Einführung in die Instrumentelle Analytik - DerChemieFuchs DerChemieFuchs https://www.youtube.com/watch?v=w3ur-c0tWMA Transkript (automatisch erstellt) 0:00 So liebe Leute, lang ist her, aber heute spreche ich mit euch mal über die instrumentelle Analytik. Das ist ein 0:06 Bild aus meiner Laborzeit, wo ich selbst in vielen Abteilungen tätig war, die sich mit der instrumentellen Analytik 0:12 beschäftigt haben. Deswegen gebe ich euch heute so eine kleine Einführung, dass versteht, welche Methoden es da so 0:17 grundlegend gibt und worauf es eigentlich bei der instrumentellen Analytik so ankommt. Mehr dazu nach dem 0:23 Intro. Wir halten erstmal fest, dass die instrumentelle Analytik der Ermittlung 0:34 von physikalischen und chemischen Parametern dient. Das heißt, ich habe eine Probe, wo ich dann bestimmte 0:39 Parameter dieser Probe messen möchte und das mache ich mit meistens mit Hilfe von speziellen Geräten und speziellen 0:44 Aufbauten. Natürlich ist die instrumentelle Analytik aufgrund ihrer Vielseitigkeit und ihrer Vielseitigkeit 0:50 vor allem in der Verwendung und Anwendung aus heutigen Laboren gar nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein wichtiger 0:55 Bestandteil der chemischen Laborpraxis und eigentlich fast jedes größere Laboratorium, das irgendwas herstellt 1:01 oder analysiert, nutzt instrumentelle Analytik, um ihre Qualität sicherzustellen. Typische 1:07 Anwendungsgebiete, in denen ich auch die instrumentelle Analytik schon benutzt habe, sind einerseits die 1:11 Lebensmittelsicherheit. Alle Lebensmittel, die auf z.B. Schadstoffe untersucht werden, werden mit Hilfe von 1:16 instrumenteller Analytik untersucht. Aber natürlich auch jeder gängige Chemiekonzern nutzt instrumentelle 1:22 Analytik, insbesondere also auch die Pharmaindustrie. Wichtige Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, die wir uns 1:26 auch schon in anderen Videos kennengelernt haben, sind einmal die Spektroskopie und vor allem die 1:30 Chromatografie. bei unheimlich wichtige Verfahren, die ich auf diesem Kanal noch mal näher vorstellen werde. Wie man an 1:36 diesem Thema schön sehen kann, ist natürlich die instrumentelle Analytik, nicht bloß das reine Messen. Na, wer 1:41 schon mal so ein Labor kennengelernt hat, der weiß eben auch, dass da eine ganze Menge anderes noch dazu gehört, 1:45 denn man muss ja erstmal seine Probe in eine messbare Form bringen. Das passiert in der sogenannten Probenvorbereitung. 1:50 Das heißt, sehr oft wird die Probe, die man untersuchen möchte, noch mal zerkleinert, aufgelöst, mit bestimmten 1:55 Substanzen versetzt und dann eben der eigentlichen Messung zugeführt. Messung wird dann ausgewertet und das Ergebnis 2:00 noch mal analytisch bewertet. Das heißt, man guckt noch mal, okay, hat man auf diesem Weg von der eigentlichen Probe 2:05 über die Aufarbeitung bis zur Messung alles richtig gemacht und dem Qualitätsmanagement konform gearbeitet. 2:11 Jetzt kann man sich natürlich fragen, wieso die instrumentelle Analytik für die Pharmazeuten, genau gesagt für die 2:17 Pharmaestudierenden, eigentlich so wichtig ist. Allgemein ist es erstmal Teil der Approbationsordnung für 2:22 Apotheker. Das heißt, es gehört zum Berufsbild des Apothekers dazu, dass er sich mit solchen Sachen auskennt. Hier 2:27 das Ganze als rechts nach weiß. Und ich habe euch das Ganze mal nicht eins zu eins im Wortlout, aber zumindest 2:32 sinngemäß mal übernommen. Das heißt, es geht allgemein im Sinn dieses ganzen Schemas darum, dass die Pharmazeiten 2:38 genau gesagt die Apotheker fundierte Kenntnisse über die Verfahren haben sollen und sozusagen dann verstehen und 2:43 wissen, was diese Verfahren eigentlich sind, wo sie angewendet werden