wissen was ein curry ist sonst kann ich die bedeutung nicht an dem gegenstand anpassen sonst verstehe ich gar nicht
- wovon die rede ist wenn ich nun das ganze auf gott übertragen wenn ich jetzt sage gott ist weise dann
- müsste ich doch um das zu verstehen wissen was weise in bezug auf gott bedeuten soll aber dann muss ich gottes wesen kennen
- dann muss ich ja wissen was gott ist oder wie gott ist denn sonst könnte ich die bedeutung die einen gegenstand anpassen wenn ich nicht weiß von welchem
- gegenstand ich rede wie soll ich die bedeutung anpassen aber wie soll ich denn gottes wesen kennen ohne ihn beschreiben zu können
- wenn ich das wesen einer sache kenne musste ich etwas eine definition geben können oder einer hinreichende beschreibung dieses wesens
- wenn ich aber nicht beschreiben kann also anders wenn ich ihn beschreiben kann so und wenn ich gott beschreiben kann warum muss ich dann in analogie
- über ihn reden das heißt wir drehen uns irgendwie im kreis also entweder wir kennen gottes wesen nicht dann hilft uns die analogie auch nicht dieses wesen zu
- beschreiben oder wir kennen gottes wesen dann brauchen wir die analogie nicht wir haben also zwei unbekannte in dieser gleichung oder gar keins das ist nun die
- lehre der analogie der erste versuch mit der besonderheit religiöser sprache umzugehen schauen wir uns jetzt den zweiten
- versuch an nämlich die metaphorische rede mit der frische rede ist sehr sehr weit verbreitet in allen religionen es lässt sich wohl kaum bestreiten dass
- religiöse sprache voll ist von metaphern von bildlicher rede beispielsweise ja denken sie an das christentum wenn gesagt wird christus
- ist der gute hirte denken sie an den buddhismus der vom rivaner spricht und damit den zustand der erlösung meint was eigentlich ja
- übersetzt das verlöschen bedeutet oder denken sie an den dow es muss mit seinen namensgebenden begriff dauer von dem wir ganz am anfang schon mal gesprochen
- haben was wortwörtlich eigentlich nur weg bedeutet aber gemeint ist das fundamentale prinzip der realität oder so etwas
- das alles sind klarerweise metaphern metapher können wir hier vorsichtig und ein bisschen grob definieren als metapher ist wenn man über eine sache
- redet inbegriffen die von einer anderen sache her stammen und dadurch dass man in anderen begriffen von dieser sache redet erzeugt man eine ähnlichkeit
- zwischen den beiden dingen oder macht eine ähnlichkeit die bisher unbekannt ist offenkundig metaphern werden oft gebraucht rein ornamentale funktion oder
- etwas zu erfüllen also als ausschmückung der rede um sie poetischer zu machen oder um sich gebildet auszudrücken oder manchmal auch um komplexe sachverhalte
- anschaulich zu erläutern und damit das verständnis zu erleichtern aber darüber hinaus gibt es in der sprache
- philosophie auch eine position die als kognitives muss bekannt ist und die behauptet dass metaphern auch einen kognitiven gehalt haben können also dass
- sie erkenntnisse ausdrücken können erkenntnisse die anders als metaphorisch gar nicht zu fassen sind wenn ich zum beispiel sagen das ist ein
- ganz instruktive beispiel das gehirn ist ein computer dann ist das ganz offensichtlich eine metapher das geld nicht im wirklich ein computer dann kann
- man aus dieser metapher jetzt noch weitere schlüsse ziehen zum beispiel kann man sagen ja wenn das gehirn ein computer ist dann muss es doch auch eine
- programmiersprache geben in der die gedanken des gehirns kodiert sind und so weiter und so fort wir können also anfangen diese metapher
- zu entpacken die metapher enthält neue erkenntnisse über das gehirn mit die funktionsweise des gehirns die erst offenbar gemacht
- werden müssen aber die in der metapher schon drinnen sind ähnlich wäre es in der religiösen sprache wenn wir jetzt zum beispiel sagen christus ist der gute
