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Die Halogene - 7. Hauptgruppe im Periodensystem #TheSimpleShort

Chemie - simpleclub3:27 161.941 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Moin Leute, in diesem The Simple Short schauen wir uns die Halogene an, also die siebte Hauptgruppe. Da gehört z.B.
  2. auch Flua dazu. Das Zeug ist elementar so giftig, dass eine Konzentration von 0,1% in der Luft schon tödlich sein
  3. kann. Glück gehabt, dass es natürlich nie gashmig vorliegt. Welche Elemente noch zu den Halogenen gehören und was
  4. sie können, das schauen wir uns jetzt an. [Musik]
  5. Zuerst mal zum wichtigsten. Die siebte Hauptgruppe im Periodensystem, die aus Fluor, Chlor, Brom, Jod und Astat
  6. besteht, wird Halogene genannt. Das Wort Halogene heißt nichts anderes als Salzbildner, da die Elemente
  7. mit Metallen Salze bilden. Alle Elemente in dieser Hauptgruppe besitzen die Elektronenkonfiguration
  8. S2P5, haben damit also sieben Außenelektronen. Also fehlt ihnen nur noch ein Elektron, um die Oktetregel zu
  9. erfüllen. Schauen wir uns mal an, wo Halogene überall vorkommen. Zum einen liegen sie als
  10. Halogenie davor, also vor allem in Gesteinen und Salzen. So z.B. Viel im Fluorid, Kochsalz, Kaliumpyromid oder
  11. ähnlichen Verbindungen. Die Halogene gehen aber nicht nur ionische Bindungen ein, sie haben auch kovalente Bindungen
  12. und zwar in Halogenwasserstoffen wie Chlorwasserstoff, also gelöst unserer Salzsäure. Aber auch in
  13. Kohlenwasserstoffen die Halogene enthalten. Hier dienen Tefhlon oder Chloroform als gute
  14. Beispiele. Zudem gibt es von den Halogenen auch noch Halogenauerstoffverbindungen, wie z.B.
  15. Kaliumchlorat. Der explosive Stoff wurde früher zur Münzprägung
  16. genutzt. Was haben die Halogene für Eigenschaften? Allgemein sind die Halogene gut wasserlöslich, da sie in
  17. Wasser disproportionieren können. Elementar liegen sie immer zweiatomig vor. Da ihnen nur ein Elektron bis zur
  18. Edelgaskonfiguration fehlt, sind sie sehr reaktiv. Außerdem zählen die Halogene zu den
  19. Nichtmetallen. Schauen wir uns die Herstellung der Elemente an. Sie werden entweder aus ihren Salzen durch eine
  20. Elektrolyse hergestellt, wie beispielsweise der Chloralkali Elektrolyse, oder aber durch die Zugabe
  21. von starken Oxidationsmitteln, die den Halogeniden Elektronen entziehen und sie somit zu Elementen
  22. oxidieren. Zum Schluss noch ein interessanter Fakt. Während Fluorgas schon in sehr kleinen Mengen tödlich
  23. sein kann, ist Fluorid also mit D am Ende, das heißt F- für den Menschen akut nicht so gefährlich. Obwohl auch dies in
  24. höheren Dosen toxisch ist. So ist es z.B. in Zahnpasta enthalten, oft auch in Salz zum Kochen, in einigen Ländern
  25. sogar als Zusatz im Trinkwasser, weil es den Zahnschmelz härten und vor Kari schützen soll. Allerdings ist Florid
  26. sehr umstritten, denn in den letzten Jahren haben sich immer mehr Daten angesammelt, die eine Verbindung von
  27. Fluorid zu der Entwicklung von Diabetes herstellen und die ihm eine Nervengiftwirkung zuschreiben. So gibt
  28. es Studien, die behaupten, Fluorid würde den IQ verringern und vielleicht sogar zu Demenz beitragen. Und das gilt dann
  29. schon für Leute, die längerfristig nur geringen Dosenflurid ausgesetzt sind. Das war's in aller Kürze zu den
  30. Halogenen. Falls euch die Funktionsweise einer Elektrolyse genauer interessiert, dann klickt einfach hier in das Video
  31. rein.

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