und auch wofür man sie nutzt. genauer gesagt eben 2:49 auch was alles getan werden muss, um eine entsprechende Qualität zu sichern, vor allem eben der Ergebnisse und diese 2:55 Verfahren eben vor allem einer Validierung zu unterziehen. Das heißt, das Ganze ist natürlich dann auch 2:59 wichtiger Bestandteil der Farmproduktion, denn ohne Qualitätssicherung, gerade bei der 3:03 Herstellung von Medikamenten, was ja sehr strengen Richtlinien unterliegt, würden die pharmazeutischen Produkte 3:08 lange nicht so gut sein, wie sie z.B. von qualifizierten Herstellern sind. müssen also auch hier darauf achten, 3:13 dass da die entsprechenden Namen Maßnahmen eingehalten werden und sich auch die instrumentelle Analytik einer 3:18 entsprechenden Qualitätssicherung unterzieht. Ich hatte eingangs ja schon erwähnt, dass die instrumentelle 3:23 Analytik sehr leistungsfähig ist und dass sie aber auch vor allem sehr vielseitig ist. Einer der Bereiche, in 3:28 dem sich das Ganze zeigt, ist vor allem die Anwendung, denn einerseits natürlich ist das erstmal in der 3:32 Reinheitskontrolle wichtig, denn wir können auf diese Weise gucken, ob die Sachen, die wir z.B. hergestellt haben, 3:37 die Reinheitzskriterien erfüllen. Das gilt einerseits für die Hauptkomponenten. Als Beispiel, wenn ich 3:41 eine Aspirin Stammzubereitung habe, sei z.B. in Tablettenform, dann möchte ich nicht nur wissen, okay, wie viel Aspirin 3:46 habe ich da drin, sondern wie sieht's auch aus mit Rückständen, Hilfstoffen oder z.B. auch Schadstoffen? Dann 3:51 natürlich geht's grundlegend darum, dass man physikalische und chemische Eigenschaften an der Probe erstmal 3:55 bestimmt. Das kann z.B. ein neuer Wirkstoff sein, den man sozusagen zulassen möchte, indem man erstmal 4:00 guckt, okay, wie sieht's dann eigentlich aus mit Schmelztemperatur, Löslichkeit, Leitfähigkeit kann ein Thema sein, aber 4:05 auch generell die Verträglichkeit mit z.B. für anderen Stoffen oder Matrizes. Das kann einerseits wichtig sein für die 4:11 generelle Produktion, dass die Pharmaindustrie sozusagen gucken kann, wie ganze diesen Stoff in einem größeren 4:16 Maßstab herstellen. Das kann aber auch allgemein wichtig sein dann in der Formulierung, wenn es darum geht, diesen 4:20 Wirkstoff in einer als Neiform zu überführen. Natürlich ist die instrumentelle Analytik ganz normale 4:25 Routine heutzutage in allen möglichen Produktionsbetrieben, die das eben als Teil ihrer Qualitätssicherung nutzen. 4:30 Aber natürlich eine äußerst wichtige Aufgabe der instrumentellen Analytik ist auch die Identifizierung überhaupt erst 4:36 von als neif Hilfs und Startstoffen. Das kann z.B. im Rahmen einer Produktionskette eine wahren 4:42 Eingangskontrolle sein, dass sozusagen erstmal alle Stoffe, die für die Produktion erstmal freigegeben werden 4:47 müssen, vorher ins Labor kommen und z.B. da einer IR oder einem Spektroskopie unterzogen werden, bevor sie eben für 4:55 die Produktion freigegeben werden. Ganze ist natürlich auch für die entsprechenden Hilfs und Schadstoffe, 5:00 denn es ist ja auch wichtig für sein Produkt dann zu wissen, was gehört da rein, aber manchmal eben auch was gehört 5:05 da eigentlich nicht rein. Wenn man von instrumenteller Analytik spricht, dann gibt's da so drei Grundprinzipien, über 5:10 die man sich ganz gerne mal Gedanken macht. Für mich sind das unter anderem erstmal die Frage, was liegt vor, also 5:15 die qualitative Analyse. Darüber geht's also darum herauszufinden, was liegt in meiner Probe eigentlich vor. Dann 5:21 natürlich die andere wichtige Frage ist, wie viel liegt eigentlich vor, wo es dann um die quantitative, also die 5:26 mengenmäßige Verfassung meiner Substanzen geht. Das wird hier z.B. mit einer GCMS gemacht. Eine dritte Frage, 5:32 die sich viele gar nicht stellen, die aber mindestens genauso wichtig ist, ist wie sicher ist das Ergebnis eigentlich? 