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Einführung in die Instrumentelle Analytik - DerChemieFuchs

DerChemieFuchs16:32 393 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. So liebe Leute, lang ist her, aber heute spreche ich mit euch mal über die instrumentelle Analytik. Das ist ein
  2. Bild aus meiner Laborzeit, wo ich selbst in vielen Abteilungen tätig war, die sich mit der instrumentellen Analytik
  3. beschäftigt haben. Deswegen gebe ich euch heute so eine kleine Einführung, dass versteht, welche Methoden es da so
  4. grundlegend gibt und worauf es eigentlich bei der instrumentellen Analytik so ankommt. Mehr dazu nach dem
  5. Intro. Wir halten erstmal fest, dass die instrumentelle Analytik der Ermittlung
  6. von physikalischen und chemischen Parametern dient. Das heißt, ich habe eine Probe, wo ich dann bestimmte
  7. Parameter dieser Probe messen möchte und das mache ich mit meistens mit Hilfe von speziellen Geräten und speziellen
  8. Aufbauten. Natürlich ist die instrumentelle Analytik aufgrund ihrer Vielseitigkeit und ihrer Vielseitigkeit
  9. vor allem in der Verwendung und Anwendung aus heutigen Laboren gar nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein wichtiger
  10. Bestandteil der chemischen Laborpraxis und eigentlich fast jedes größere Laboratorium, das irgendwas herstellt
  11. oder analysiert, nutzt instrumentelle Analytik, um ihre Qualität sicherzustellen. Typische
  12. Anwendungsgebiete, in denen ich auch die instrumentelle Analytik schon benutzt habe, sind einerseits die
  13. Lebensmittelsicherheit. Alle Lebensmittel, die auf z.B. Schadstoffe untersucht werden, werden mit Hilfe von
  14. instrumenteller Analytik untersucht. Aber natürlich auch jeder gängige Chemiekonzern nutzt instrumentelle
  15. Analytik, insbesondere also auch die Pharmaindustrie. Wichtige Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, die wir uns
  16. auch schon in anderen Videos kennengelernt haben, sind einmal die Spektroskopie und vor allem die
  17. Chromatografie. bei unheimlich wichtige Verfahren, die ich auf diesem Kanal noch mal näher vorstellen werde. Wie man an
  18. diesem Thema schön sehen kann, ist natürlich die instrumentelle Analytik, nicht bloß das reine Messen. Na, wer
  19. schon mal so ein Labor kennengelernt hat, der weiß eben auch, dass da eine ganze Menge anderes noch dazu gehört,
  20. denn man muss ja erstmal seine Probe in eine messbare Form bringen. Das passiert in der sogenannten Probenvorbereitung.
  21. Das heißt, sehr oft wird die Probe, die man untersuchen möchte, noch mal zerkleinert, aufgelöst, mit bestimmten
  22. Substanzen versetzt und dann eben der eigentlichen Messung zugeführt. Messung wird dann ausgewertet und das Ergebnis
  23. noch mal analytisch bewertet. Das heißt, man guckt noch mal, okay, hat man auf diesem Weg von der eigentlichen Probe
  24. über die Aufarbeitung bis zur Messung alles richtig gemacht und dem Qualitätsmanagement konform gearbeitet.
