Geographie Alpenexkursion 2022 - Die Höhenstufen der Alpen Klara_Travelventure https://www.youtube.com/watch?v=vGmbT0NIeaY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 [Musik] das Vorkommen und der Aufbau von Pflanzen wird maßgeblich von der Höhe beeinflusst auf der schwebebahnfahrt 0:07 hoch Zugspitze kann man einen schönen Überblick über die Höhenstufen erlangen in den Tieflagen herrschen hohe Durchschnittstemperaturen die einem 0:15 breiten Spektrum ein konkurrenzfähigen pflanzenes überleben ermöglichen auf dieser Stufe sind meist kaum gesonderte Anpassungen bzw Spezialisierung 0:24 erforderlich mit unserer Aufwärtsfahrt auf die Zugspitze starten wir bereits in der kollegenstufe 0:32 die choline Stufe wird durch das Obere Vorkommen von Eichen begrenzt mit ihr werden die oberen Hügellagen bezeichnet die sich durch leicht 0:41 niedrigere Temperaturen und vermehrten Niederschlag bereits von den Tieflagen unterscheiden [Musik] 0:49 in der montanenstufe liegt die durchschnittliche Temperatur um mindestens 3 Grad niedriger als in den Tieflagen 0:56 durch nächtlichen kälteabfluss kommt es während der Vegetationsperiode jedoch selten zu Frost nichtsdestotrotz ist die Produktivität 1:05 der Pflanzen hier schon deutlich gesenkt [Musik] 1:19 in den höheren Lagen der Berge Leben Pflanzen mit hohem anpassungsgrad die Extrembedingungen wie Nährstoff und Wasserarmut Wind Schnee und vor allem 1:27 Kälte trotzen müssen solche Arten bezeichnet man als alpine pflanzenflora viele aus dem Flachland bekannte Arten 1:37 haben alpine Vertreter wie zum Beispiel die Schafgarbe die Glockenblume und den Steinbrech aber was bedeutet eigentlich alpin 1:47 als alpin werden meist alle Gebiete oberhalb der natürlichen Baumgrenze bezeichnet dazu gehören neben der alpinenstufe an 1:55 sich auch die nevale Stufe sie ist die höchstgelegenste und lebensfeindliche alpine Stufe in diesen Regionen können nur einzelne angepasst Individuen 2:04 überdauern der alpine Gürtel ist eine biogeographische Einheit mit globaler Verbreitung 2:12 vergleichbare ökologische vorkommen findet man fragmentiert in vielen Bergregionen in allen Teilen der Erde mit erhöhten Gelände und in den 2:19 zirkumpolaren Regionen [Musik] Arten können sich durch evolutionäre Adaptionen ihre versible Modifikation 2:33 innerhalb der Lebensspanne eines Individuums oder durch reversible Akklamationen an die Extrembedingungen anpassen und somit neue Lebensräume 2:41 erschließen und Konkurrenz in anderen Lagen umgehen das alpine Gelände ist daher ein Hotspot für Biodiversität mit vielen endemischen 2:49 Arten sollte es jedoch zu einem Wegfall der extremen Bedingung kommen sind die meisten Arten kaum noch konkurrenzfähig 3:03 je weiter unsere Fahrt voranschreitet desto kleiner werden die Baumbestände bis sie schließlich zu den wegführen übergehen also niederliegende Bäume 3:12 wenn ihr zum Thema leakhöre noch mehr wissen wollt dann guckt doch gerne einmal in unser Zugspitz Video rein 3:21 wenn man von der Begrenzung der alpinen bzw Montan Stufe durch die Baumgrenze spricht ist diese Definition etwas unklar 3:30 dies liegt daran dass die Baumgrenze nicht durch das tatsächlich vorkommen von Bäumen gesetzt wird sondern durch das Potenzial von Bäumen zu voller Größe 3:37 anzuwachsen und sich zu reproduzieren meistens weichen die realen Gegebenheiten des baumvorkommens von dem eigentlichen Potential ab daneben 3:46 anthropogenen Einflüssen wie Abholzung und Tourismus auch natürliche Umstände wie Erosion Lawinen Trockenheit und natürliche Feuer zu einer Absenkung der 3:54 Baumgrenze führen können das Potenzial der Bäume wird also lediglich durch die mit der Erwachsenen Höhe einhergehenden sinkende Temperatur 4:01 limitiert und nicht durch andere Faktoren die Einfluss auf die Produktivität haben 4:16 ab ca 2.600 Metern dringen wir in die neviale Stufe vor in dieser Stufe übersteigt die Schnee Akkumulation die abschmelze und 4:25 sublimationen es kommt daher zu gletscherbildung die Vegetation besteht daher aus schneeflora die sich bevorzugt dann 4:33 geschützten Standorten ansiedelt es gibt keine geschlossenen Rasenflächen jedoch einzelne pioniererasen die höchsten gefundenen Arten auf der 4:42 Zugspitze in derivialen Stufe sind hier zum Beispiel das kleine riskengras das alpenhornkraut und der Alpen