5:37 Denn wie ich schon eingangs erwähnt hatte, jede Methode in lang [musik] dieser großen Kette des Analyseprozesses 5:44 ist natürlich fehleranfällig und am Ende müssen wir sozusagen gucken, okay, wie sicher kann ich dieses Ergebnis 5:49 eigentlich angeben, was ich dadurch gewonnt habe. Also Qualitätssicherung spielt hier eine wichtige Rolle. Wir 5:54 schauen uns nun noch mal in den einzelnen drei Grundprinzipien die wichtigsten Kennpunkte an. Das heißt, 5:59 wir fangen mit den qualitativen Merkmalen mal an. Allgemein fängt man erstmal an grundlegend seine Substanz zu 6:05 identifizieren, ne? Wenn ich einen Arzneoff oder eine Grundlage für einen Wirkstoff in die Produktion geben 6:10 möchte, muss ich diesen natürlich vorher auf seine Identität hin bewiesen haben, dass ich den überhaupt erst freigeben 6:14 kann. Ich muss da sicher sein, dass am Ende auch das rauskommt, was ich vom Maßstoff möchte. Es kann aber genauso 6:19 wichtig sein, auch seine Matrixbestandteile zu kennen, zu wissen, okay, was habe ich dann in der Matrix 6:22 eigentlich drinne? Haben sich meine Stoffe während der Produktion umgewandelt? Sind da irgendwelche 6:26 anderen Sachen reingekommen? Hat es einfach irgendeine Veränderung gegeben? Denn oftmals werden Stoffe in der 6:31 Produktion bestimmten Bedingungen ausgesetzt, sei es eine bestimmte Temperatur, ein pH-Wert oder auch die 6:36 Verwendung von Kursolventen, Lösungsmitteln etc. Dann kann es durchaus passieren, dass diese Stoffer 6:41 sich verändern und ich muss dann am Ende nachweisen können, dass es noch das ist, was ich möchte. Aber auch 6:46 produktionsbedingte Kontaminanten können wichtig sein. Das ist z.B. auch in der Lebensmitteltechnologie wichtig, dass 6:50 man z.B. Beweis. Okay. Wenn bestimmte fettlösliche Lebensmittel oder Lebensmittelgrundlagen über 6:56 Produktionsketten laufen, kann es passieren, dass da durchaus auch Bestandteile von der Produktion 6:59 reinkommen. Seiß Metallsplitter, Mineralöl etc. Weitere unerwünschte Sachen sind natürlich auch 7:04 Verunreinigungen, z.B. aus der Synthese. Das heißt, sprich, wenn am Ende meiner Produktionskette ein veränderter 7:09 Wirkstoff da steht, muss ich natürlich dann noch nachweisen können, sind da noch Nebenprodukte drin oder eben nicht. 7:13 Erstmal hier nur rein qualitativ. Typische Methoden, um diese qualitativen Merkmale zu überprüfen, sind in der 7:20 instrumentellen Analytik vor allem die IR und die NMR Spektroskopie eignen sich hervorragend für die Bestimmung 7:25 organischer Stoffe. Wenn es dann um die anorganischen Stoffe geht, z.B. eben für Schwemmetalle oder auch 7:31 Katalysatorrückstände, die oft auf metallen basieren, dann hat sich vor allem die ICP geeignet. Ich habe zur EZP 7:37 schon [musik] ein eigenes Video gemacht. Eine Methode, die sowohl für anorganische als auch für organische 7:41 Substanzen hervorragend funktioniert, ist die Massenspektrometrie, die man gleichzeitig auch zu einer quantitativen 7:46 Methode nutzen kann. Neben den qualitativen Merkmalen kommen wir jetzt auch zu den quantitativen Merkmalen. Es 7:51 geht also um die Leitfrage, wie viel ist denn meiner Probe eigentlich enthalten und mögliche Gehalte, die ich da 7:56 bestimmen möchte, sind natürlich einerseits mein Substanzgehalt, um überhaupt einen Gehalt angeben zu 8:00 können. Sprich, wenn ich eine bestimmte Reinheit ein Stoff was wissen möchte, muss ich diesen natürlich messen und 8:04 dann am Ende angeben zu können. Okay, meine Charge hat z.B. 99 % Reinheit. Das Ganze wird mit quantitativen Methoden 8:10 gemacht. Es