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Homo oeconomicus | Soziologie | Pocket University

Pocket University4:19 11.626 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 24 Zeilen
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  1. wenn ihr euch mit volkswirtschaft oder soziologie beschäftigt kommt ihr relativ schnell auf ein modell das sich homo oeconomicus nennt der homo oeconomicus
  2. ist ein theoretisches modell und sollte daher nicht eins zu eins in die realität übertragen werden es handelt sich hierbei um eine annahme des menschen
  3. sinngemäß ins deutsche übersetzt heißt es so viel wie der wirtschaftende mensch das modell geht von menschen grundsätzlich als nutzen maximieren das
  4. wesen aus das wiederum heißt ins deutsche übersetzt so viel wie der mensch möchte mit allem was er tut sich selbst besser stellen
  5. in jeder handlung die erfolg sieht sieht er einen nutzen und handelt auch danach dieses modell geht vom menschen als vollkommen rationales wesen aus also als
  6. ein wesen das in jeder situation kosten nutzen abwägen und auf dieser basis seine entscheidungen so trifft dass es ihm am meisten nutzt genau das wird dem
  7. modell auch häufig als schwäche ausgelegt da die meisten entscheidungen emotional getroffen werden oder aus dem affekt entstehen
  8. die grundsätzlichen eigenschaften die dem homo ökonomie kuss zugeschrieben werden sind die folgenden erstens auf nutzenmaximierung angelegtes handeln der
  9. mensch überlegt sich also vor jeder handlung was bringt mir das und was muss ich dafür aufwenden zweitens er verfügt über vollständige
  10. informationen es wird davon ausgegangen dass solange die informationen verfügbar sind dass der mensch diese auch immer hat auch
  11. dieses prinzip haftet dem homo oeconomicus als schwäche an drittens er trifft rationale entscheidungen
  12. wir nehmen hier also an dass der mensch seine entscheidungen immer erst nach einer sorgfältigen analyse trifft in der pro und contra alle anderen
  13. möglichkeiten und die kosten sowie nutzen gegeneinander aufgewogen hat viertens seine handlungen sind beabsichtigt das ist im grunde eine
  14. folge von der annahme rationale entscheidungen wenn wir davon ausgehen gehen wir also auch gleichzeitig davon aus dass der mensch die folgen und
  15. nebenwirkungen seines handelns abschätzen kann auch hier wird deutlich dass dieses modell begrenzt auf die realität
  16. anwendbar ist um das zu verdeutlichen wird häufig das ultimatum spiel angewendet das geht folgendermaßen spieler 1 erhält einen
  17. geldbetrag von 10 euro mit diesem geld muss er spieler zwei ein angebot machen wie das geld aufgeteilt werden soll stimmt spieler zwei dem angebot zu
  18. dürfen beide das geld behalten den spieler zwei abbekommen beide gar nichts wenn spieler zwei jetzt ein homo ökonomie kuss ist wird er jeden betrag
  19. annehmen da er ja immer mehr hat als vorher aus dieser perspektive würde das ablehnen eines geldbetrages keinen sinn
  20. ergeben da menschen aber auch emotional handeln und in diesem fall fairness in ihre wahl mit einbeziehen würden durchaus viele einen betrag von zwei
  21. euro beispielsweise ablehnen dieses beispiel verdeutlicht einfach nur noch einmal dass es sich hierbei um ein
  22. modell handelt das nur begrenzt auf die realität anwendbar ist mit dem modell des homo oeconomicus können also nur manche sachverhalte
  23. begründet werden viele andere faktoren spielen in die handlungs entscheidung eines menschen hinein wenn ihr andere soziologische konzepte habt die ihr
  24. gerne mit diesem video format erklärt hättet schreibt es gerne in die kommentare und wir bemühen uns das ganze in den upload plan mit einzubeziehen

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