Die Halogene - 7. Hauptgruppe im Periodensystem #TheSimpleShort Chemie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=uixbDWAek_o Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Moin Leute, in diesem The Simple Short schauen wir uns die Halogene an, also die siebte Hauptgruppe. Da gehört z.B. 0:07 auch Flua dazu. Das Zeug ist elementar so giftig, dass eine Konzentration von 0,1% in der Luft schon tödlich sein 0:15 kann. Glück gehabt, dass es natürlich nie gashmig vorliegt. Welche Elemente noch zu den Halogenen gehören und was 0:22 sie können, das schauen wir uns jetzt an. [Musik] 0:30 Zuerst mal zum wichtigsten. Die siebte Hauptgruppe im Periodensystem, die aus Fluor, Chlor, Brom, Jod und Astat 0:37 besteht, wird Halogene genannt. Das Wort Halogene heißt nichts anderes als Salzbildner, da die Elemente 0:45 mit Metallen Salze bilden. Alle Elemente in dieser Hauptgruppe besitzen die Elektronenkonfiguration 0:52 S2P5, haben damit also sieben Außenelektronen. Also fehlt ihnen nur noch ein Elektron, um die Oktetregel zu 1:00 erfüllen. Schauen wir uns mal an, wo Halogene überall vorkommen. Zum einen liegen sie als 1:05 Halogenie davor, also vor allem in Gesteinen und Salzen. So z.B. Viel im Fluorid, Kochsalz, Kaliumpyromid oder 1:13 ähnlichen Verbindungen. Die Halogene gehen aber nicht nur ionische Bindungen ein, sie haben auch kovalente Bindungen 1:21 und zwar in Halogenwasserstoffen wie Chlorwasserstoff, also gelöst unserer Salzsäure. Aber auch in 1:27 Kohlenwasserstoffen die Halogene enthalten. Hier dienen Tefhlon oder Chloroform als gute 1:33 Beispiele. Zudem gibt es von den Halogenen auch noch Halogenauerstoffverbindungen, wie z.B. 1:39 Kaliumchlorat. Der explosive Stoff wurde früher zur Münzprägung 1:44 genutzt. Was haben die Halogene für Eigenschaften? Allgemein sind die Halogene gut wasserlöslich, da sie in 1:51 Wasser disproportionieren können. Elementar liegen sie immer zweiatomig vor. Da ihnen nur ein Elektron bis zur 2:00 Edelgaskonfiguration fehlt, sind sie sehr reaktiv. Außerdem zählen die Halogene zu den 2:06 Nichtmetallen. Schauen wir uns die Herstellung der Elemente an. Sie werden entweder aus ihren Salzen durch eine 2:12 Elektrolyse hergestellt, wie beispielsweise der Chloralkali Elektrolyse, oder aber durch die Zugabe 2:18 von starken Oxidationsmitteln, die den Halogeniden Elektronen entziehen und sie somit zu Elementen 2:25 oxidieren. Zum Schluss noch ein interessanter Fakt. Während Fluorgas schon in sehr kleinen Mengen tödlich 2:32 sein kann, ist Fluorid also mit D am Ende, das heißt F- für den Menschen akut nicht so gefährlich. Obwohl auch dies in 2:40 höheren Dosen toxisch ist. So ist es z.B. in Zahnpasta enthalten, oft auch in Salz zum Kochen, in einigen Ländern 2:47 sogar als Zusatz im Trinkwasser, weil es den Zahnschmelz härten und vor Kari schützen soll. Allerdings ist Florid 2:54 sehr umstritten, denn in den letzten Jahren haben sich immer mehr Daten angesammelt, die eine Verbindung von 2:59 Fluorid zu der Entwicklung von Diabetes herstellen und die ihm eine Nervengiftwirkung zuschreiben. So gibt 3:06 es Studien, die behaupten, Fluorid würde den IQ verringern und vielleicht sogar zu Demenz beitragen. Und das gilt dann 3:12 schon für Leute, die längerfristig nur geringen Dosenflurid ausgesetzt sind. Das war's in aller Kürze zu den 3:18 Halogenen. Falls euch die Funktionsweise einer Elektrolyse genauer interessiert, dann klickt einfach hier in das Video 3:24 rein.