kann aber eben auch gut sein, bestimmte unerwünschte Produkte, z.B. Verunreinigung oder Kontaminanten 8:16 zu quantifizieren, zu wissen, okay, wie viel ist da eigentlich drin? Kann ich diese Konzentration vertreten oder muss 8:21 ich diese Konzentration eventuell nachbessern durch eine weitere Aufreinigung durch einen anderen 8:24 Produktionsschritt oder indem ich bestimmte Produktionsaftläufe gar nicht mehr durchlaufe und auf diese Weise 8:29 meine Produktion umstelle? Um das sozusagen herauszufinden, muss ich natürlich auch wissen, wie viel habe ich 8:34 von diesen unerwünschten Sachen in meinen Proben drin, um dann eben sagen zu können, okay, muss ich eben Maßnahme 8:38 ergreifen oder eben nicht. Das gleiche gilt natürlich auch für meine Matrixbestandteile. Wenn ich Hilfstoffe 8:43 in meiner Pharmapproduktion einsetze, müssen auch die natürlich bestimmte Reinheitskriterien erfüllen, die ich mit 8:48 quantitativen Merkmalen z.B. nachmessen kann. Wichtige Methoden, um eine quantitative Bestimmung durchzuführen, 8:54 sind vor allem heutzutage die HPLC, das ist sozusagen die Hochleistungsflüssigkeitschromatografie, 8:59 die GC, das ganze noch mal als Gas Chromatografie und auch die UPLC. Die UPLC könnt ihr euch als ja die große 9:05 Schwester der HPLC vorstellen. Das ist also eine Weiterentwicklung, wo man sozusagen aus dem Highperformance eine 9:10 Ultra Performance macht. Das Ganze ist noch mal schneller, noch mal teurer und noch mal empfindlicher. Dazu kommt noch 9:15 eigene Videos. Wir kommen zum dritten Aspekt des Grundprinzips in der, ich nenn es mal ausführlicheren Betrachtung. 9:21 Das sind die Merkmale zur Qualitätssicherung. Erstmal ist die Qualitätssicherung, so nervig sie auch 9:26 im Labor sein kann, das kann ich euch sagen, unerlässlich für zuverlässige Ergebnisse, denn sie umfasst generell 9:30 die Festlegung und Einhaltung bestimmter Standards. Diese Standards kann man sich selbst auferlegen, indem man sagt: "Hey, 9:35 ich möchte den und den Anspruch an meiner Arbeit und mich haben." Oder aber diese Sprüche werden von außen 9:40 festgelegt, sei z.B. durch Alsneibücher oder bestimmte Kommissionen, z.B. die FDA, die z.B. für bestimmte Standards 9:45 festlegt, die auch für unseren europäischen Markt gelten. Bei uns natürlich geht's aber eben auch darum, 9:49 die Vorgaben des europäischen für bestimmte pharmaceutische Prozesse zu erfüllen. Beispiel von Maßnahmen, die 9:55 ich ergreifen kann, um diese Qualitätssicherung sicherzustellen, ist z.B. die Durchführung von 10:00 mehrfachbestimmungen. Eine Sache, die im Labor leider gerne mal vergessen wird, denn aus Zeitgründen machen viele 10:04 maximale Einfachbestimmung. Aber fragt euch mal selbst, wie sicher könnt ihr euch sein, wenn ihr eine Sache einmal 10:08 macht und z.B. davon ausgehen müsst, dass ihr da schon Fehler gemacht habt? Das ist also die Lösung, mindestens eine 10:13 Doppelbestimmung. Das heißt, die gleiche Probe noch mal messen oder im besten Fall eine dreifachbestimmung. Auf diese 10:20 Weise könnt ihr sozusagen bei dreimal hintereinander gucken, okay, passen die Werte hinsichtlich Vergleichbarkeit, 10:25 hinsichtlich Standardabweichung und z.B. auch dem Mittelwert. Andererseits könnt ihr für jede eurer Methode z.B. 10:30 bestimmte Qualitätsparameter feststellen, sei es Spezivität und Selektivität. Besonders wichtig nachweis 10:34 und Bestimmungsgrenzen, denn auch jede Analysemethode hat ihre Grenzen, in der sie sozusagen Sinn macht oder angewendet 10:39 werden kann. Und diese Grenzen mal gemessen zu haben, ist sehr hilfreich, um zu wissen, darf 10:44 ich die Methode überhaupt anwenden oder nicht. Und natürlich eine Sache, wie man sich intern noch mal absichern kann, ist 