- hirte daraus könnten wir zum beispiel den schluss ziehen dass christus uns beschützen wird dass er sich um alles kümmern wird und führen wird und so
- weiter und so fort jetzt könnte man an der stelle natürlich argumentieren ist dann die metapher nicht eigentlich überflüssig könnte man
- nicht ganz einfach eine wörtliche über schreie umschreibung eine paraphrase an die stelle dieser metapher setzen die genau das gleiche bedeutet das scheint
- eigentlich ja immer möglich zu sein wenn das nicht möglich wäre wie sollte man sonst erklären welche metaphern gelungen sind und welche nicht
- gelungen sind also wenn ich beispielsweise nicht sage christus ist der gute hirte sondern ich sage christus ist der brave metzger dann
- würden die meisten christinnen und christen mir vermutlich wieder sprechen und sagen was diese metapher irgendwie nicht zutreffend ist aber warum denn
- eigentlich nicht naja weil christus uns eben nicht hin schlachten wird sondern weil christus uns beschützen würde uns sicher nicht kümmern wird und so weiter
- und so fort also die bedeutung dieser metapher erscheint nicht die richtige zu sein also der metapher dass christus der
- braves geist wenn die bedeutung aber nicht die richtige ist dann muss sich offenbar in der lage sein sie zu erklären also
- angeben zu können was denn eigentlich die bedeutung ist um sie dann zu bewerten wenn ich das kann kann ich die metapher doch auch paraphrasieren also
- ich kann sie wörtlich erklären die metapher ist überflüssig dagegen haben einige theoretikerin und theoretiker eingewandt dass mit dem von
- ihr reduziere sind das heißt keine paraphrase keine umschreibung kann exakt das ausdrücken was die metapher ausdrückt warum nicht moniert zum einen
- ist es so die wörtliche paraphrase scheinbar wörtliche paraphrase ist in wirklichkeit oft selbst eine metapher nehmen wir mal ein säkulares beispiel
- ich sage gestern war draußen ein schneidender wind dann ist das natürlich ein metapher der wind schneidet nicht wirklich also
- ich werde nicht stücke geschnitten wenn ich bei schneidendem wind vor die tür gehen wie könnte ich denn dann diese metapher paraphrasieren ich könnte sagen
- naja der wind schneidet wie man wie messerklingen oder so etwas wie schon gesagt das tut endlich wirklich meistens passiert ihnen nicht gern zu viel wenn
- sie bei schneidendem wind vor die tür ging dann meinen sie vielleicht naja ich meine es fühlt sich so an als würde er schneiden aber auch das ist natürlich
- wieder eine metapher ist fühlt sich gerade nicht so an als würden sie vom wind zerschnitten werden es tut bedeutend weniger weh würde ich sagen
- was bleibt ihnen letzten endes gar nicht viel anderes übrig als die eine metapher durch andere metaphern zu ersetzen außerdem wenn man mal von dieser
- operation von immer weiteren mit davon absieht eine metapher ist grundsätzlich offen dh eine metapher bietet mehr interpretationsmöglichkeiten mehr raum
- zur ausbeutung dessen was sie bedeuten soll als jede wörtliche übersetzung und gerade deswegen kann sie ja neue erkenntnisse ermöglichen
- also nehmen sie noch mal unsere metapher von christus als den guten hirten wir haben das bisher so ausgedeutet dass wir sagen christus beschützt uns aber die
- mit kann ja auch dann anders ausgedrückt werden wenn wir dann zum beispiel sagen ja das heißt dann wohl dass die
- gläubigen schafe sind das heißt am ende werden sie gemolken geschoren und geschlachtet werden denn das ist das was wir normalerweise mit ihren schafen
- machen und dafür haben sie die schafe nur eine metapher nicht die wörtliche paraphrase hat diese offenheit oder diesen man könnte es auch so nennen
- bedeutungs überschuss die metapher ist also tatsächlich nicht reduzierbar sie drückt mehr aus als das was in der wörtlichen paraphrase drin steckt das
- macht nichts das ist auch gar nicht schlimm dass man die metapher nicht paraphrasiert dann sehr viele ganz triviale setzte in der sprache kann man