  25. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wieso die instrumentelle Analytik für die Pharmazeuten, genau gesagt für die
  26. Pharmaestudierenden, eigentlich so wichtig ist. Allgemein ist es erstmal Teil der Approbationsordnung für
  27. Apotheker. Das heißt, es gehört zum Berufsbild des Apothekers dazu, dass er sich mit solchen Sachen auskennt. Hier
  28. das Ganze als rechts nach weiß. Und ich habe euch das Ganze mal nicht eins zu eins im Wortlout, aber zumindest
  29. sinngemäß mal übernommen. Das heißt, es geht allgemein im Sinn dieses ganzen Schemas darum, dass die Pharmazeiten
  30. genau gesagt die Apotheker fundierte Kenntnisse über die Verfahren haben sollen und sozusagen dann verstehen und
  31. wissen, was diese Verfahren eigentlich sind, wo sie angewendet werden und auch wofür man sie nutzt. genauer gesagt eben
  32. auch was alles getan werden muss, um eine entsprechende Qualität zu sichern, vor allem eben der Ergebnisse und diese
  33. Verfahren eben vor allem einer Validierung zu unterziehen. Das heißt, das Ganze ist natürlich dann auch
  34. wichtiger Bestandteil der Farmproduktion, denn ohne Qualitätssicherung, gerade bei der
  35. Herstellung von Medikamenten, was ja sehr strengen Richtlinien unterliegt, würden die pharmazeutischen Produkte
  36. lange nicht so gut sein, wie sie z.B. von qualifizierten Herstellern sind. müssen also auch hier darauf achten,
  37. dass da die entsprechenden Namen Maßnahmen eingehalten werden und sich auch die instrumentelle Analytik einer
  38. entsprechenden Qualitätssicherung unterzieht. Ich hatte eingangs ja schon erwähnt, dass die instrumentelle
  39. Analytik sehr leistungsfähig ist und dass sie aber auch vor allem sehr vielseitig ist. Einer der Bereiche, in
  40. dem sich das Ganze zeigt, ist vor allem die Anwendung, denn einerseits natürlich ist das erstmal in der
  41. Reinheitskontrolle wichtig, denn wir können auf diese Weise gucken, ob die Sachen, die wir z.B. hergestellt haben,
  42. die Reinheitzskriterien erfüllen. Das gilt einerseits für die Hauptkomponenten. Als Beispiel, wenn ich
  43. eine Aspirin Stammzubereitung habe, sei z.B. in Tablettenform, dann möchte ich nicht nur wissen, okay, wie viel Aspirin
  44. habe ich da drin, sondern wie sieht's auch aus mit Rückständen, Hilfstoffen oder z.B. auch Schadstoffen? Dann
  45. natürlich geht's grundlegend darum, dass man physikalische und chemische Eigenschaften an der Probe erstmal
  46. bestimmt. Das kann z.B. ein neuer Wirkstoff sein, den man sozusagen zulassen möchte, indem man erstmal
  47. guckt, okay, wie sieht's dann eigentlich aus mit Schmelztemperatur, Löslichkeit, Leitfähigkeit kann ein Thema sein, aber
  48. auch generell die Verträglichkeit mit z.B. für anderen Stoffen oder Matrizes. Das kann einerseits wichtig sein für die
  49. generelle Produktion, dass die Pharmaindustrie sozusagen gucken kann, wie ganze diesen Stoff in einem größeren
  50. Maßstab herstellen. Das kann aber auch allgemein wichtig sein dann in der Formulierung, wenn es darum geht, diesen
  51. Wirkstoff in einer als Neiform zu überführen. Natürlich ist die instrumentelle Analytik ganz normale
  52. Routine heutzutage in allen möglichen Produktionsbetrieben, die das eben als Teil ihrer Qualitätssicherung nutzen.
  53. Aber natürlich eine äußerst wichtige Aufgabe der instrumentellen Analytik ist auch die Identifizierung überhaupt erst
  54. von als neif Hilfs und Startstoffen. Das kann z.B. im Rahmen einer Produktionskette eine wahren
  55. Eingangskontrolle sein, dass sozusagen erstmal alle Stoffe, die für die Produktion erstmal freigegeben werden
  56. müssen, vorher ins Labor kommen und z.B. da einer IR oder einem Spektroskopie unterzogen werden, bevor sie eben für
  57. die Produktion freigegeben werden. Ganze ist natürlich auch für die entsprechenden Hilfs und Schadstoffe,
  58. denn es ist ja auch wichtig für sein Produkt dann zu wissen, was gehört da rein, aber manchmal eben auch was gehört
  59. da eigentlich nicht rein. Wenn man von instrumenteller Analytik spricht, dann gibt's da so drei Grundprinzipien, über
  60. die man sich ganz gerne mal Gedanken macht. Für mich sind das unter anderem erstmal die Frage, was liegt vor, also
  61. die qualitative Analyse. Darüber geht's also darum herauszufinden, was liegt in meiner Probe eigentlich vor. Dann
  62. natürlich die andere wichtige Frage ist, wie viel liegt eigentlich vor, wo es dann um die quantitative, also die
  63. mengenmäßige Verfassung meiner Substanzen geht. Das wird hier z.B. mit einer GCMS gemacht. Eine dritte Frage,
  64. die sich viele gar nicht stellen, die aber mindestens genauso wichtig ist, ist wie sicher ist das Ergebnis eigentlich?