10:49 die Verwendung von internen Standards beim Aufarbeiten und Messen. Das bedeutet, ich setze z.B. meinen Proben 10:54 bewusst Stoffe zu, die ich in der Analyse sozusagen wiederfinden möchte, die aber meiner Probe eigentlich gar 10:59 nicht drin sind. mal zustand, um zu schauen, wie gut kann mein Gerät diese Stoffe, die ich absichtlich zugesetzt 11:04 habe, überhaupt noch nachweisen. Wir kommen nun zu dem Punkt, welche Methoden mein eigentlich unterscheidet in der 11:09 instrumentalen Analytik und erstmal vorne weg, da gibt's eine ganze Menge. Für mich persönlich gibt's da drei 11:14 Hauptkategorien, in die man das Ganze einteilen kann. Manche sagen, es gibt noch ein paar mehr, aber für mich sind 11:18 diese drei erstmal ausschlaggebend. Als sehr wichtigen und sehr großen Bereich haben wir die Chromatografie, wo es 11:24 erstmal darum geht, ein Stoffgemisch erstmal zu aufzutrennen und dann eben zu analysieren und dabei nutzen wir 11:29 chromatografische Verfahren. Typische Beispiele sind die Dünschicht chromatografie, die klassische 11:34 Säulenchromatografie, die allerdings nicht mehr so eingesetzt wird, da es mittlerweile bessere Verfahren gibt, wie 11:38 z.B. die HPLC. Ihr könnt euch die HPLC jetzt eine automatisierte und hochmoderne klassische Säulenkantografie 11:45 vorstellen. Dann natürlich die große Schwester, die UPLC, Weiterentwicklung, die Gaskromatografie, aber auch die 11:51 Ionenchromatografie eben besonders wichtig für die Analyse von z.B. Salzen. Natürlich gibt's da noch diverse 11:57 Weiterentwicklungen und Kopplungen, z.B. eben die ECMS bzw. die GCMS. Ich kann also auch einen Chromatografen vor einem 12:03 Massenspektrometer schalten und auf diese Weise die qualitative und quantitative Analyse in einem Prozess 12:10 darstellen. Der zweite große Bereich ist die Spektroskopie. auch unheimlich wichtig und aus den instrumentellen 12:15 Laboren überhaupt nicht mehr wegzudenken. Da geht's darum, dass man seine Probe erstmal grundlegend mit 12:19 Licht wechselwirken lässt und dann eine bestimmte physikalische Reaktion daraus dann ableitet, um auch seine 12:25 Substanzeigenschaften zu schließen. Dazu zählen vor allem die ER und Ramanpektroskopie hervorragend für die 12:31 Strukturaufklärung organiser Verbindungen. Genauso UVWS bzw. Photometrie, die klappt für organische 12:36 und anorganische Stoffe. Eine Mirspektroskopie eigentlich der Klassiker letztlich, wenn man eine 12:40 Struktur eines z.B. mit unbekannten Stoffes einer organischen Verbindung bestimmen möchte. Polarimetrie ist 12:45 besonders interessant für Zucker und Aminosauren, also Stoffe, die das polarisierte Licht sozusagen drehen 12:50 können. Die Massenspektrometrie, die ist universell einsetzbar bei anorganischen und organischen Stoffen, vor allem eben 12:56 in der Kopplung mit z.B. der LC oder GC. Dann haben wir die ICP OEES bzw. ICPMS, wie ich vorhin schon meinte, die ist 13:03 besonders interessant für Metalle, z.B. eben Steinmetalle, die man auch noch mit Hilfe der Massenspektrometrie auch noch 13:09 quantifizieren kann. Außerdem wichtig z.B. für die Metallanalyse oder z.B. auch den Nachweis von z.B. bestimmten 13:15 Elementen in Futtermitteln ist die Rönkenflurresistenz. Dabei kann man ebenfalls noch mal gucken, welche 13:20 bestimmten Metalle man in welchen Proben wiederfindet. Der dritte Größe Bereich ist die Elektrochemie. Da geht's 13:25 allgemein darum, dass man elektrochemische Reaktionen und Verfahren nutzt, um bestimmte Proben 13:30 nachzuweisen. Die Matrix dafür ist sehr of wäsrig, da man ja Ionen braucht für diese Reaktion, die z.B. dann in einer 13:35 besseren Lösung mit Strom in Reaktion gebracht werden. Dazu zäh die Konduktometrie eignet sich gut zur 13:41 Bestimmung von Salzgehalten, die Potentiometrie, die im Grunde das gleiche kann, aber z.B. eben auch die 13:47 Voltametrie und die Polarographie. Kommen wir nun zu einigen vor und Nachteilen der instrumentellen Analytik. 