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Epik einfach erklärt | Grundlagen | Erzählform | Erzählverhalten
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
- Das Video jetzt ist zwar wahrscheinlich nicht episch, es geht aber trotzdem um die Epik.
- [Musik] Epic bezeichnet die erzählende Literatur. Das heißt, alles was eine
- Geschichte erzählt und nur eine Geschichte erzählen soll, ist epik. dazu zählen heute Romane, Novellen,
- Kurzgeschichten, alles was eben nur erzählt, was nicht direkt geplant ist, dass es aufgeführt
- wird oder dass sich grundsätzlich reimt. Das Problem bei der Epic ist aber, dass es die jüngste Gattung ist. Man kann
- also aus der Geschichte her nicht sagen, das und das ist epik und das und das nicht.
- Weil heute die Hauptform der Roman ist oder das gedruckte Buch, ähm kann man aus heutiger Sicht nicht genau sagen,
- das ist jetzt epic. Wenn man irgendwann in hunderten Jahren mal eine andere Form hat, die ähm modern
- ist und der Roman nicht mehr ganz oben mit dabei ist, dann kann man vielleicht besser sagen, okay, das da gehört
- eigentlich in die Form der Epic mit rein. Es gibt sehr kurze Formen der Epic. Z.B.
- zählt Ernest Hammingways Kurzgeschichte mit im Englischen sechs Wörtern zu verkaufen, Babyschuhe nie getragen als
- Epic. Allerdings gibt es auch tausende Seitelange Geschichten. Beispielsweise der fünfte Harry Potter Band hat im
- Deutschen über 1000 Seiten und das zählt alles. Die erste epische Literatur hat man im
- alten Griechenland schon gehabt. Das sind Homers Epen, Ilias, die Odysseée. Die sind aber in Versform geschrieben.
- Das heißt, dass die aus heutiger Sicht nicht unbedingt gut als Beispiel dienen. Im 17. Jahrhundert gab es dann den
- ersten wirklichen Roman, das ist Don Key Shot und im 18. Jahrhundert hat sich dann der Roman als Form auch in der
- Gesellschaft verbreitet. Das heißt, die Erzlliteratur kam langsam in Schwung. Diejenigen, die sich leisten konnten und
- auch diejenigen, die lesen konnten, die haben sich auch mit Romanen dann langsam ans Lesen rangesetzt.
- Weil die Epic eine relativ junge Art der Literatur ist, versucht man sich heute über Umwege an Epic ranzutrauen. Das
- heißt, man nimmt z.B. als Eigenschaft die Erzählinstanz. Jede epische Geschichte hat einen Erzähler. Wenn man
- sich z.B. ein Drama anschaut, da gibt es keinen Erzähler im Text. Da steht einfach nur drin die Personelpunkt
- Wasser sagt sie. dann die andere Person, dann gibt's noch ein paar Regieanweisungen oder Anmerkungen, wie
- etwas gesagt werden soll, aber es gibt keinen Erzähler. In der Epic gibt es Erzähler, die ähm durch die komplette
- Geschichte führen und Stück für Stück oder auch erst das eine, dann das andere und dann wieder zurück ähm die Sachen
- erzählen. Da gibt es verschiedene Varianten. Es gibt einmal den Icherzähler, es gibt den Ererzähler,
- selten gibt es einen Doerzähler und diese verschiedenen Erzähler haben auch ein unterschiedliches Erzählverhalten.
- Es gibt den auktorialen Erzähler, der weiß im Prinzip alles und erzählt die Geschichte mit dem Wissen, was passiert.
- Das gibt den Personalen Erzähler, der erzählt die Geschichte aus der Sicht einer speziellen Figur oder einer
- speziellen Gruppe. Und es gibt den neutralen Erzähler, der wiederum sich keiner Person zuwendet, sondern versucht
- komplett nüchtern zu beschreiben, was passiert. Inhaltlich ist im Prinzip alles möglich.
- Es gibt für alle möglichen Themen unterschiedliche Genre. Es gibt Novellen, die grundsätzlich eine
- sogenannte unerhörte Begebenheit behandeln. Es gibt tausende Seitenlange Zeitromane.
- Es gibt also wirklich sehr viel. Es ist sehr schwer da einzugrenzen bzw. einen Trendstrich zu ziehen. Das gehört zur
- Epic und das hier nicht. Arbeiten kann man aber trotzdem damit. Es gibt die Möglichkeit, einfach den Inhalt zu
- interpretieren. Das heißt, ähm eine Bedeutung, die nicht im Text direkt geschrieben wird, aber trotzdem
- rauszuziehen. Es gibt die Möglichkeit, den Erzähler also zu analysieren und sich so das Werk selber zurecht zu
- biegen mehr oder weniger. Ja. [Musik]
Zum Nachlesen
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