- auch nicht paralysieren wir werden die paraphrase von der apfel des rot fällt mir auch nichts zur 1 aber natürlich in ein solcher satz
- vollkommen verständlich und unproblematisch auch wenn sie nicht paralysieren kann das heißt jetzt also wozu sind meter fanta wozu brauchen wir
- sie wir brauchen sie um mit ihnen über dinge zu sprechen die wir eigentlich noch gar nicht richtig verstanden haben nehmen wir mal ein nicht religiöses
- beispiel nämlich licht als welle die physiker der vergangenheit haben licht als welle bezeichnet und konnten indem sie diese metapher angewandt haben sehr
- viel über das wesen des lichts erfahren inzwischen sieht die sache anders aus also uns ist mittlerweile klar im einundzwanzigsten jahrhundert das licht
- eigentlich keine welle ist wir sind mittlerweile so weit dass wir den welle teilchen dualismus des lichts verstanden haben also licht ist nur im
- metaphorischen sinn eine fällung da kann so betrachtet werden aber es ist nicht wirklich eine welle sowie die wellen auf dem ozean beispielsweise wählen sind
- aber indem man nicht metaphorisch als eine welle betrachtet kann man einen neuen noch einen sinnvollen zugang zur wirklichkeit zur natur des lichts
- gewinnen und viel über das nicht lernen indem man dieser metapher folgt und diese metapher weiterentwickelt das gilt dann auch für religiöse sprache wenn wir
- in der religion gute metaphern finden und lernen sie auszubeuten dann ist das für uns eine wichtige möglichkeit zum neuen erkenntnissen zu gelangen
- also metaphern spielen eine wichtige kognitive oder man könnte auch sagen er bis t mische erkenntnis mäßig funktion für religiöse sprache so bleibt noch die
- dritte option nämlich der abruf atheismus automatismus was ist das ja also abo faschismus oder auch abo vater beziehungsweise negative theologie wie
- es auch manchmal genannt wird das ist eine theorie die in vielen antiken formen von religionen weit verbreitet ist grob ausgedrückt besagt
- diese akustische these wir können über manche religiösen gegenstände nicht sagen wir können nur negativ sagen was sie
- nicht sind in der christlichen artikel also insbesondere im westlichen christentum im griechisch sprachigen bereich ist das
- unter dem einfluss des neue platten ismus eine relativ verbreitete position gewesen zum beispiel bei den christlichen
- mystiker des 56 jahrhunderts der sich als dionysius von europa kita ausgibt der schreibt beispielsweise die gottheit ist weder zahl noch ordnung weder größe
- noch kleinheit wieder gleichheit nach ungleichheit wieder ähnlichkeit noch uneinigkeit aber wir finden auch in anderen
- religionen insbesondere in den regionen des ostens apathische positionen zum beispiel im eben schon genannten da ist muss die berühmten worte mit denen das
- dauert ihnen beginnt das da über das man sprechen kann ist nicht das ewige dauer oder sie finden so etwas ebenfalls im buddhismus nehmen wir als ein einfaches
- beispiel dafür die beschreibung die der butter selbst vom nirvanas dem zustand nach dem tod die endgültige erlösung gibt er
- beschreibt es wie folgt er sagt es gibt ihr mönche einen bereich wo wir der erde noch wasser noch feuer noch wind ist wo die sphäre der unendlichkeit des raumes
- und der unendlichkeit des bewusstseins nicht mehr besteht wohl nicht irgend etwas mehr ist weder die sphäre des unterscheiden es noch dieses nicht
- unterscheiden es nicht diese welt doch die jenseitige welt wo beide sonne und mond nicht mehr sind viele negativer kann man es kaum noch machen das heißt
- jetzt allerdings nicht dass wir einfach nur nicht wissen wie diese dinge sind also dass er bloß das eine war nämlich kennen oder dass wir gott nicht richtig
- beschreiben können weil wir irgendwie nicht zu wenig wissen über ihn und das wäre vielleicht prinzipiell noch irgendwo zu beheben diese wissenslücke
- nein gemeint ist dass diese dinge prinzipiell jenseits unseres begrifflichen denkens liegen dass also unsere sprache oder unser konzeptuelles