  65. Denn wie ich schon eingangs erwähnt hatte, jede Methode in lang [musik] dieser großen Kette des Analyseprozesses
  66. ist natürlich fehleranfällig und am Ende müssen wir sozusagen gucken, okay, wie sicher kann ich dieses Ergebnis
  67. eigentlich angeben, was ich dadurch gewonnt habe. Also Qualitätssicherung spielt hier eine wichtige Rolle. Wir
  68. schauen uns nun noch mal in den einzelnen drei Grundprinzipien die wichtigsten Kennpunkte an. Das heißt,
  69. wir fangen mit den qualitativen Merkmalen mal an. Allgemein fängt man erstmal an grundlegend seine Substanz zu
  70. identifizieren, ne? Wenn ich einen Arzneoff oder eine Grundlage für einen Wirkstoff in die Produktion geben
  71. möchte, muss ich diesen natürlich vorher auf seine Identität hin bewiesen haben, dass ich den überhaupt erst freigeben
  72. kann. Ich muss da sicher sein, dass am Ende auch das rauskommt, was ich vom Maßstoff möchte. Es kann aber genauso
  73. wichtig sein, auch seine Matrixbestandteile zu kennen, zu wissen, okay, was habe ich dann in der Matrix
  74. eigentlich drinne? Haben sich meine Stoffe während der Produktion umgewandelt? Sind da irgendwelche
  75. anderen Sachen reingekommen? Hat es einfach irgendeine Veränderung gegeben? Denn oftmals werden Stoffe in der
  76. Produktion bestimmten Bedingungen ausgesetzt, sei es eine bestimmte Temperatur, ein pH-Wert oder auch die
  77. Verwendung von Kursolventen, Lösungsmitteln etc. Dann kann es durchaus passieren, dass diese Stoffer
  78. sich verändern und ich muss dann am Ende nachweisen können, dass es noch das ist, was ich möchte. Aber auch
  79. produktionsbedingte Kontaminanten können wichtig sein. Das ist z.B. auch in der Lebensmitteltechnologie wichtig, dass
  80. man z.B. Beweis. Okay. Wenn bestimmte fettlösliche Lebensmittel oder Lebensmittelgrundlagen über
  81. Produktionsketten laufen, kann es passieren, dass da durchaus auch Bestandteile von der Produktion
  82. reinkommen. Seiß Metallsplitter, Mineralöl etc. Weitere unerwünschte Sachen sind natürlich auch
  83. Verunreinigungen, z.B. aus der Synthese. Das heißt, sprich, wenn am Ende meiner Produktionskette ein veränderter
  84. Wirkstoff da steht, muss ich natürlich dann noch nachweisen können, sind da noch Nebenprodukte drin oder eben nicht.
  85. Erstmal hier nur rein qualitativ. Typische Methoden, um diese qualitativen Merkmale zu überprüfen, sind in der
  86. instrumentellen Analytik vor allem die IR und die NMR Spektroskopie eignen sich hervorragend für die Bestimmung
  87. organischer Stoffe. Wenn es dann um die anorganischen Stoffe geht, z.B. eben für Schwemmetalle oder auch
  88. Katalysatorrückstände, die oft auf metallen basieren, dann hat sich vor allem die ICP geeignet. Ich habe zur EZP
  89. schon [musik] ein eigenes Video gemacht. Eine Methode, die sowohl für anorganische als auch für organische
  90. Substanzen hervorragend funktioniert, ist die Massenspektrometrie, die man gleichzeitig auch zu einer quantitativen
  91. Methode nutzen kann. Neben den qualitativen Merkmalen kommen wir jetzt auch zu den quantitativen Merkmalen. Es
  92. geht also um die Leitfrage, wie viel ist denn meiner Probe eigentlich enthalten und mögliche Gehalte, die ich da
  93. bestimmen möchte, sind natürlich einerseits mein Substanzgehalt, um überhaupt einen Gehalt angeben zu
  94. können. Sprich, wenn ich eine bestimmte Reinheit ein Stoff was wissen möchte, muss ich diesen natürlich messen und