13:53 Wie zu jeder Methode gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille, die ich kurz mal darstellen möchte. Wir haben auf der 13:58 Seite der Vorteile natürlich den unheimlichen großen Zeitfaktor. Heutzutage sind solche Methoden recht 14:03 schnell. und man hat über Nacht meistens seine Ergebnisse. Auf lange Sicht spart ihr damit eine Menge Geld, da ihr z.B. 14:08 sehr viel Geld für z.B. Material, was ihr mit vergleichbaren Methoden aufwendig im Labor machen würdet, 14:14 einspart und auf diese Weise das Ganze sich auf lange Zeit wirtschaftlich rentiert. Ihr bekommt ein zuverlässiges 14:19 Ergebnis, da ihr natürlich durch eine Menge Maßnahmen der Qualitätssicherung das Ergebnis absichern könnt, was das 14:24 Ganze natürlich zuverlässig macht, als wenn ihr z.B. im Labor einer klassischen Methode mit z.B. für Glasgeräten immer 14:31 die Gefahr hab, dass etwas kontaminiert werden kann. Ihr bekommt sehr oft eine vollumfängliche Analyse. Das heißt, ihr 14:36 könnt quantitativ und qualitativ in einem Verfahren messen. Das geht z.B. mit der LCMS und der GCMS. Das heiß auch 14:43 hier wieder braucht ihr nicht zwei Geräte kaufen. Ihr könnt einmal größeres Gerät kaufen, was ein weißes kann und 14:47 ihr habt natürlich einen besseren Ergebnisvergleich durch Standardisierung. Heutzutage sind in der 14:51 instrumentellen Analytik rund mit dem ganzen Erdball eine ganze Menge Verfahren standardisiert, sehr oft in 14:56 Monographien und Leitwerken zur Lebensmittel undmittelsicherheit, s dass man da, wenn man bestimmte Wirkstoffe 15:02 nicht kennt, auf entsprechende Datenbanken zurückgreifen kann, um bestimmte Parameter für seine Methode 15:06 rauszukriegen. Das spart auch eine Menge Zeit und Recherche. Bei den Nachteil hat man natürlich die hohen Anschaffungs- 15:12 und Betriebskosten. Solche Geräte können je nach Umfang mal eben locker mal 4 bis 500 000 € kosten. Das ist natürlich 15:18 erstmal eine enorme Summe und dazu muss man natürlich noch Material kaufen. Man braucht Lösemittel regelmäßig, man 15:23 braucht Spritzen entsprechende Kanülen, man braucht unter anderem auch kleine Probengläser, sogenannte Wils für die 15:29 Chromatografie. Also da hängt eine ganze Menge Kosten dran. Ihr habt Kosten für Wartung, Techniker, Ersatzteile und so 15:34 weiter. Teilweise sind die Methoden recht komplex. Gerade wenn ihr dann z.B. solche Methoden habt wie UPLC, MSMS dann 15:40 noch mal mit nachgeschalteten Massenspektrometern, Quantropolen und so arbeiten. Da sind die Spektrin, die da 15:45 rauskommen, auch teilweise sehr komplex. Das macht die Auswertung auch sehr schwierig und je nach Matrixffekt kann 15:49 das Ganze schon ziemlich harig werden. Und als letzten Nachtepunkt habe ich hier mal den hohen Aufwand in der 15:55 Qualitätssicherung erwähnt, denn jeder der schon mal in so einem ab Labor entsprechend gearbeitet hat, weiß was 16:00 für eine Arbeit das sein kann und auch wie nervig das teilweise ist bei Audits oder so, wenn man den ganzen Kram wieder 16:05 rauspackt und dann alles entsprechend nachweisen muss. Gehört natürlich zu zuverlässigen Ergebnissen dazu. Ist aber 16:10 manchmal bei manchen Betrieben in der Praxis nicht so schön umgesetzt. dass das eigentlich ein mal manchmal die 16:15 Haare zu Berge stehen lässt. Ich hoffe, das Video war euch eine Hilfe und hat euch gefallen. Gibt dem Video einen 16:20 Daumen nach oben, schreibt in die Kommentare und abonniert den Kanal. Ich bedanke mich und bis zum nächsten Mal.