- denken grundsätzlich versagt wenn es auf diese gegenstände trifft in der mystic ist das eigentlich immer eine ziemlich beliebte haltung gewesen
- ganz anders aber in der eher rational gesonnenen religionsphilosophie die das sehr sehr kritisch gesehen hat grundsätzlich sind ja drei große
- schwierigkeiten immer festgemacht worden an dieser akustischen theologie der erste einwand lautet ist das nicht vollkommen paradox wie kann ich denn
- über etwas sagen dass man nichts darüber sagen kann denn wenn wir sagen dass wir nichts sagen können ja dann sagen wir doch
- schon etwas nämlich gerade dass wir nichts sagen können auf der anderen seite wenn wir wirklich nichts sagen könnten dann könnten wir
- auch gar nichts sagen nicht mal das nicht mal dass wir nichts sagen könnten aber wir können offensichtlich was sagen nämlich dass wir nicht sagen können
- also können wir nicht sagen wie gesagt paradox erscheint uns hier im kreis zudreht diese aussage ich kann über diesen gegenstand nichts aussagen
- scheint sich selbst zu widerlegen in dem moment wo ich den mund aufmache und diese aussage tätige scheint sie sich zu widerlegen
- ein wort nummer zwei lautet es geht doch gar nicht um ein unbekanntes iks sondern wir reden von gott oder von rahn oder sonst irgendwas also wir wenden einen
- namen auf dieses unsagbare wesen an von dem wir sprechen ja aber warum sagen wir dann beispielsweise gott zu diesem unsagbaren wesen und nicht roh mehr
- wüsste das nicht irgendwie voraussetzen dass es da gewisse eigenschaften bei diesem unsagbaren wesen gibt die es rechtfertigen den begriff gott
- anzuwenden statt des begriffs romer oder donald trump oder sonst irgendetwas aber wenn es da solche eigenschaften gibt die das rechtfertigen zum beispiel dass
- dieses unsagbare wesen der schöpfer der welt ist oder allwissende was weiß ich was ja wenn es diese eigenschaften gibt dann müssen wir doch auch sagen können
- was diese eigenschaften sind sonst wäre es ja vollkommen beliebig welchen begriffen also kann das wesentlich und sagt da sein und schließlich ein
- wandmalerei führt das ganze nicht in einem infinite regress wir fangen an mit so einer aussage wie gott ist körperlich das sagen uns die akustischen theologen
- kann nicht sagen wir müssen regieren also sagen wir gott ist nicht körperlich aber das ist ja auch wieder nach aussage also müssen wir auch diese aussage
- wieder negieren und wir müssten stattdessen sagen gott ist weder körperlich noch nicht körperlich es wird hier schon ein bisschen schwer das
- überhaupt logisch zu verstehen was das heißen soll aber auch das ist eine aussage und auch diese aussage müssten sie ja wieder negieren indem sie sagen
- es ist nicht der fall dass gott weder körperlich noch um körperlich ist und immer so weiter was kann man denn dann eigentlich noch
- mit dieser akustischen theologie anfangen nun die verteidiger dieser akustischen these sagen es geht ja gar nicht darum dass wir gar nichts über
- gott oder nirvana aussagen können also solche sätze wie viele menschen glauben an gott sind natürlich auch aussagen über gott und vollkommen unproblematisch
- also niemand würde aus der akustischen theologie einspruch gegen sowas erheben der punkt ist vielmehr nur einiges kann nicht gesagt werden
- das sind dann natürlich zwar die wichtigsten dinge also jetzt gerade die natur oder das wesen gottes des vaters usw betreffen aber es ist immerhin etwas
- mehr als nichts was wir sagen können und daher gibt es auch keinen widerspruch also es ist nicht so dass wir gar nichts über gott sagen können bloß wir können
- einiges über gott ich sagen es war einiges was ziemlich wichtig ist aber dennoch genug um hinreichend sagen zu können worum es eigentlich geht
- solange wir nämlich wenigstens etwas sagen können wie zum beispiel gott ist das wesen das mir gestern in einer vision erschienen ist das etwas oder