  95. dann am Ende angeben zu können. Okay, meine Charge hat z.B. 99 % Reinheit. Das Ganze wird mit quantitativen Methoden
  96. gemacht. Es kann aber eben auch gut sein, bestimmte unerwünschte Produkte, z.B. Verunreinigung oder Kontaminanten
  97. zu quantifizieren, zu wissen, okay, wie viel ist da eigentlich drin? Kann ich diese Konzentration vertreten oder muss
  98. ich diese Konzentration eventuell nachbessern durch eine weitere Aufreinigung durch einen anderen
  99. Produktionsschritt oder indem ich bestimmte Produktionsaftläufe gar nicht mehr durchlaufe und auf diese Weise
  100. meine Produktion umstelle? Um das sozusagen herauszufinden, muss ich natürlich auch wissen, wie viel habe ich
  101. von diesen unerwünschten Sachen in meinen Proben drin, um dann eben sagen zu können, okay, muss ich eben Maßnahme
  102. ergreifen oder eben nicht. Das gleiche gilt natürlich auch für meine Matrixbestandteile. Wenn ich Hilfstoffe
  103. in meiner Pharmapproduktion einsetze, müssen auch die natürlich bestimmte Reinheitskriterien erfüllen, die ich mit
  104. quantitativen Merkmalen z.B. nachmessen kann. Wichtige Methoden, um eine quantitative Bestimmung durchzuführen,
  105. sind vor allem heutzutage die HPLC, das ist sozusagen die Hochleistungsflüssigkeitschromatografie,
  106. die GC, das ganze noch mal als Gas Chromatografie und auch die UPLC. Die UPLC könnt ihr euch als ja die große
  107. Schwester der HPLC vorstellen. Das ist also eine Weiterentwicklung, wo man sozusagen aus dem Highperformance eine
  108. Ultra Performance macht. Das Ganze ist noch mal schneller, noch mal teurer und noch mal empfindlicher. Dazu kommt noch
  109. eigene Videos. Wir kommen zum dritten Aspekt des Grundprinzips in der, ich nenn es mal ausführlicheren Betrachtung.
  110. Das sind die Merkmale zur Qualitätssicherung. Erstmal ist die Qualitätssicherung, so nervig sie auch
  111. im Labor sein kann, das kann ich euch sagen, unerlässlich für zuverlässige Ergebnisse, denn sie umfasst generell
  112. die Festlegung und Einhaltung bestimmter Standards. Diese Standards kann man sich selbst auferlegen, indem man sagt: "Hey,
  113. ich möchte den und den Anspruch an meiner Arbeit und mich haben." Oder aber diese Sprüche werden von außen
  114. festgelegt, sei z.B. durch Alsneibücher oder bestimmte Kommissionen, z.B. die FDA, die z.B. für bestimmte Standards
  115. festlegt, die auch für unseren europäischen Markt gelten. Bei uns natürlich geht's aber eben auch darum,
  116. die Vorgaben des europäischen für bestimmte pharmaceutische Prozesse zu erfüllen. Beispiel von Maßnahmen, die
  117. ich ergreifen kann, um diese Qualitätssicherung sicherzustellen, ist z.B. die Durchführung von
  118. mehrfachbestimmungen. Eine Sache, die im Labor leider gerne mal vergessen wird, denn aus Zeitgründen machen viele
  119. maximale Einfachbestimmung. Aber fragt euch mal selbst, wie sicher könnt ihr euch sein, wenn ihr eine Sache einmal
  120. macht und z.B. davon ausgehen müsst, dass ihr da schon Fehler gemacht habt? Das ist also die Lösung, mindestens eine
  121. Doppelbestimmung. Das heißt, die gleiche Probe noch mal messen oder im besten Fall eine dreifachbestimmung. Auf diese
  122. Weise könnt ihr sozusagen bei dreimal hintereinander gucken, okay, passen die Werte hinsichtlich Vergleichbarkeit,
  123. hinsichtlich Standardabweichung und z.B. auch dem Mittelwert. Andererseits könnt ihr für jede eurer Methode z.B.
