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Lineare Funktionen - Einfach erklärt!

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 29 Zeilen
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  1. Du willst alles Wichtige über lineare Funktionen Fangen wir damit an, was eine lineare Funktion überhaupt ist. Stell dir dazu vor,
  2. du stehst im Supermarkt und kaufst Schokolade. Eine Tafel kostet beispielsweise 1,20 €. Wenn du zwei Tafeln kaufst, musst du logischerweise 2,40 € bezahlen. Es besteht
  3. also ein direkter linearer Zusammenhang zwischen der Anzahl an Schokoladentafeln und dem Preis. Diesen Zusammenhang kannst du in einer Wertetabelle darstellen.
  4. Alternativ kannst du die Werte auch in ein Koordinatensystem einzeichnen, wobei du die Anzahl an der x-Achse abträgst und den Preis an der y-Achse. Wenn du die
  5. Punkte verbindest, erhältst du eine Ursprungsgerade mit der Steigung 1,2. Diesen linearen Zusammenhang zwischen Anzahl und Preis kannst du jetzt mit einer Formel
  6. ausdrücken. Den Preis berechnest du als 1,2 mal die Anzahl der Tafeln. Damit kennst du auch schon die allgemeine Form einer linearen Funktion. Sie hat immer die
  7. Funktionsgleichung f(x) = m · x + b. Das m gibt die Steigung an, während b den y-Achsenabschnitt, also den Schnittpunkt
  8. mit der y-Achse, darstellt. In unserem Schokoladenbeispiel war m = 1,2 und b = 0. Schauen wir uns die Steigung noch etwas genauer an. Sie gibt an,
  9. wie schnell sich die Funktion verändert. Dabei hast du drei verschiedene Möglichkeiten: Wenn m größer als 0 ist, steigt die Gerade. Ist m kleiner als 0, fällt sie. Und für m = 0
  10. hast du eine waagerechte Gerade gegeben. Darauf kommen wir aber später noch einmal zu sprechen. Am einfachsten berechnest du die Steigung immer mit einem Steigungsdreieck direkt
  11. am Funktionsgraphen. Dazu wählst du zwei Punkte P und Q und zeichnest das rechtwinklige Steigungsdreieck ein. Um die Steigung zu berechnen, bestimmst du
  12. den Differenzenquotienten. Das bedeutet, du rechnest: m = Δy / Δx
  13. Wie du dabei konkret vorgehst, erklären wir dir ausführlich im Video „Steigung berechnen“. Manchmal interessiert man sich auch für den Steigungswinkel α. Das ist der positive Winkel,
  14. den die Gerade mit der x-Achse einschließt. Mit dem Steigungswinkel rechnest du die Steigung sozusagen in Grad um, indem du die Formel m = tan(α)
  15. oder ihre Umkehrfunktion benutzt. Das erklären wir dir aber ebenfalls in einem eigenen Video. Aber schauen wir uns einmal an, wie du eine lineare Funktion am besten zeichnest. Dafür
  16. reichen dir nämlich schon zwei Punkte aus. Einen dieser Punkte, nämlich den y-Achsenabschnitt b, kannst du immer direkt aus der Funktionsgleichung ablesen. Zum Beispiel gilt bei
  17. f(x) = 2x + 1 dass b = 1 ist. Du musst also nur noch einen weiteren Punkt ausrechnen. Dafür setzt du
  18. irgendeinen x-Wert in die Funktion ein, beispielsweise x = 1. Damit erhältst du dann y = 3. Diesen Punkt zeichnest du nun ein, verbindest die zwei Punkte und fertig.
  19. Hast du im Gegensatz dazu nur den Graphen gegeben und willst die Funktionsgleichung berechnen, liest du den y-Achsenabschnitt ab und bestimmst die Steigung entweder über das Steigungsdreieck oder
  20. über einen zweiten Punkt. Ausführlich erklären wir dir das aber im Video zu den Funktionsgleichungen. Schauen wir uns jetzt noch die senkrechten und die waagerechten Geraden im Koordinatensystem
  21. an. Die waagerechten Geraden haben immer die Steigung m = 0 und damit beispielsweise die Funktionsgleichung f(x) = 2.
  22. Auch der Steigungswinkel ist hier, wie du sofort siehst, gleich 0°. Im Gegensatz dazu sind senkrechte Geraden eigentlich gar keine Funktionen. Das liegt daran,
  23. dass hier nicht jedem x-Wert genau ein y-Wert zugeordnet werden kann. Senkrechte Geraden haben also immer die Gleichung x = c
  24. und einen Steigungswinkel von 90°. Gar nicht so schwer, oder?
  25. Zuletzt schauen wir uns noch die Lage von zwei Geraden im Koordinatensystem an. Sie sind parallel oder identisch, wenn sie die gleiche Steigung haben, also wie hier im Bild m = -1.
  26. Bei unterschiedlichen Steigungen kannst du stets einen Schnittpunkt berechnen. Betrachtest du z. B. die beiden Geraden f und g, dann setzt du hierfür die beiden Funktionsgleichungen
  27. einfach gleich und löst nach x auf. Einsetzen in eine der beiden Gleichungen ergibt dann y = 3. Bei diesem Beispiel schneiden sich die Geraden sogar in einem 90°-Winkel. Das ist immer dann
  28. der Fall, wenn die eine Gerade die Steigung m hat und die andere Gerade die Steigung -1/m. Wunderbar. Jetzt weißt du alles Wichtige, was es über lineare Funktionen zu wissen gibt.
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