- gott ist das was mich mit liebe erfüllt oder was auch immer sie wollen also solange wir wenigstens irgendetwas in der art sagen können können wir genug
- sagen um den gegenstand um den es geht um das wovon wir reden wollen das unsagbare etwas hinreichend genau zu definieren nicht vollständig aber
- hinreichend um zu wissen worum es eigentlich geht wir können sagen ja das nirvana ist das was der butter im moment seine
- erleuchtung erlebt hat dann wissen wir noch nicht was ist eigentlich war was soll da ein seine erleuchtung erlebt hat und vielleicht gestehen wir ein dass wir
- niemals beschreiben können was das ist was er da erlebt hat dass das auf immer unsere begrifflichen kapazitäten sprengen muss aber wir wissen immerhin
- genug darüber um es als fixpunkt markieren zu können um sozusagen festhalten zu können worum wir eigentlich vorüber wir eigentlich reden
- wollen keine endgültige klärung der sache wie gesagt aber genug um verstehen zu können wovon eigentlich die rede ist und was ist dann mit dem dritten punkt
- also mit den endlosen negativen zuschreibungen auch da würde die apathische theologie antworten es geht gar nicht darum einfach nur negative
- eigenschaften zu besprechen das geht gar nicht darum zu sagen diese und jene eigenschaften kommen gott kommen den fahner dem dauer und so weiter nicht zu
- sondern man muss differenzieren zwischen zwei verschiedenen funktionen die die negation haben kann also das eine ist die simple sache negation sind dazu da
- zu sagen dass etwas nicht so ist das das nicht der fall ist wenn ich beispielsweise sage das ist kein langes buch dann schreibe ich dem buch eine
- bestimmte eigenschaft zu nämlich nicht lang also kurz zu sein aber es gibt daneben noch andere funktionen von negationen und das ist die funktion
- nicht zu sagen dass es so ist als ich lehne es ab etwas zu behaupten ich sage nicht dass es nicht der fall ist sondern ich lehne es ab zu behaupten das ist der
- fall ist das ein wichtiger unterschied beispiel dafür ich sage das buch ist nicht gut das buch ist fantastisch wenn ich sage dass buch
- ist nicht gut dann will ich damit nicht sagen dass das buch nicht gut ist obwohl genau diese worte gerade aus meinem boot aus meinem mund rausgekommen sind man
- das buch ist nicht gut ich will damit viel mehr sagen dass ich nicht behaupten will dass das buch gut ist weil der ausdruck unpassend ist oder weil er zur
- falschen assoziationen verführen wird oder sonst etwas und genau so sagen die abo farbiger müssen wir diese negative rede von gott
- verstehen also wenn ich sage gott ist nicht körperlich dann heißt das nicht dass er das gegenteil davon ist also dass gott
- geist wäre oder etwas sondern es soll bedeuten dass es nicht passend ist dass es nicht angemessen treffend ist diesen begriff auf gott
- anzuwenden das ziel ist also nicht die richtigen negativen begriffe zu finden die man gott anheften kann sondern das ziel
- liegt darin eine sprachlose und begriffs freie einsicht in die wirklichkeit dieser dinge zu bekommen also die sprache sozusagen durch den prozess der
- negation zu transzendieren und hinter sich zu lassen so dass wir letzten endes zu einer über sprachlichen nicht mehr begrifflich fassbaren einsicht in das
- wesen gottes des japaners und so weiter kommen das waren jetzt also die optionen die wir auf dem tisch haben wie man sinn
- machen kann aus den seltsamen ausdrücken die in religiöser sprache vorkommen nun verstehen ist aber die eine sache also verstehen was die aussagen der
- verschiedenen religionen bedeuten da es ist ein punkt den wir uns jetzt einigermaßen gut ernähren konnten aber eine andere frage ist die ob das was da
- gesagt wird und was wir dann verstanden haben auch wirklich wahr ist und das ist das thema den wir uns dann beim nächsten mal zu wenden müssen
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