  124. bestimmte Qualitätsparameter feststellen, sei es Spezivität und Selektivität. Besonders wichtig nachweis
  125. und Bestimmungsgrenzen, denn auch jede Analysemethode hat ihre Grenzen, in der sie sozusagen Sinn macht oder angewendet
  126. werden kann. Und diese Grenzen mal gemessen zu haben, ist sehr hilfreich, um zu wissen, darf
  127. ich die Methode überhaupt anwenden oder nicht. Und natürlich eine Sache, wie man sich intern noch mal absichern kann, ist
  128. die Verwendung von internen Standards beim Aufarbeiten und Messen. Das bedeutet, ich setze z.B. meinen Proben
  129. bewusst Stoffe zu, die ich in der Analyse sozusagen wiederfinden möchte, die aber meiner Probe eigentlich gar
  130. nicht drin sind. mal zustand, um zu schauen, wie gut kann mein Gerät diese Stoffe, die ich absichtlich zugesetzt
  131. habe, überhaupt noch nachweisen. Wir kommen nun zu dem Punkt, welche Methoden mein eigentlich unterscheidet in der
  132. instrumentalen Analytik und erstmal vorne weg, da gibt's eine ganze Menge. Für mich persönlich gibt's da drei
  133. Hauptkategorien, in die man das Ganze einteilen kann. Manche sagen, es gibt noch ein paar mehr, aber für mich sind
  134. diese drei erstmal ausschlaggebend. Als sehr wichtigen und sehr großen Bereich haben wir die Chromatografie, wo es
  135. erstmal darum geht, ein Stoffgemisch erstmal zu aufzutrennen und dann eben zu analysieren und dabei nutzen wir
  136. chromatografische Verfahren. Typische Beispiele sind die Dünschicht chromatografie, die klassische
  137. Säulenchromatografie, die allerdings nicht mehr so eingesetzt wird, da es mittlerweile bessere Verfahren gibt, wie
  138. z.B. die HPLC. Ihr könnt euch die HPLC jetzt eine automatisierte und hochmoderne klassische Säulenkantografie
  139. vorstellen. Dann natürlich die große Schwester, die UPLC, Weiterentwicklung, die Gaskromatografie, aber auch die
  140. Ionenchromatografie eben besonders wichtig für die Analyse von z.B. Salzen. Natürlich gibt's da noch diverse
  141. Weiterentwicklungen und Kopplungen, z.B. eben die ECMS bzw. die GCMS. Ich kann also auch einen Chromatografen vor einem
  142. Massenspektrometer schalten und auf diese Weise die qualitative und quantitative Analyse in einem Prozess
  143. darstellen. Der zweite große Bereich ist die Spektroskopie. auch unheimlich wichtig und aus den instrumentellen
  144. Laboren überhaupt nicht mehr wegzudenken. Da geht's darum, dass man seine Probe erstmal grundlegend mit
  145. Licht wechselwirken lässt und dann eine bestimmte physikalische Reaktion daraus dann ableitet, um auch seine
  146. Substanzeigenschaften zu schließen. Dazu zählen vor allem die ER und Ramanpektroskopie hervorragend für die
  147. Strukturaufklärung organiser Verbindungen. Genauso UVWS bzw. Photometrie, die klappt für organische
  148. und anorganische Stoffe. Eine Mirspektroskopie eigentlich der Klassiker letztlich, wenn man eine
  149. Struktur eines z.B. mit unbekannten Stoffes einer organischen Verbindung bestimmen möchte. Polarimetrie ist
  150. besonders interessant für Zucker und Aminosauren, also Stoffe, die das polarisierte Licht sozusagen drehen
  151. können. Die Massenspektrometrie, die ist universell einsetzbar bei anorganischen und organischen Stoffen, vor allem eben
  152. in der Kopplung mit z.B. der LC oder GC. Dann haben wir die ICP OEES bzw. ICPMS, wie ich vorhin schon meinte, die ist
  153. besonders interessant für Metalle, z.B. eben Steinmetalle, die man auch noch mit Hilfe der Massenspektrometrie auch noch
  154. quantifizieren kann. Außerdem wichtig z.B. für die Metallanalyse oder z.B. auch den Nachweis von z.B. bestimmten
  155. Elementen in Futtermitteln ist die Rönkenflurresistenz. Dabei kann man ebenfalls noch mal gucken, welche
  156. bestimmten Metalle man in welchen Proben wiederfindet. Der dritte Größe Bereich ist die Elektrochemie. Da geht's
  157. allgemein darum, dass man elektrochemische Reaktionen und Verfahren nutzt, um bestimmte Proben
  158. nachzuweisen. Die Matrix dafür ist sehr of wäsrig, da man ja Ionen braucht für diese Reaktion, die z.B. dann in einer
  159. besseren Lösung mit Strom in Reaktion gebracht werden. Dazu zäh die Konduktometrie eignet sich gut zur
  160. Bestimmung von Salzgehalten, die Potentiometrie, die im Grunde das gleiche kann, aber z.B. eben auch die
  161. Voltametrie und die Polarographie. Kommen wir nun zu einigen vor und Nachteilen der instrumentellen Analytik.
  162. Wie zu jeder Methode gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille, die ich kurz mal darstellen möchte. Wir haben auf der
  163. Seite der Vorteile natürlich den unheimlichen großen Zeitfaktor. Heutzutage sind solche Methoden recht
  164. schnell. und man hat über Nacht meistens seine Ergebnisse. Auf lange Sicht spart ihr damit eine Menge Geld, da ihr z.B.
  165. sehr viel Geld für z.B. Material, was ihr mit vergleichbaren Methoden aufwendig im Labor machen würdet,
  166. einspart und auf diese Weise das Ganze sich auf lange Zeit wirtschaftlich rentiert. Ihr bekommt ein zuverlässiges
  167. Ergebnis, da ihr natürlich durch eine Menge Maßnahmen der Qualitätssicherung das Ergebnis absichern könnt, was das
  168. Ganze natürlich zuverlässig macht, als wenn ihr z.B. im Labor einer klassischen Methode mit z.B. für Glasgeräten immer
  169. die Gefahr hab, dass etwas kontaminiert werden kann. Ihr bekommt sehr oft eine vollumfängliche Analyse. Das heißt, ihr
  170. könnt quantitativ und qualitativ in einem Verfahren messen. Das geht z.B. mit der LCMS und der GCMS. Das heiß auch
  171. hier wieder braucht ihr nicht zwei Geräte kaufen. Ihr könnt einmal größeres Gerät kaufen, was ein weißes kann und
  172. ihr habt natürlich einen besseren Ergebnisvergleich durch Standardisierung. Heutzutage sind in der
  173. instrumentellen Analytik rund mit dem ganzen Erdball eine ganze Menge Verfahren standardisiert, sehr oft in
  174. Monographien und Leitwerken zur Lebensmittel undmittelsicherheit, s dass man da, wenn man bestimmte Wirkstoffe
  175. nicht kennt, auf entsprechende Datenbanken zurückgreifen kann, um bestimmte Parameter für seine Methode
  176. rauszukriegen. Das spart auch eine Menge Zeit und Recherche. Bei den Nachteil hat man natürlich die hohen Anschaffungs-
  177. und Betriebskosten. Solche Geräte können je nach Umfang mal eben locker mal 4 bis 500 000 € kosten. Das ist natürlich
  178. erstmal eine enorme Summe und dazu muss man natürlich noch Material kaufen. Man braucht Lösemittel regelmäßig, man
  179. braucht Spritzen entsprechende Kanülen, man braucht unter anderem auch kleine Probengläser, sogenannte Wils für die
  180. Chromatografie. Also da hängt eine ganze Menge Kosten dran. Ihr habt Kosten für Wartung, Techniker, Ersatzteile und so
  181. weiter. Teilweise sind die Methoden recht komplex. Gerade wenn ihr dann z.B. solche Methoden habt wie UPLC, MSMS dann
  182. noch mal mit nachgeschalteten Massenspektrometern, Quantropolen und so arbeiten. Da sind die Spektrin, die da
  183. rauskommen, auch teilweise sehr komplex. Das macht die Auswertung auch sehr schwierig und je nach Matrixffekt kann
  184. das Ganze schon ziemlich harig werden. Und als letzten Nachtepunkt habe ich hier mal den hohen Aufwand in der
  185. Qualitätssicherung erwähnt, denn jeder der schon mal in so einem ab Labor entsprechend gearbeitet hat, weiß was
  186. für eine Arbeit das sein kann und auch wie nervig das teilweise ist bei Audits oder so, wenn man den ganzen Kram wieder
  187. rauspackt und dann alles entsprechend nachweisen muss. Gehört natürlich zu zuverlässigen Ergebnissen dazu. Ist aber
  188. manchmal bei manchen Betrieben in der Praxis nicht so schön umgesetzt. dass das eigentlich ein mal manchmal die
  189. Haare zu Berge stehen lässt. Ich hoffe, das Video war euch eine Hilfe und hat euch gefallen. Gibt dem Video einen
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